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■ Eigentlich erst am Dienstag wollte der WDR Intendantenwahl spielen. Lange waren die Karten höchst demokratisch gemischt worden. Als aber selbst mit der „Zeit“-Anzeige kein As zu ziehen war, benannte man neben Wunschkönig Fritz flugs selbst vier weitere Bewerberbuben aus der ARD-Flöte. Allein: Einer nach dem anderen schmiß die Karten: Weder ORB-Intendant Rosenbauer, NDR-Programmdirektor Kellermeier noch WDR-Verwaltungsdirektor Seidel wollten als einfache Fehlfarben mitspielen. Nun hat am Freitg auch ARD-Programmdirektor Struve den Dienst als Joker quittiert. So macht jetzt also doch WDR-Hörfunkdirektor Pleitgen den Königsstich. Schönes Spiel!

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