: 30 ist das neue 29
Foto: Foto:Martin Herz
Es hätte auch so ein kurzlebiger Trend sein können, eine Berliner Schrulle, die schnell ins Fernsehen und dann genauso schnell wieder verschwunden hätte sein können. Stattdessen gibt es sie immer noch, und zwar jetzt bereits seit 30 Jahren: die Berliner Lesebühnen. Nach dem Start mit der „Höhnenden Wochenschau“ kurz vor dem Mauerfall im Frühjahr 1989 fand sich alsbald keine Berliner Schriftstellerin mehr, die nicht von der Bühne herunter Kiezgeschichten mit Lachsack darreichte. Heute wird gefeiert, mit u. a. Kirsten Fuchs und Sebastian Krämer am Klavier.
30 Jahre Berliner Lesebühnen im Literaturhaus Berlin, Fasanenstr. 23, 19.30 Uhr, 7/4 €
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen