: 1.400 Streikende festgenommen
Seoul (ap) In Südkorea hat die Polizei am Dienstag 1.400 streikende Lokomotivführer und deren Verwandte festgenommen, die mit einem Sitzstreik den Eisenbahnverkehr des Landes fast vollständig zum Erliegen gebracht hatten. Regierungsbeamte erklärten, das harte Vorgehen sei notwendig gewesen, um vor den am 17.September in Seoul beginnenden Olympischen Spielen „Unruhen“ zu vermeiden.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen