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5 dinge, die wir gelernt haben

1 Viel schenken wäre schön

Haben Sie die Weihnachtsgeschenke auch noch nicht beisammen? Kein Grund zur Panik, würde Donald Trump wohl raten, dämpfen Sie einfach die Erwartungen. In Pennsylvania versuchte sich der Protz-Präsident vor Stahlarbeitern gar als Konsumkritiker: „Sie brauchen keine 37 Puppen für Ihre Tochter, zwei oder drei reichen schon.“ Günstige Waren überlasse man lieber den Menschen in China. Der neue Wohlstand, den Trump den Stahlarbeitern im Wahlkampf versprochen hatte, ist nun entlarvt: als kommunistisches Teufelszeug.

2 Sich selbst beschenken tut gut

Ganz ehrlich: Wer weiß schon, was sich Oma wirklich wünscht? Einfacher und zudem trendy ist es, mit den eigenen Wünschen anzufangen. Zum Fest schnürt sich jede vierte Person in Deutschland selbst ein Päckchen. Bei der Weihnachtsstudie der FOM Hochschule stellte sich auch heraus: Am meisten wünschen wir uns Wellness und Feinkost, zumindest von uns selbst.

3 Nichts schenken ist gemein

Nur noch auspacken und gar nichts mehr verschenken – das klingt verlockend, ist aber nicht nett. Das zeigte sich in der ARD-„Arena“, als Friedrich Merz von einem Jugendlichen aus dem Publikum gefragt wurde, warum dieser eigentlich für ein Land kämpfen solle, das nicht für ihn und seine Zukunft kämpfe. Statt ihm zu versichern, dass seine Zukunft bloß im politischen Paketzentrum feststecke, stellte ihn der Kanzler vor die Wahl: Deutschland sei lebenswert und liebenswürdig, sogar eines der schönsten Länder der Welt! Wo er denn sonst hinwolle? Gemein.

4Nicht jeder kriegt ein Bärchen

Wie das geht, macht die chinesische Panda-Diplomatie vor: Seit Mao den Nixons zwei Pandas versprach, überreichten Vertreter Dutzende Bären. Nun auch an Frankreichs Präsidenten Macron, der kurz vor dem deutschen Außenminister Wadephul nach China reiste. Wadephul musste allerdings ohne Pandas heimfliegen. Vielleicht gab es immerhin ein paar neue Socken?

5 Weihnachten kann weg

Auch die Weihnachtsgeschichte hat eine Geschichte, womöglich eine wenig weihnachtliche. Diese eher harmlose Botschaft verkündeten im Weihnachtsgarten der Friedenskirche Charlottenburg ein evangelischer Studi und zwei islamische Theologinnen bei der Führung „Decolonizing Christmas“. Man wolle Perspektiven auf die und die Auseinandersetzung mit der Weihnachtsgeschichte erweitern. Die Welt schickte daraufhin ein Kamerateam und trat einen Shitstorm los. Die Woken wollen Weihnachten abschaffen! Bürgermeister Wegner lässt nun prüfen, warum die Stadt für so was Freches Geld gab. Geschenke gibt es wohl nur für brave Kinder. Langweilig! (liw)

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