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20.10.2026 , 07:02 Uhr
Grundsätzlich halte ich es für richtig, den übermäßigen Zuckerkonsum zu reduzieren. Die gesundheitlichen Folgen belasten schließlich nicht nur die Betroffenen, sondern auch unser Gesundheitssystem.
Allerdings frage ich mich, warum die Politik bei solchen Problemen immer wieder zuerst auf zusätzliche Steuern setzt.
Wenn es tatsächlich um die Gesundheit geht, warum verpflichtet man die Hersteller nicht einfach dazu, den Zuckergehalt ihrer Getränke schrittweise zu reduzieren? Denkbar wären gesetzliche Obergrenzen, bessere Kennzeichnungen und verbindliche Reduktionsziele.
Das britische Beispiel zeigt immerhin, dass wirtschaftliche Anreize Hersteller dazu bewegen können, ihre Rezepturen zu verändern. Aber dafür braucht es nicht zwangsläufig eine dauerhafte zusätzliche Steuerbelastung der Verbraucher.
Entscheidend ist doch die Frage: Geht es wirklich darum, die Menschen gesünder zu machen, oder darum, zusätzliche Steuereinnahmen zu generieren?
Gesundheitspolitik sollte sich an messbaren gesundheitlichen Verbesserungen orientieren und nicht an der Höhe der Steuereinnahmen.
zum Beitrag20.10.2026 , 06:59 Uhr
Auf den ersten Blick klingt die Idee durchaus plausibel: Große Wohnungskonzerne enteignen, die Wohnungen in öffentliche Hand überführen und damit den Profitgedanken aus dem Wohnungsmarkt nehmen.
Allerdings habe ich erhebliche Zweifel, ob dadurch tatsächlich etwas besser wird. Die Vergangenheit hat oft genug gezeigt, dass staatliche Strukturen häufig bürokratischer, teurer und ineffizienter arbeiten als private Unternehmen. Am Ende könnten die Verwaltungskosten steigen, ohne dass die Mieter davon profitieren.
Warum also nicht einen anderen Weg gehen?
Ich könnte mir eine gesetzliche Begrenzung der Mietsteigerungen in Verbindung mit einer angemessenen Deckelung der Unternehmensrendite vorstellen. Die genaue Ausgestaltung müsste man natürlich sorgfältig prüfen. Unternehmen sollen weiterhin Gewinne erzielen dürfen, aber die Gewinnmaximierung sollte bei einem Grundbedürfnis wie Wohnen nicht an erster Stelle stehen.
So könnte man den übermäßigen Profitdruck begrenzen und gleichzeitig die Effizienz privatwirtschaftlicher Unternehmen nutzen.
Das Ziel sollte bezahlbarer Wohnraum sein, nicht möglichst viel staatliches Eigentum.
zum Beitrag