: 1.200 Bosnier für Militäraktion
Rund 1.200 bosnische Flüchtlinge haben am Donnerstag abend für Militäraktionen gegen serbische Artilleriestellungen demonstriert. Ausländische Streitkräfte müßten jeden militärischen Nachschub aus Rest-Jugoslawien verhindern und serbische Artilleriestellungen in Bosnien-Herzegowina aus der Luft bombardieren, hieß es in dem Aufruf zur Demonstration. Viele der Teilnehmer waren junge Männer, die nach Deutschland gekommen waren, um nicht in dem seit 14 Monate andauernden Krieg eingesetzt zu werden. Aus Protest gegen die baldige Einführung von Einreisebeschränkungen für Asylbewerber hieß es auf Transparenten: „Flughäfen für Flüchtlinge öffnen“. Der Protestzug verlief ohne Zwischenfälle.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen