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14 Fischarten fürs Festessen

Verbraucherzentrale veröffentlicht „Guter-Fisch-Liste“ mit Tipps

An den Jahresendfesttagen kommt bei vielen Ver­brau­che­r:in­nen traditionell ein Fischgericht auf den Tisch. Aber welche Arten sind angesichts der Überfischung dafür überhaupt noch empfehlenswert? Die Verbraucherzentrale Hamburg hat pünktlich zum Planen ihre „Guter-Fisch-Liste“ veröffentlicht, die sie gemeinsam mit Umweltorganisationen und dem Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel erarbeitet hat. 14 Fischarten listet sie auf, die für ein nachhaltiges Weihnachtsessen taugen und bedrohte Bestände nicht gefährden. Dazu zählen regionale Plattfische wie Scholle, Kliesche und Flunder, aber auch etwa der Rotlachs aus Alaska. Allerdings braucht der Einkauf Zeit, denn neben der Fischart sind auch Fangmethode und Fanggebiet entscheidend. Auf Tiefkühlprodukten sind das Pflichtangaben. Weißer Thunfisch etwa sollte nicht aus dem Mittelmeer oder dem Indischen Ozean kommen und nur mit Hand- und Angelleinen oder Schleppangeln gefangen worden sein. Sardellen und Anchovis sind unbedenklich, wenn sie aus dem Golf von Biskaya stammen und mit Umschließungs- oder Hebenetzen aus dem Meer geholt wurden. Wer Meeresfrüchte bevorzugt, dem:r werden nordostatlantische Miesmuscheln empfohlen, die in Leinenkultur gezogen wurden. (kna)

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