: 100.000 US-Kinder kommen bewaffnet zur Schule
Rund 100.000 Schüler kommen nach Angaben des Staatlichen Berufsverbandes Amerikanischer Lehrer (NEA) täglich mit einer Schußwaffe in die Schule. Weitere 160.000 bleiben nach Angaben von Keith Geiger, dem Vorsitzenden des Lehrerverbandes, aus Angst vor Gewalt dem Unterricht fern. „Bevor wir heute dieses Zimmer verlassen, werden fast 900 Lehrer körperlich bedroht und 40 tatsächlich angegriffen worden sein“, sagte Geiger. Täglich würden 40 Kinder durch Schußwaffen getötet oder verletzt. Die Lehrerorganisation dränge den Kongreß, ein Gesetz für gewaltfreie Schulen zu verabschieden, mit dem ab 1994 fünf Jahre lang jährlich 100 Mio. Dollar für Programme zur Vermeidung von Gewalt zur Verfügung gestellt werden sollen. Nach Schätzungen der Regierung belaufen sich die Kosten von Verbrechen und Vandalismus in den Schulen bereits heute auf jährlich 200 Mio. Dollar, sagte Geiger.(Foto: V. Derlath)
Umverteilung gegen rechts
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