: 7. Krebskongress in Bremen
■ Schwerpunkte: Neue Behandlungskonzepte und Diagnostik
Die Diskussion aktueller Behandlungskonzepte sowie Dia-gnostik und Früherkennung von Krebserkrankungen steht im Mittelpunkt eines dreitägigen Bremer Krebskongresses. Zu dem Treffen vom 22. bis zum 24. November im Congress-Centrum erwartet die Bremer Krebsgesellschaft rund 600 Fachleute aus Medizin, Wissenschaft, Pflege, Beratung und Betreuung.
Bei der Themenauswahl des Kongresses haben die Organisatoren neben Fragen von unmittelbarer klinischer Relevanz den Themen Genetik und Informatik breiten Raum gegeben. Neu in diesem Jahr ist ein so genanntes Schülerforum, bei dem Schülerinnen und Schüler sich über die molekularbiologischen Grundlagen dieser häufigen Erkrankung sowie über neue Entwicklungen in Diagnostik und Therapie informieren können.
In wissenschaftlichen Hauptsitzungen werden bedeutsame Tumorerkrankungen wie Lungenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Magenkrebs, urologische und gynäkologische Tumore, maligne Systemerkrankungen und Kopf-/Halstumore behandelt. Weitere Sitzungen beschäftigen sich mit der seelischen Verarbeitung der Krebserkrankung, mit genetischen Aspekten, labormedizinischen Fragen, mit Krebsregistrierung und Ursachenforschung sowie mit der positiven Wirkung von Sport und Bewegung in Prävention, Behandlung und Nachsorge von Krebserkrankungen. Workshops zeigen Möglichkeiten der Informatik in der Medizin auf. In Seminaren können sich Fachleute zu Ultraschalldiagnostik und Schmerztherapie weiterbilden. Selbst das Thema Wirtschaftlichkeit kostenintensiver Maßnahmen in Diagnostik und Therapie – sonst oft ausgeklammert – wird auf dem Bremer Krebskongress offen diskutiert.
Am letzten Kongresstag lädt die Bremer Krebsgesellschaft Interessierte zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Von 14.15 bis 16.00 Uhr berichten Spezialisten verschiedener Fachrichtungen über aktuelle Entwicklungen. taz
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