Profil-Einstellungen
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
17.10.2026 , 21:07 Uhr
Und doch ist es schier unmöglich ohne eine Gewisse Zahl von Privat Patient*innen kostendeckend zu arbeiten in diesem System. Als angestellte Ärztin in einer Frauenarztpraxis kann ich einer Rentnerin auch mal einen Ultraschall machen ohne dass sie ihn gleich iGelt weil ich weiß dass später eine Privatpatientin kommt die querfinanziert. Viel schlimmer aber noch: hat man nur gesetzlich Versicherte in der Praxis und kaum bis keine iGeL-Leistungen, dann kann man davon die laufenden Kosten i.d.R. gerade so decken - das eigene Gehalt bleibt dann aber bei 0. Und jetzt bin ich die erste die weiß dass sie zu den oberen 10% gehört - aber auf mein Gehalt vollständig verzichten kann ich als Hauptverdienerin dann eben auch nicht. Kurzum: das ach so gepriesene dt. Gesundheitssystem spart sich so lange kaputt bis es kollabiert
zum Beitrag10.10.2026 , 07:21 Uhr
Wir sind längst in der Dystopie angekommen wenn Menschen vom Staat im Livestream erschossen werden sollen.
zum Beitrag27.01.2022 , 09:27 Uhr
Als Gynäkologin kann ich Sie beruhigen, die wenigsten Erkrankungen werden von Patient*innen übertragen. Ihr Beispiel Toxoplasmose - eine Übertragung findet ausschließlich über infiziertes und nicht vollständig gegartes Fleisch (v.a. Schwein) sowie Katzenausscheidungen statt. Beides im Klinikalltag irrelevant. Schwangere Kolleginnen mit negativem Röteln- oder CMV-Titer werden sicherlich in vielen Arbeitsbereichen (v.a. mit Kindern) vorsichtiger sein. Der aktuelle Grund für ein Beschäftigungsverbot, Covid-19, kann in all diesen Überlegungen sicherlicher ausgeklammert werden, hier möchte sich keiner verantwortlich machen und m.M. nach gehen die wenigsten Schwangeren hier ein übertriebenes Risiko ein und verheimlichen ihre Schwangerschaft.
Das Risiko für den eigenen Körper und die Unversehrtheit des Kindes trägt in jedem Fall die Schwangere selbst wenn sie ihrem Vorgesetzten nichts mitteilt. Und das ist ihr gutes Recht.
zum Beitrag