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23.10.2026 , 08:05 Uhr
Inwiefern geht es der Jugend besser als zum Beispiel der vorangegangenen Generation ? Ich für meinen Teil sehe die heutige Jugend mit wiederkehrenden Faschismus, den immer deutlich werdenden drastischen Folgen des Klimawandels (Siehe Ahrtal, oder jetzt dem ausgetrockneten Rhein!), den rasant steigenden Lebendhaltungskosten bei sinkendem Reallohn, Kriegen und Kriegs-Rhetorik in der Politik, und jetzt auch noch einem absolut umbrechenden Arbeitsmarkt durch KI mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit seit 30 Jahren. Wenn sie nach meinem Kommentar immer noch denken dass es Jugendlichen so gut geht reden sie bitte einmal MIT diesen, hören Sie ihnen zu und fragen sie was diese Polykrise mit Jungen Menschen macht. Ich denke dann erkennen sie dass "Diese Jungen Menschen" gar nichts übertriebenes oder unverschämtes fordern ,sonder einfach in Frieden eine Ausbildung (Schule, Betrieb, Uni, etc) mit einer Zukunftsperspektive, die nicht heißt "...Bis in 5 Jahren wo ja eh alle von KI ersetzt werden". Danke Ihnen fürs Zuhören :)
zum Beitrag23.10.2026 , 07:55 Uhr
Ich glaube der Text setzt den Konsenz darüber, dass Systemische Gewalt gegen Menschen existiert und bekämpft werden muss voraus. Über die Wahl der Mittel können und sollten wir auch streiten :)
zum Beitrag23.10.2026 , 07:53 Uhr
Ich muss sagen ich sehe Gewalt gegen das System (zB Generalstreiks aber auch Zivilen Ungehorsam, wie zB Sitzblockaden) durchaus als legitimes Mittel um "Sand ins Getriebe" zu streuen, aber ich gebe ihnen vollkommen Recht dass Gewalt gegen Individuen oder gegen das Eigentum von Individuen, insbesondere solchem was diese für das Tägliche Leben einfach brauchen (Autos, Mülltonnen, Ebikes etc...) absolut nichts bringt und immer die falschen trifft... Und der Satz mit dem Handy ist sehr treffend 🤭
zum Beitrag20.10.2026 , 16:43 Uhr
Ich denke Work in Progress ist richtig. Was der Artikel vielmehr leider nicht schafft, ist die richtige Balance zwischen den Errungenschaften durch Israel, die zweifelsohne genannt werden sollen, und dem Anerkennen der Völkerrechtsbrüchen und dem Genozid in Gaza zu finden. Während das eine gute Dinge sind, sind das andere so schrecklich grausame Seiten, dass es jeder sensible Mensch nur schwer schafft dies in seiner vollen Tragweite anzuerkennen, ohne sich zu Radikalisierung oder daran kaputt zu gehen...
Es kann also plumb gesagt nicht die Pride Parade die unggestrafte gezielte Auslöschung des Palästinensischen Volkes wieder gutmachen.
Wenn Israel sich hoffentlich irgendwann wieder auf dem Minimalkonsens des Völkerrechts bewegt, und dieses aktuelle dunkle Kapitel seiner eigenen geschickte (Siedlungsbau, Flächenbombardements, Qualvoll Verhungern als Kriegswaffe) dann bin ich aber die erste die wie die Autorin auch die Errungenschaften aus Israel hervorhebt, nur davor leider nicht...
zum Beitrag20.10.2026 , 16:30 Uhr
Ich denke nur dass ein "Nie wieder Völkermord" nicht bedeuten sollte, dass Deutschland diesen bei allen Regimen und Staaten, außer bei Israel, als solchen nennen sollte. Ja, der Nationalsozialismus ist eines der schrecklichsten Kapitel der letzten 2000 Jahre. Ich verstehe deshalb sehr, dass daraus der Wunsch entsteht, Israel nicht zu verurteilen für etwas, was Deutschland "auch gemacht hat" (Bitte die GROẞEN Anführungszeichen beachten...) Das Problem, so verständlich wie ihr Gedanke ist, dass das Völkerrecht starke (Und damit ist leider auf der Weltbühne insbesondere wirtschaftlich stark, also insbesondere DE/FR in der EU) Verbündete braucht, die es, auch gegen Israel verteidigen. Insbesondere, wenn es dieses es so eklatant bricht wie die zahlreichen Bilder aus Gaza, und die Berichte über die Kriegsverbrechen durch die Israelische Armee (Ich kann hier die Doku "Naza" von zwei israelischen Regiseur*innen sehr empfehlen) belegen. Wenn also einem Land erlaubt wird das Völkerrecht zu schleifen, wie Israel schon seit den 90ern mit seinem Siedlungsbau, und Deutschland dies nicht klar und wiederholt verurteilt, ist das für ALLE Länder der Welt der Vorwand, es ebenfalls zu brechen...leider
zum Beitrag