Whitney-Biennale New York Die neue Innerlichkeit Ist die New Yorker Whitney-Biennale so zahm, wie ältere US-Kunstkritiker behaupten? Oder sagt das etwas über das Innenleben eines brüchigen Imperiums? Von Sebastian Moll 31.3.2024
Nachruf auf Bildhauer Carl Andre Das war radikal Der Erneuerer der Bildhauerei und Vertreter des Minimalismus, Carl Andre, ist gestorben. Nach dem Tod seiner Frau kam es zu Boykottaufrufen gegen ihn. Von Sophie Jung 26.1.2024
Kulturförderung Gold am Ufer Der Senat schließt einen Vertrag für die Uferhallen im Wedding und will den Kulturstandort schützen. Künstler dürfen 30 Jahre bleiben. Von Clara Suchy 10.1.2024
Antisemitismus im Kulturbetrieb Permanente Grenzüberschreitung In Kunst und Kultur wird Terror gegen Israel gefeiert. Der Kongress „Reclaim Kunstfreiheit“ stellt sich in Berlin die Frage: Wie kann man dem begegnen? Von Erica Zingher 13.10.2023
Kreuzberger Institutionen Eingerichtet in der Zwischenmiete Weil die Mietverträge ausliefen, ziehen NGBK und Werkbund-Archiv von Kreuzberg nach Mitte. Allerdings sind die neuen Räume auch nicht dauerhaft. Von Ronald Berg 4.10.2023
Querdenker in Berlins Kulturszene Leugnen als Kunst Coronaleugner machen sich in der Kunstszene breit, veranstalten Theater und Ausstellungen. Anselm Lenz wird zu 210 Tagessätzen verurteilt. Von Erik Peter 31.8.2023
Vernissage im Künstlerhaus Sootbörn Die Kunst-Oase am Airport Das Künstlerhaus Sootbörn behauptet sich seit 30 Jahren im dezentralen Hamburg-Niendorf. Trotz Nähe zum Rollfeld ist es ein wildromantischer Ort. Von Imke Staats 25.8.2023
Kunst im öffentlichen Raum Von Blechen und Menschen Auf dem Kirchvorplatz in Hamburg-St. Georg interagieren rostende Schiffsbleche und eine mittelalterliche Kreuzigungsskulptur. Eine Ortsbegehung. Von Petra Schellen 1.8.2023
Ateliersterben in Berlin Bedrohte Ökosysteme Eine Studie des Atelierbeauftragten liefert alarmierende Zahlen. Immer mehr Künstler*innen verlieren ihre Arbeitsräume und finden keine neuen mehr. Von Beate Scheder 19.6.2023
Antisemitismus im Kulturbetrieb Kunst und Judenhass Jüdinnen und Juden im deutschen Kulturbetrieb beklagen die Wiederkehr antisemitischer Stereotype. Das war nun Thema einer Tagung. Von Klaus Hillenbrand 15.5.2023
Querdenker in Berlins Kulturszene Schwurbel sucht alternative Räume Ob Kreuzberger Galerie Zeitzone oder Drugstore: Die Querdenken-Szene versucht sich in linken Kulturräumen festzusetzen. Manchmal aber geht das schief. Von Erik Peter 8.5.2023
Verdrängung in Berlin Hoffen aufs rettende Ufer Dem Künstler*innenhaus Uferhallen droht das Aus. Der Investor hat zwar massiven Baupläne verworfen, aber dafür auch Vereinbarungen mit dem Land. Von Susanne Messmer 7.5.2023
Versteigerung von Skelett Ein Dino für daheim Kommentar von Heiko Werning Dass der T-Rex Trinity jetzt in privater Hand ist, mag nicht alle froh stimmen. Tatsache ist aber, dass die Wissenschaft finanzstarke Gönner braucht. 19.4.2023
Adel verpflichtet sich meist zu nichts Jetzt vielleicht ein bisschen edler Kommentar von Steffen Greiner Die Entschädigungsklage der Hohenzollern ist endlich vom Tisch. Aber kommt der lange privilegierte Adel jetzt wirklich in der Demokratie an? 12.3.2023
Kurzfilm „Der Tote im Livestream“ Holger Meins’ Spukbild Das Foto des toten Holger Meins hat die Kunstwelt inspiriert. Christian Bau nimmt das zum Anlass für einen diskussionswürdigen Film. Von Wilfried Hippen 20.2.2023
Künstler*innen in Berlin Wenig hilfreich für Kollektive Die Stadt wird teurer, Künstler*innen werden weiter verdrängt. Betroffen sind auch die Treptow Ateliers, die nun ausziehen müssen. Von Susanne Messmer 11.1.2023
Kunst und Prekariat Keine Lust auf schlechte Bezahlung Kolumne High & Low von Katharina J. Cichosch Künstler reden vermehrt über ein tabuisiertes Thema: die Gelder im Kunstbetrieb. Und sie arbeiten an gerechteren Modellen für alle Beteiligten. 7.1.2023
Hamburger Ausstellungsort „Parabel“ Ein Zuhause für verkannte Kunst Im einer umgenutzten Hamburger Kirche entsteht ein Ausstellungszentrum für die lokale Kunst. Initiiert hat „Parabel“ die Kunstsammlerin Maike Bruhns. Von Petra Schellen 17.8.2022
Rücktritt von Sabine Schormann Documenta in der Schuld Kommentar von Klaus Hillenbrand Der Rücktritt von documenta-Chefin Schormann ist zu begrüßen. Dabei darf es jedoch nicht bleiben. Nötig ist eine Aufarbeitung der misslichen Affäre. 18.7.2022
Gentrifizierung in Berlin Flacher wohnen, enger arbeiten Maximilian Klinge macht seit Jahrzehnten Kunst in Kreuzberg. Doch nun soll er raus aus seinem Atelier. Die Besitzerin will ihn verdrängen. Von Susanne Messmer 29.6.2022