piwik no script img

■ ANTISEMITISMUSJüdischer Friedhof erneut geschändet

Berlin. Der Friedhof der Jüdischen Gemeinde Adass Jisroel in Weißensee ist erneut geschändet worden. Die Friedhofsmauer wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert, teilte der Gemeindevorstand mit. Darüber sei die Gemeinde tief erschüttert. Dieses Gefühl werde verstärkt durch die Absichten des Senats, in der jetzigen Lage zunehmender rechtsgerichteter und rassistischer Übergriffe seine bisherige Förderung zur Pflege und zum Schutz des Friedhofs zum Jahresende einzustellen.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 330 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen