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2019-nCoV

ist die Bezeichnung des neuartigen Coronavirus

Von Judith Rieping(Text) und Sonja Trabandt(Grafik)

Über Briefe und Päckchen

Über die Asia-Nudelbox vom Imbiss nebenan

Über Distanzen > 1 m (aerogen)

Vermehrter Gebrauch von Nasentropfen

Tragen von mehreren Atemmasken übereinander

Ungesicherte Meldungen oder Videos auf Twitter verbreiten

Impfungen gegen gewöhnliche Grippe oder Lungenentzündung

Antibiotika

Eine Virusfamilie, die in verschiedene Unterfamilien, Gattungen und Spezies eingeteilt wird. Coronaviren können sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen, von der einfachen Erkältung bis zur schweren Lungenentzündung.

Heimisch sind die meisten Coronaviren in Tieren. Erst durch zufällige Mutationen kann 2019-nCoV auf den Menschen übertragen werden.

2019-nCoV brach ausgehend von einem Meeres- und Wildtiermarkt im chinesischen Wuhan aus.

Weitere Viren der Corona-Familie:

Sars (Severe Acute Respiratory Syndrom) brach 2002/2003 in der Provinz Guangdong in China aus, mit mehr als 8.000 Fällen und 774 Toten

Mers (Middle Eastern Respiratory Syndrom) wurde 2012 auf der Arabischen Halbinsel identifiziert, ­bisher über 2.400 Fälle mit mehr als 800 Toten

229E, Oc43, NL63 und HKU1 lösen beim Menschen ­einfache Erkältungskrankheiten aus

Ein Bill-&-Melinda-Gates-Patent

Ein neues HIV-Virus

Zu 99,9 %: Eine Zucht aus einem Labor in Wuhan

Ein Grippevirus. Die können auch von Tieren ­stammen, gehören aber zur Influenza-Familie (z. B. Vogelgrippe)

Per Tröpfcheninfektion über feinste Speichel- oder Schleimtropfen von Mensch zu Mensch

Unklar ist, ob auch per Schmierinfektion, Blut oder Ausscheidungen

Regelmäßiges Händewaschen

Das rationale Tragen von Atemmasken, regel­mäßige Händedesinfektion, engen Kontakt zu ­Erkrankten meiden

Laut WHO ist ein rationaler Maskenträger, wer selbst Symptome wie Husten oder Schnupfen hat, wer eine vermutete 2019-nCoV-Infektion hat, wer einen Menschen mit 2019-nCoV pflegt

Eine symptomorientierte Therapie, wie Sauerstoffgabe, das Behandeln von Begleiterkrankungen und das Verhindern von Begleitinfektionen

Berichtet wurde von thailändischen Fällen, in denen die Gabe von HIV- und Grippe-­Medikamenten geholfen hat