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13.04.2026 , 17:00 Uhr
Folgende Erkenntnisse werden gewonnen: Ist es möglich, eine dauerhafte Station auf oder am Mond zu errichten? Können Menschen dauerhaft unter diesen Umständen (über-)leben? Ist es daher möglicherweise machbar, eine bemannte Marsmission von dort zu starten? Wozu braucht man die? Nun: Ist es möglich, dauerhaft auf dem Mars zu leben? Ist es möglich, ihn sogar zu kolonisieren? Das wäre wertvoll in einigen Jahrzehnten, vielleicht mehreren hundert Jahren. Wenn Sie CO2 einsparen wegen zukünftiger Generationen, wieso dann nicht diese Forschung wegen zukünftiger Generationen?
zum Beitrag13.04.2026 , 16:47 Uhr
Ist dieses dumme Argument jetzt auch in der taz angekommen? Ein paar Gegenargumente: 90 Mrd. US-Dollar entspricht der jährlichen Steuerhinterziehung in Deutschland, dem Bundeswehretat oder der Hälfte des Jahresumsatzes von BMW. Die drei tragen alle nicht zur Beseitigung des Hungers in der Welt bei. Beispiel: Die Erfindung des Kunstdüngers basiert auf der Alchemie, die sich ausgangs des Mittelalters unter anderem mit der Erzeugung von Gold aus Dreck beschäftigt hat. Das nennt man Grundlagenforschung, und ihr Nutzen ist zur Zeit ihrer Entstehung nicht voraussehbar. Die Erfindung des Kunstdüngers hat später anderes Leid (bspw. Landübernutzung) hervorgerufen. Sie erfordert weitere Grundlagenforschung. Ein Zurück gibt es nur um den Preis von Milliarden Hungertoten. Kennen Sie den ökonomischen Nutzen der bemannten Raumfahrt? Der Film Apollo 13 hat allein 300 Mio. Dollar netto eingespielt. Der Unterhaltungswert der Apollo-Missionen wird locker die ca. 25 Mrd. Dollar Kosten eingespielt haben. Von diesen Einnahmen werden übrigens auch die Mittel für die Beseitigung des Hungers auf der Welt bezahlt. Das waren nur die offensichtlichen Argumente. Die Dinge liegen nicht so einfach.
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