Bewerbung für die Olympischen Spiele : Höher, schneller, Kieler?
Am 19. April können die Kieler:innen abstimmen: Soll die Stadt sich darum bemühen, ein drittes Mal Austragungsort der Olympischen Spiele zu werden?
Es wird mal wieder Zeit? 54 Jahre ist es her, dass in Kiel zuletzt Olympische Spiele ausgetragen wurden. Davon zeugt heute noch immer das Olympiazentrum Schilksee, das vielleicht bald wieder Olympionik:innen aus der ganzen Welt beherbergen könnte. Im Zuge einer deutschen Olympia-Bewerbung für die Jahre 2036, 2040 oder 2044 könnte die Kieler Förde zum Revier der Segelwettbewerbe werden.
Wann: Di., 10.03.2026, 19 Uhr
Einlass ab 18.30 Uhr
Wo: hansa48
Hansastraße 48
24118 Kiel
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Eintritt frei, wir freuen uns über einen solidarischen Beitrag an taz zahl ich
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Die Teilnahme ist nur mit einem im Voraus gebuchten Ticket möglich. Wir bitten Sie daher um eine Anmeldung über das unten aufgeführte Ticket-Portal.
Wenn sich Hamburg, München oder Nordrhein-Westfalen im Nominierungswettkampf beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) durchsetzen, wollen sie Kiel zum Austragungsort der Segelregatten machen. Die Hamburger locken gar mit der zusätzlichen Austragung der Rugby- und Handball-Wettkämpfe. Nur Berlin will mit Warnemünde statt Kiel ins Rennen gehen.
Wie erfolgversprechend wäre also ein Kieler Bemühen um eine neuerliche Bewerbung? Was würde die Ausrichtung für die Landeshauptstadt bedeuten? Würde es der Infrastruktur einen Schub geben, wie Befürworter:innen betonen? Oder doch eher ein Loch in den Haushalt reißen zulasten sozialer Politik, was Kritiker:innen prognostizieren?
Und: Sollten Vorwürfe über Korruption und mangelnde Transparenz beim Olympia-Ausrichter, dem IOC, bei der Entscheidung eine Rolle spielen?
Darüber wollen wir im taz Salon diskutieren mit:
🐾 Björn Thoroe, Vorsitzender der Kieler Ratsfraktion Die Linke/Die Partei
🐾 Daniela Sonders, Grüne Abgeordnete in der Kieler Ratsversammlung und Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses
🐾 Connor Ohrt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sportwissenschaft der Uni Kiel
🐾 Moderation: André Zuschlag, Redakteur der taz nord