Geschredderte NS-Dokumente Staatsarchiv räumt Fehler ein Das Staatsarchiv Hamburg hat Informationen über NS-Opfer für immer vernichtet. Im Nachhinein würde man „den Fall anders bewerten“, heißt es nun. Von Marthe Ruddat 4.9.2018
Erinnerung an den „Blutsonntag“ Als in „Klein-Moskau“ Schüsse fielen Am 1. August 1933 ließ die nationalsozialistische Justiz in Altona bei Hamburg ihre ersten Opfer hinrichten: ein Racheakt. Von Naomi Bruhn 30.7.2018
Historiker Malte Thießen über Bomben-Gedenken „Von links wird schärfer geschossen“ 75 Jahre nach dem Hamburger Feuersturm erinnert sich die Stadt an das Leid der Bevölkerung – aber auch an das derer, die unter den HamburgerInnen gelitten haben. Interview von Friederike Gräff 26.7.2018
73. Jahrestag der Befreiung von den Nazis Akten gegen Fake News Ein Archiv wird im Netz geöffnet: Der Internationale Suchdienst will Geschichte erzählen, auch wenn die letzten Nazi-Opfer bald verstorben sind. Von Klaus Hillenbrand 8.5.2018
Gedenken an NS-Verfolgte Lebendige Erinnerungen „Denk mal am Ort“ erinnert am Wochenende an Menschen, die in der NS-Zeit verfolgt und ermordet oder versteckt und gerettet wurden. Dabei sind Überlebende und ZeitzeugInnen. Von Katharina Meyer zu Eppendorf 5.5.2018
Entschädigung für algerische Juden Späte Gerechtigkeit für Verfolgte Deutschland erklärt sich zu Zahlungen an jüdische Opfer des Vichy-Regimes bereit. Etwa 2.000 Juden wurden innerhalb Algeriens deportiert. Von Klaus Hillenbrand 5.2.2018
Ex-Antifaschistisches Spiel „Wolfenstein“ Heil Heiler! Aus „Wolfenstein II“ wurden in Deutschland alle Bezüge zu NS-Zeit und Schoah entfernt. Der antifaschistische Charakter des Spiels fehlt nun. Von Matthias Kreienbrink 14.11.2017
Rechtsradikale im Beirat von Bergen-Belsen Darf man die AfD aussperren? Die AfD-Fraktion hat Anspruch auf einen Sitz im Stiftungsrat der Niedersächsischen Gedenkstätten. SPD und CDU erwägen, das zu verhindern. Zu Recht? Von Jan Kahlcke und Simone Schnase 12.11.2017
Niederländisches Rotes Kreuz Fehler in der Nazi-Zeit eingeräumt Das niederländische Rote Kreuz bescheinigt sich selbst einen Mangel an Mut in der NS-Zeit. Für Juden, Sinti und Roma habe es sich nicht eingesetzt. 3.11.2017
Fritz Benschers Biografie Nachkriegsstar und Überlebender Fritz Benscher war Tänzer, Conférencier, später Sargtischler. Er kam ins KZ, überlebte und wurde ein führender Radiomann im Nachkriegsdeutschland Von Frank Keil 27.6.2017
Gedenken an NS-Opfer in Sachsen Diktaturopfer zweiter Klasse Opfer der NS-Militärjustiz warten auf eine würdige Gedenkstätte in Torgau. Bisher steht das Gedenken an DDR-Unrecht im Mittelpunkt. Von Michael Bartsch 6.4.2017
Die VVN wird 70 Jahre alt „Der Faschismus starb nicht aus“ Als kommunistisch verschrieen, zeitweise verboten, derzeit kämpfend gegen die AfD: Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes wird am heutigen 3. Februar 70 Jahre alt. Von Petra Schellen 3.2.2017
Streit um NS-Raubkunst Flechtheim-Erben verklagen Bayern Um kaum eine Sammlung wird erbitterter gestritten als um den Nachlass des Galeristen Alfred Flechtheim. Jetzt ziehen seine Erben in den USA vor Gericht. 6.12.2016
Euthanasie im Dritten Reich Vom Mensch zum Objekt degradiert In Zeiten von Donald Trump und AfD ist der Blick zurück wichtiger denn je. Denn manche Parallelen zur NS-Geschichte sind erschreckend. Von Julia Frick 2.12.2016
NS-Film über Familiengeschichte Über die Grenze In „Flucht 1937“ erzählt die 14-jährige Abigail Mathew die Geschichte ihres Uropas, der sich in Osnabrück gegen den NS-Terror auflehnte. Von Harff-Peter Schönherr 3.11.2016
Kommentar Nazis im Justizministerium Im Kern braun Kommentar von Klaus Hillenbrand Dass Nazis nach 1945 nicht einfach aus dem öffentlichen Leben verschwanden, ist bekannt. Aber wie stark sie weiter wirkten, ist erschreckend. 11.10.2016
Band zu Entschädigung von NS-Opfern Gib endlich Ruhe! Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch schildern den Kampf von NS-Verfolgten um Anerkennung und Entschädigung. Von Micha Brumlik 1.8.2016