5 dinge, die wir gelernt haben:
1 Brigitte lebt
Die französische Schauspielerin Brigitte Bardot, mittlerweile 91 Jahre alt, wies diese Woche Gerüchte über ihr vermeintliches Ableben zurück. „Ich weiß nicht, welcher Idiot diese ‚Fake News‘ über meinen Tod verbreitet hat, aber seien Sie versichert, dass es mir gut geht“, schrieb sie auf X. Sie sei operiert worden und nun wieder zu Hause in Saint-Tropez. Bardot machte zuletzt von sich reden, weil sie ihren Schauspielkollegen Gérard Depardieu verteidigte, der wegen sexualisierter Gewalt schuldig gesprochen wurde. Merke: Nicht jede Frau ist Feministin.
2 Tesla verliert
Die Firma von Multimilliardär Elon Musk hat trotz eines neuen Verkaufsrekords Umsatzeinbrüche erlitten. Während Musk ausführte, er wolle künftig weniger Autos produzieren und dafür eine humanoide Roboterarmee erschaffen, auf die er „starken Einfluss“ haben müsse, rutschte die Tesla-Aktie immer tiefer ab. Merke: Niemand muss bei Faschos kaufen.
3 Mjällby gewinnt
Ganz nach oben ging es derweil für den Fußballklub Mjällby AIF. Das Team aus einem Fischerdorf mit 1.400 Einwohner*innen wurde am vergangenem Dienstag schwedischer Meister – zum ersten Mal in seiner 86-jährigen Geschichte. „Wir zeigen, dass man als Kollektiv unglaublich weit kommen kann“, sagte Jacob Bergström, der das erste der beiden Tore für seinen Verein schoss. In der Mannschaft von Cheftrainer Anders Torstensson spielen weder größere Stars, noch hat sie große Geldgeber. Merke: Erfolg braucht keine Investoren.
4 Polizist verschießt
Wenig erfolgreich war diese Woche ein Polizist in Oberbayern. Bei einer Großübung von Polizei und Bundeswehr schoss er einen Soldaten an, der leicht verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Polizei teilte zunächst mit, nichts von der Übung gewusst zu haben. „Der Vorfall zeigt auf, dass die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Landes- bzw. örtlichen Behörden öfter geübt werden muss“, erklärte der Bundeswehrverband. In Erding berichtete ein Anwohner dem BR, dass er die Schüsse gehört habe, aber dachte, dass es Kinder gewesen seien. Merke: Mit Waffen spielt man nicht.
5 Zeit rennt
Apropos Spiel. Zweimal im Jahr drehen wir am Rad, niemand weiß so genau, in welche Richtung und wozu eigentlich, und am Ende sind alle müde. Dabei wurde schon entschieden, die Zeitumstellung europaweit abzuschaffen. Gestritten wird noch darüber, ob nun ständig Sommer- oder Winterzeit gelten soll – obwohl Studien zeigen, das letztere gesünder für uns ist. Merke: Diesen Sonntagmorgen wenigstens eine Stunde länger liegen bleiben. (lhi)
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