Bücher über Apokalypse Der Weltuntergang ist nicht das Ende Die Philosophin Alenka Zupančič und der Theologe Florian Baab betrachten die Apokalypse in Gegenwart und Geschichte. Von Tim Caspar Boehme 2.10.2026
Neuübersetzung von Karel Čapek Nach uns die Molche! In den 1930ern las man Karel Čapeks' „Der Krieg mit den Molchen“ als Kapitalismus- und Faschismuskritik. Heute weckt er noch ganz andere Assoziationen. Von Ulrich Rüdenauer 1.10.2026
Welle der KI-Furcht Das KI-Kartenhaus Immer mehr KI-Unternehmen warnen vor den Gefahren ihrer Technologie, die sie nicht mehr unter Kontrolle haben. Müssen wir jetzt in Panik verfallen? Von Johannes Drosdowski 19.9.2026
Essay über digitale Unterwerfung „Faschist sein, das ist heute Fun“ Das „Cyberpunk“-Manifest von Soziologin Asma Mhalla beklagt wortgewaltig die Allmacht von Tech-Konzernen und Politik. Und ruft am Ende zur Rebellion gegen diese auf. Von Hanno Rehlinger 6.8.2026
Roman über postapokalyptisches Berlin Neustart auf Nektar II In dem Zukunftsroman „Der Gräber“ ist die Welt weitgehend zerstört. Durch das postapokalyptische Berlin geistern alte Bekannte aus Otrembas Erzählungen. Von Uwe Schütte 16.4.2026
Ken Keseys Roman „Seemannslied“ Nach den Sonnenstürmen Aus der amerikanischen Gegenkultur der 1960er ans Ufer der Gegenwart: Ken Keseys prophetischer Roman über die 2020er Jahre erscheint in deutscher Übersetzung. Von Yannic Walter 10.3.2026
Roman „Schwindende Welt“ Und Sex zwischen Eheleuten ein Trennungsgrund In ihrem Roman „Schwindende Welt“ hat Sayaka Murata eine Zukunft erschaffen, die ohne Liebe und Leidenschaft auskommt. Die Hauptfigur zerbricht daran. Von Johanna Treblin 16.12.2025
Künstliche Intelligenz am Theater Revolution? Ohne uns Mateja Meded hat in Stuttgart Thomas Köcks Dystopie „KI essen seele auf“ inszeniert. Die Technikskepsis teilt die mit anderen Zukunftsschauspielen. Von Björn Hayer 2.12.2025
Spielfilm „The Change“ Verzweifeltes Schreien Der US-Thriller „The Change“ erzählt vom autoritären Umbau eines Staates. Vor allem ist es aber eins: emotional aufgeladenes Blendwerk. Von Tobias Obermeier 6.11.2025
Altphilologe über Hoffnung „Die Jungen und die Betrunkenen hoffen“ Heute gilt Hoffnung als Tugend, als Haltung, als etwas Gutes in der Zukunft. Dabei war sie mal negativ besetzt. Altphilologe Jonas Grethlein über diesen Wandel. Interview von Wilfried Hippen 20.10.2025
Kinder- und Jugendbuch Wo die heilende Safran-Lilie wächst Jakob Martin Strid ist mit „Der fantastische Bus“ eine berauschende Bild-Erzählung gelungen. Gemeinschaft und Erfindungsreichtum in herausfordernden Zeiten. Von Eva-Christina Meier 4.10.2025
Theaterstück „Brand“ in Braunschweig Europa gibt’s nicht mehr Volker Schmidts dystopisches Theaterstück „Brand“ zeigt einen zerfallenen Kontinent, gespalten durch Kriege, Klimawandel und gesellschaftliche Krisen. Von Jens Fischer 3.10.2025
Film „Escape From the 21st Century“ Sie niesen sich durch die Zeit Der chinesische Science-Fiction-Film „Escape From the 21st Century“ schickt drei Teenager der Neunziger in die Zukunft. Begeistert sind sie nicht. Von Ekkehard Knörer 17.9.2025
Dystopisches Theater in Frankfurt Der Hang, der zu rutschen droht Zum Spielzeitauftakt hat das Schauspiel Frankfurt zwei Stücke in Auftrag gegeben. Es geht um Dystopien der Gegenwart – ewiges Leben und Zeitenwenden. Von Shirin Sojitrawalla 17.9.2025
Neuer Roman von Marius Goldhorn Die Schönheit des Aussterbens In Marius Goldhorns neuem Roman arbeiten Kommunarden an einer neuen Geschichtsschreibung: eine Forschungsreise zu okkulten Bloggern und linken Theoretikern. Von Johann Voigt 25.8.2025
Ausstellung im Berliner Spreepark Der Pollen ist politisch Tagträumen bis zum Untergang: In der Ausstellung „Doom Snoozers“ sind Menschen nicht mehr die mächtigste Spezies. Aber wer dann? Von Emilia Papadakis 25.8.2025
Roman von Anne de Marcken Der Zombie, den wir verdienen Mit „Es währt für immer und dann ist es vorbei“ legt die US-Amerikanerin einen spektakulären apokalyptischen Roman vor. Von Michael Wolf 22.7.2025
Kollektiv gegen Dystopien Keine Zeit für Pessimismus Gastkommentar von Claus Leggewie, Daniel Cohn-Bendit, Klaus Lederer, Maike Weißpflug und Alexander Karschnia Untergangsszenarien eignen sich nicht, dem zunehmenden Autoritarismus zu begegnen. Das Autor:innenkollektiv The Possibilist hat positive Thesen. 3.7.2025
Carla Kaspari „Missstände anzuprangern, finde ich langweilig“ Carla Kaspari erschafft in ihrem Roman ein Europa der Zukunft. Warum es dort nicht nur dystopisch zugeht und was Aktivismus von Hoffnung unterscheidet. Von Marcus Wolf 8.6.2025
Ansteckende Resignation Der Dystopie trotzen Gastkommentar von Amrei Bahr Erzählungen vom Untergang der Welt ziehen runter. Was hilft dagegen? Unter anderem, keine Hiobsbotschaften über die sozialen Netzwerke zu verbreiten. 7.5.2025
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