Studie über prekäre Arbeitsverhältnisse Arbeit macht arm Nirgendwo gibt es so viele prekäre Jobs wie in Bremen. Immerhin: Bevor es den Mindestlohn gab, war es noch schlimmer. Von Jan Zier 26.6.2019
Prekäre Arbeit in Berlin Einsame Zeitungszusteller Für viele Verlage ist die Zustellung von Zeitungen ein Verlustgeschäft. Sie drängen auf staatliche Unterstützung. Für Zusteller bleibt der Job prekär. Von Yannic Walther 17.4.2019
Prekäre Lebenslage von Künstler*innen Überleben ist auch Kunst Für die meisten bildenden KünstlerInnen ist ihre Arbeit ein Zuschussgeschäft, ergibt eine Studie. Besonders prekär ist die Lage für Frauen. Von Mirjam Ratmann 26.4.2018
Kreativarbeit im Neoliberalismus Schuften im Namen der Freiheit Kreativberufe gelten als Hort der Selbstverwirklichung. Sie sind aber oft eine Falle, die Selbständige in prekäre Verhältnisse zwingt. Von Alexandra Manske 21.4.2018
Schwarzarbeit in Bremerhaven Ausgebeutete Arbeiter In Bremerhaven gibt es nach Ansicht der Linken Tagelöhnerei und einen „grauen Arbeitsmarkt“. Der Magistrat weiß von nichts. Von Gareth Joswig 26.2.2018
Prekäre Beschäftigung an Musikschulen Der Sound der Ausbeutung Der Berliner Senat will mehr Musikschullehrer fest anstellen. Das könnte allerdings auf Kosten der ohnehin mies bezahlten Honorarkräfte gehen. Von Anna Klöpper 11.2.2018
Debatte Gespaltenes Prekariat Traumschiff und Nagelstudio Kommentar von Georg Seeßlen Dem Prekariat fehlt eine gemeinsame, jenseits der Arbeit konstruierte Identität. Was wäre, wenn die Entrechteten sich ihrer Stärke bewusst würden? 4.1.2018
Protest gegen Arbeitsbedingungen an Unis Prekäres Kanonenfutter Der Störung der Hochschulrektorenkonferenz in Potsdam zeigt: Die Uni-Mittelbaubeschäftigten beginnen sich endlich gegen ihre unsichere Lage aufzulehnen. Von Daphne Weber 15.11.2017
Die Wahrheit Fern des Gripses Trotz der Semesterferien ist die Bildungsfernuni Hagen fleißig im Nichtstun und fördert die akademische Karriere von Menschen im Prekariat. Von Reinhard Umbach 19.8.2016
Professorin über akademisches Prekariat „Bestenfalls eine Kopierkarte“ Tausende HochschullehrerInnen unterrichten, ohne bezahlt zu werden. Ein Skandal, sagt die Philosophieprofessorin Theda Rehbock. Interview von Ralf Pauli 27.7.2016
Konflikt bei „Analyse und Kritik“ Der Kampf geht weiter Viel Arbeit, wenig Geld: Die Debattenzeitschrift streitet mal wieder. Wie übergibt man Verantwortung in einem Kollektivbetrieb? Von Anne Fromm 27.4.2016
Studie zur Situation von Künstlern Opfer der Flexibilisierung Zwischen Rückzug und Entzauberung: Die Soziologin Alexandra Manske lotet Handlungsspielräume von prekarisierten Künstlern aus. Von Tom Mustroph 27.3.2016
Protest an der UdK Ein Geizen in der Kunst Um auf die prekäre Situation in ihrer Fakultät aufmerksam zu machen, halten sich Kunststudenten beim diesjährigen UdK-Rundgang mit der Kunst zurück. Von Ralf Pauli 19.7.2015
Job schützt nicht vor Prekariat Mehr Arbeit, mehr Armut Tristes Fazit des „Arbeitskreises Berufliche Perspektiven für Frauen“: Über die Hälfte der Bremer Hartz-IV-Empfängerinnen arbeiten. 17.6.2015
Studie über unsichere Arbeitsverhältnisse Kein Schutz in der Krise Drei Viertel der Arbeitskräfte weltweit arbeiten befristet oder mit Zeitvertrag. Die Lohnunterschiede gegenüber ständig Beschäftigten sind stark angestiegen. 19.5.2015
Aufschwung Gut zu tun Es gibt wieder mehr Beschäftigung in der Stadt. Erfreulicherweise entstehen nicht nur Minijobs, sondern viele sozialversicherte Stellen. Doch auch da muss man genau hinschauen. Von Antje Lang-Lendorff 26.4.2015
Arbeitslose Akademiker 400 Bewerbungen und kein Job Unsere Autorin hat promoviert. Trotzdem wäre sie mit 1.100 Euro im Monat sehr glücklich. Das glauben ihr viele Arbeitgeber aber nicht. Von Stefanie Schmidt 9.2.2015
Debatte Kunst im Kapitalismus Das verstummte Prekariat Kommentar von René Hamann Ökonomische Zwänge und Verdrängung aus dem urbanen Raum bedrohen die Kunst. Gebraucht wird mehr Selbstbewusstsein der Kulturschaffenden. 29.10.2013
Punkpoet King Krule Sommersprossen, Segelohren Gilt als Punkpoet des britischen Prekariats und singt wie ein geprügelter Hund: Der 19-jährige Londoner King Krule und sein Debüt „6 Feet beneath the Moon“. Von Margarete Stokowski 13.9.2013
Seelsorger über prekäre Arbeit „Wie Menschen zweiter Klasse“ Ein Heiliger mit leeren Taschen: Mit dem fiktiven St. Prekarius protestiert Theologe Erwin Helmer gegen unsichere Jobs Interview von Hannes Koch 2.4.2013