5 dinge, die wir gelernt haben:
1 Die Hockey-Männer sind schwer geschädigt
Dass den Spielern des US-Eishockeyteams im Olympia-Finale ein paar Schneidezähne abhandengekommen sind, war schon kurz nach Abpfiff deutlich zu erkennen. Wie schlimm es um die Verfasstheit der Mannschaft wirklich stand, wurde allerdings erst in der Kabine offenbar, wo einige Teammitglieder auch noch ihr Rückgrat vermissen ließen. Während eines Telefonats mit Trump giggelten die nämlich über dessen Spitzen gegen das US-Team der Frauen und nahmen eine Einladung ins Weiße Haus an. Die Belohnung für ihren Sieg: Beste Plätze bei der Rede zur Lage der Nation. The winner really takes it all.
2 Die Schotten verwandeln
Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf und bald endlich wieder Fußball-WM. Darauf besonders freuen dürften sich die Schotten, die sich in dieser Woche bereits gegen die Fifa durchsetzten. Der Weltverband kündigte an, eine Ausnahme zu machen für Fans, die im Stadion einen traditionellen Pelzbeutel vor dem Kilt tragen wollen. Diese sogenannten Sporrans sind für die Sicherheitskontrolle nämlich eigentlich zu groß. Wir prognostizieren: Diese Schotten sind nicht aufzuhalten. Sie haben den Sieg quasi jetzt schon in der Tasche, sorry, im Sporran.
3 Merz ist poetisch in Peking
Etwas wirklich Triumphierendes hat Kanzler Merz bei seiner Chinareise nicht im Gepäck, dafür ein nachdenkliches kleines Poem. In das Gästebuch der Verbotenen Stadt schrieb er unter anderem Schillers Zeile „Zögernd kommt die Zukunft hergezogen“ aus den „Sprüchen des Konfuzius“. Nützlich dürfte ihm diese Weisheit auch bei seinen weiteren Terminen gewesen sein, beispielsweise als Conversation Starter in der Firma Unitree, wo der Kanzler auf humanoide Roboter traf.
4 Die Jugend ist einsam
Währenddessen haben menschliche Jugendliche hierzulande mit einer großen menschlichen Empfindung zu kämpfen: Fast die Hälfte der 14- bis 20-Jährigen gab an, sich häufig einsam zu fühlen und in der Folge ihre Social-Media-Apps zu öffnen – was dann alles noch schlimmer mache. Say no more, liebe Jugendliche! Wir haben da einen Tipp für euch.
5 Der Mond hilft
Und zwar öfter mal mit anderen in den Himmel schauen. Im November berichtete die wochentaz über Berliner Nachbar:innen, die sich seit der Pandemie jeden Abend um 19 Uhr treffen, um „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen. Der Artikel erreichte andere Chöre und es stellte sich heraus: Auch in Marburg gibt es dieselbe tägliche Tradition. Im März singen die Gruppen in Berlin erstmals gemeinsam das Mondlied – die Jugend ist herzlich eingeladen. (lgu)
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