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5 dinge, die wir gelernt haben

1 Der Propst ist empört

Der Propst des österreichischen Klosters Goldstein hat 2024 entschieden, dass die Gesundheit der drei dort verbliebenen Augustiner-Chorfrauen es nicht mehr zulasse, dass sie alleine leben – und die Sisters in eine Seniorenresidenz gesteckt. Doch von wegen Ja und Amen! Kurzerhand haben die Nonnen Anfang September ihre Abtei besetzt. Während der Propst ihnen jetzt den Bruch ihrer Gelübde vorwirft, zeigen sich die Ordensfrauen öffentlichkeitswirksam auf Instagram. Rennend, turnend – und ganz selbstständig.

2 Reisende sind auch empört

Selbstständigkeit büßen allerdings bald Menschen ohne Führerschein ein. Wieder einmal soll der Preis des Deutschland-Tickets steigen, ab Januar, von 58 auf 63 Euro. Das hat die Verkehrsministerkonferenz am Donnerstag beschlossen. So wird das Zugfahren auf jeden Fall nicht attraktiver. Wir weinen weiterhin – in der nicht mehr ganz so überfüllten Regionalbahn – dem 9-Euro-Sommer hinterher.

3 Die Mäuse sind rattig

Dem – ohnehin enttäuschenden – Sommer kehrt die Schlafmaus, auch Bilch oder Schläfer genannt, ab jetzt den Rücken zu. Der wärmende Speck ist angefressen, und der Herbstanfang steht vor der Tür. Zeit fürs Bett, sagt die Schlafmaus – und das für die nächsten sieben Monate. Beneidenswert … Aber aufpassen! Die kleinen Mäuse schlafen am liebsten in Hecken, Laubhaufen und Baumstümpfen. Wir sollten die Nager nicht mit übereifriger Gartenarbeit wecken und ihren Zorn auf uns ziehen.

4 Paris ist in Rage

Zornig ist die Leitung des Pariser Naturkundemuseums jetzt schon. In der Nacht vom Dienstag hat sich dort ein klassischer Museumsraub zugetragen. Wertvolle Nuggets fehlen. Nein, nicht die aus Chicken oder Seitan, sondern welche aus purem Gold. Ein Schaden von rund 600.000 Euro ist entstanden. Das Museum spricht von einem „unschätzbaren Verlust für die Forschung und das Kulturerbe“. Wer sich die wertvollsten Nuggets der République eingesteckt hat, ist noch unklar.

5 Die Deutschen sind bockig

Was sich die Leute bisher gar nicht in die Einkaufstaschen stecken, ist Weihnachtsgebäck. Seit Ende August schon befinden sich Spekulatius, Lebkuchen und Co in den Supermarkt­regalen. Doch neueste Studienergebnisse zeigen: Das ist einfach noch zu früh. Einer Umfrage des Marktforschungsinstituts ­YouGov zufolge sehen 73 Prozent der Deutschen den frühen Verkauf von weihnachtlichen Snacks kritisch. 43 Prozent lehnen ihn sogar voll und ganz ab. Erst ab November sei der richtige Zeitpunkt für Weihnachtsgebäck. Aber da stehen doch schon längst die Ostereier im Regal! (rmr)

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