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08.08.2026 , 10:37 Uhr
Ich halte schon die Perspektive für falsch: Verzicht auf Sport – auch bei Hitze – kann doch nicht die Antwort sein. Viel sinnvoller ist es, fit zu bleiben, die eigenen Grenzen zu kennen und den Körper kontrolliert auch einmal an diese Grenzen heranzuführen.
Natürlich kann man sich bei 33 Grad auf dem Rennrad überschätzen. Aber gezieltes und vernünftiges Training bei Wärme führt auch dazu, dass sich der Körper an Hitze anpasst und besser damit umgehen kann. Belastungen grundsätzlich zu vermeiden, macht uns dagegen nicht widerstandsfähiger.
Ja, einzelne Menschen werden ihre Grenzen falsch einschätzen und möglicherweise medizinische Hilfe benötigen. Dem gegenüber stehen aber vermutlich sehr viel mehr Menschen, die sich durch regelmäßigen Sport gesund und leistungsfähig halten und gerade deshalb langfristig seltener medizinische Hilfe benötigen.
Solidarität kann daher kaum bedeuten, körperliche Belastung möglichst zu vermeiden. Die bessere Botschaft wäre: Bleibt aktiv, lernt eure Grenzen kennen und lernt, verantwortungsvoll mit Hitze und Belastung umzugehen. Das ist allen die das nicht können solidarisch gegenüber.
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