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500 Asphaltmillionen

■ Finanzsenator stellt Programm für Straßenbau vor / Arbeitsplätze als Ziel

Rund 507 Millionen Mark will das Land Berlin im kommenden Jahr für Arbeiten an Straßen, Tunneln, Brücken und Uferbefestigungen ausgeben, wie am Wochenende Finanzsenator Elmar Pieroth (CDU) mitteilte. Mit diesen Investitionen sorge der Senat für eine bessere Infrastruktur und mehr Beschäftigung in der Baubranche. „Ich erwarte bis 1995 etwa 50.000 neue Arbeitsplätze im Berliner Baugewerbe“, erklärte Pieroth in einer Pressemitteilung. Er berief sich dabei auf ein Gutachten, das im Auftrag der Senatsfinanzverwaltung angefertigt worden war.

Rund 331 Millionen Mark sind für den Neubau von fünf Brücken, darunter die Heerstraßenbrücke und die Warschauer Brücke, sowie den Straßentunnel vom Reichpietschufer zum Kemperplatz veranschlagt. Etwa 12 Millionen Mark wird der Neubau der Uferbefestigung am Westufer der Spree am Schloßpark Charlottenburg kosten, rund 3,5 Millionen Mark der Ausbau des Hafens in der Köpenicker Salvador-Allende-Straße.

Für über 153 Millionen Mark, davon 85 Millionen Mark für die östlichen Bezirke, werden 41 neue Straßenbauprojekte begonnen. „Die Prioritäten liegen im Ostteil der Stadt“, erklärte Pieroth. Die Vorhaben seien nach dem Motto ausgewählt worden: „Reparatur geht vor Luxusbaumaßnahmen“. ADN/taz

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