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09.07.2026 taz Ostprojekt 2026: „Wetten, dass die Demokratie gewinnt?!“

Aktuelle Pressemitteilungen der taz

Die taz richtet in diesem Jahr ihren Fokus auf die Zivilgesellschaft in Ostdeutschland. Mit umfassender Berichterstattung und Veranstaltungen vor Ort stellt die taz vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern diejenigen in den Vordergrund, die für die Demokratie kämpfen.

Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt ein neues Landesparlament, Mecklenburg-Vorpommern am 20. September. In beiden Ländern liegt die AfD in Umfragen derzeit deutlich vorn, zum Teil könnte sie sogar die absolute Mehrheit erreichen. Der Verfassungsschutz hat die Partei in Sachsen-Anhalt als rechtsextrem eingestuft. Experten treffen diese Einschätzung auch über den Landesverband in Mecklenburg-Vorpommern.

Die taz wird sich vor den Wahlen intensiv mit der AfD, ihrem Personal und ihren Programmen beschäftigen. Einen besonderen Blick richtet die taz aber auch auf diejenigen, die sich dem Rechtsruck entgegenstellen: die engagierte Zivilgesellschaft. An vielen Orten sind in den vergangenen Wochen und Monaten neue Initiativen entstanden, wurden Bündnisse geschmiedete, Demokratiefeste veranstaltet.

„Die lebendigste Zivilgesellschaft der Republik ist gerade in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern aktiv,“ sagt taz-Chefredakteurin Katrin Gottschalk. „Die taz zeigt auf, was sie bewegt und gegen welche Widerstände sie kämpft.“ Das Sonderprojekt der taz trägt daher den Namen „Wetten, dass die Demokratie gewinnt?!“

Den Auftakt bildet ein Dossier in der wochentaz am 11. Juli. Dort werden Engagierte vorgestellt – von der Betreiberin eines demokratischen Tischtennissalons, über einen Jugendsozialarbeiter, Aktivisten aus dem Flüchtlingsrat und die Organisatorin des CSD in Grevesmühlen.

In den folgenden Wochen erscheinen in jeder wochentaz Beiträge von von Autoren und Autorinnen aus den beiden Bundesländern. Der Schriftsteller Domenico Müllensiefen wird schreiben, die Autorin Annett Gröschner, die Festivalveranstalterin Birgit Lohmeyer und der Social Media Aktivist Maximilian Demokratisch.

Die taz wird auch mit Veranstaltungen vor Ort sein. Am 25. August findet im Moritzhof in Magdeburg das erste taz-Forum in diesem Jahr statt. In zwei Podiumsdiskussionen diskutieren dort erst Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft. Im Anschluss treffen die Spitzenkandidierenden der demokratischen Parteien aufeinander: Sven Schulze (CDU), Armin Willingmann (SPD), Eva von Angern (Die Linke), Susan Sziborra-Seidlitz (Grüne) und Claudia Wittig (BSW). Am 4. September findet im Peter-Weiss-Haus in Rostock das taz-Forum Mecklenburg-Vorpommern statt.

Mit einer besonderen Spendenkampagne unterstützt die taz außerdem die Initiative „Alles beginnt im Zentrum“. Der Fonds sammelt Geld für subkulturelle Orte in Ostdeutschland, etwa selbstverwaltete Jugendclubs, nichtkommerzielle Kulturbühnen und queere Cafés. Im August und September fließen 50 Prozent aller Einnahmen aus den Neuanmeldungen für das freiwillige Bezahlmodell der taz, „taz zahl ich“, an „Alles beginnt im Zentrum“.

Alle Inhalte zum Thema finden sich auf taz.de/ltw26