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22.000 Hammel ertrunken

Istanbul (dpa) — Das schwere Schiffsunglück vom Donnerstag abend auf dem Bosporus ist durch unberechenbare Strömungen in der Meerenge sowie Sichtbehinderungen durch Nebel verursacht worden. Bei dem Zusammenstoß von zwei Frachtern war die unter libanesischer Flagge fahrende „Rabunion 18“ (1.589 Bruttoregistertonnen) gesunken. Der Kapitän und der Erste Offizier des gesunkenen Frachters, der keinen Lotsen an Bord hatte, werden seitdem vermißt. Die übrigen 29 Besatzungsmitglieder des mit rund 22.000 Hammeln beladenen Frachters wurden gerettet. Die meisten Tiere versanken mit dem Schiff, weil nur wenige Käfigklappen rechtzeitig geöffnet werden konnten. Die Bevölkerung von Istanbul wurde vor dem Verzehr von einigen hundert tot oder lebend aus dem Wasser geholten Tieren gewarnt, da sie durch Krankheit und Öl verseucht sein könnten.

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