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18.07.2026 , 14:11 Uhr
Ich stimme da Frau Pauli zu. Gewalt kann sehr wohl legitim sein. Gewalt darf niemals ohne nachvollziehbaren Grund eingesetzt werden und muss in ihrer Verhältnismäßigkeit und Form immer abgewogen werden, aber Gründe für legitime Gewalt gibt es leider viele. Deswegen beansprucht der Staat das Gewaltmonopol auch für sich und macht davon regelmässig Gebrauch. Leider hat sich der deutsche Staat in der Nutzung seines Gewaltmonopols schon viele Male als notorisch demokratiefeindlich erwiesen. Wenn Beamte in gewaltitätigen Nazi- Pogromen mitmischen, wenn sie private Daten an Faschisten weiterleiten, Munitionsdepots anlegen oder eine Killertruppe wie die NSU "laufen lassen". Was machen wir da jetzt?
zum Beitrag18.07.2026 , 13:57 Uhr
Das verstehe ich nicht: "Man erkennt Nazis, wenn man ihren Text spiegelt"? Sie sind also dafür, dass der Song im ZDF gespielt wird.
zum Beitrag18.07.2026 , 13:39 Uhr
Es ist nicht schwer: Wir alle müssen Menschen, aber niemand muss ein Nazi sein. Faschismus ist nach meinem Selbstverständnis als Demokrat ein Verbrechen, keine Meinung. Ich würde mir wünschen, dass man Nazis mit der Achtung ihrer "Meinungen" befrieden könnte. Die Geschichte zeigt, dass das ein frommer Wunsch bleiben wird. Die jüngste Geschichte, z.B. durch den autoritären Umbau in den USA zeigt, dass die Gegenseite keine Rücksicht auf ihre Meinung nehmen wird.
zum Beitrag18.07.2026 , 13:28 Uhr
Abwegig erscheint es nur, wenn man selbst unter Umständen lebt, die jeden Tag Ausgrenzung, Demütigung oder sogar körperliche Gewalt durch Nazis bedeuten können. Wenn man nicht darauf bauen kann, dass einem der Staat hilft. Wenn es keine Zivilgesellschaft gibt oder die zu schwach ist, sich gegen den Mob zu stellen. Das ist eine Realität, die man am Schreibtisch ignorieren kann, aber abwegig ist sie nicht.
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