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... der Brigitte die Magermodels

Das Magazin "Brigitte" will künftig auf Size-Zero-Models verzichten und stattdessen ganz normale Frauen ablichten. Nur in Berichten zu den Modenschauen werden noch professionelle Models gezeigt.

Aus der Diskussion um zu magere Models auf den internationalen Laufstegen zieht die Frauenzeitschrift Brigitte ihre Konsequenz: Sie präsentiert Mode, Kosmetik und Fitnessprogramme vom nächsten Jahr an nicht mehr mit professionellen Models, sondern mit Frauen, "die mitten im Leben stehen". Es sei nicht haltbar, dass auf den vorderen Seiten "Mode für Insekten" präsentiert werde, hinten im Heft aber stehe, jede Frau solle ganz sie selbst sein und sich in ihrem Körper wohl fühlen, so Chefredakteur Andreas Lebert. Neben Musikerinnen, Schauspielerinnen oder Politikerinnen sollen auch Leserinnen auf jährlich rund 1500 Seiten - und gegen Honorar - in den Heften und für die Internet-Auftritte abgelichtet werden. Nur Fotostrecken der internationalen Modenschauen können den Mager-Look noch im Heft verkörpern.

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