: 1000 Berliner fordern am Lageso: „Rassismus raus aus den Köpfen“
Etwa 1.000 BerlinerInnen haben am Donnerstagabend gegen Rassismus und für Solidarität mit Flüchtlingen demonstriert. Sie zogen vom S-Bahnhof Wedding zum Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) in Moabit, wo sie von Flüchtlingen mit Applaus begrüßt wurden. Einige von ihnen schlossen sich der Demonstration an.
Erst am Vorabend hatten mehrere Antifa-Gruppen in sozialen Netzwerken wie Indymedia und Facebook zu der Demonstration aufgerufen. Bei der Polizei waren 200 Teilnehmer angemeldet.
„Wir wollen nach den Brandanschlägen in Nauen und Heidenau zeigen, dass die Nazis nicht in der Mehrheit sind“, sagte Teilnehmer Paolo Brusa. „Rassismus muss raus aus den Köpfen!“ Mehrfach riefen die Teilnehmer in Durchsagen dazu auf, Flüchtlinge auch bei sich zu Hause aufzunehmen. Sie machten dazu auf die für das Wochenende geplanten Kundgebungen in Heidenau und Dresden aufmerksam.
Die Demonstration verlief weitgehend friedlich. Etwa 60 PolizistInnen begleiteten den Zug. Lucas Herrschaft, einer der Initiatoren der Demo, sagte zur Polizeipräsenz: „Offensichtlich sind hier mehr Polizisten als in Heidenau.“ Julian Rodemann
Umverteilung gegen rechts
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