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28.07.2026 , 15:26 Uhr
Die Autorin wirft Liberalen oder Linken vor sich für die Guten zu halten während sie in Wahrheit Schaden anrichteten. Ihr eigener Text urteilt nach demselben Muster.
Die Autorin verwandelt einen politischen Streitpunkt in ein Bekenntniszeichen anstatt ihn zu verhandeln. Wer „Palästina" nicht so setzt wie sie dem unterstellt sie stillschweigend einen angeblichen Genozid oder Kriegsverbrechen gutzuheißen. „Palästina" wird zum Lackmustest für Aufrichtigkeit, das Wort ersetzt die Sache um die es angeblich geht. Jeder Widerspruch bestätigt im Voraus ihre These vom Selbstbetrug.
Genau wie manche protestantischen Strömungen lehren man könne Jesus nie genug lieben, können die (selbstverständlich als Fellows in Stanford und der Harvard Kennedy School akkreditierten) Slop-Produzentinnen ihr Symbol „Palästina" nie genug lieben. Die Hingabe an das Zeichen ersetzt jede Prüfung der Sache.
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