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28.07.2026 , 20:30 Uhr
Sie sprechen von der Schönheit Bangladeschs, lebten jedoch in Deutschland und heute in England – und profitieren von den Freiheiten westlicher Demokratien. Warum verlassen dann so viele Menschen Bangladesch?
Ich bin seit fast 30 Jahren mit einem Bangladeshi verheiratet und kenne das Land durch meine Familie. Die Frauen dort erleben seit Jahren wachsenden religiösen Konservatismus. Nach meiner Einschätzung tragen auch islamistische Geldgeber aus den Golfstaaten, darunter Qatar, durch die Förderung konservativ-islamischer Netzwerke dazu bei. Die Frauen, die ich kenne, wollen alle nichts mehr, als nach Deutschland zu kommen.
Gerade deshalb halte ich es für bedenklich, dass Sie aus meiner Sicht der Instrumentalisierung durch islamistische Akteure aufsitzen. Das Leid der palästinensischen Zivilbevölkerung verdient Mitgefühl. Gleichzeitig wird es genutzt, um Hass auf Israel, Juden und den Westen zu schüren.
Nicht Deutsche oder Migranten sind das Problem. Entscheidend ist, ob Menschen Demokratie, Rechtsstaat und gleiche Rechte für alle Menschen respektieren. Darüber sollte man offen und ohne Pauschalurteile sprechen.
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