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09.04.2026 , 12:35 Uhr
Noch sind ca. 65 % der Wohnungen im Bestand von Kleinvermietern. Diese sind meist harmoniebedürftiger und erhöhen die Miete unterdurchschnittlich.
Für Kleinvermieter sind Indexmieten, wichtig da sie eine faire Grundlage bieten und auch für den Mieter gut abschätzbar sind.
Wenn Preise steigen, steigen die Preise für Instandhaltungen mit. Instandhaltungen und Reparaturen (ausser Kleinstreparaturen) dürfen laut Gesetz nicht auf die Miete umgelegt werden im Wohnraum und sind auch im Gewerbebereich nur eingeschränkt umlegbar. Das bedeutet: Wenn wir wollen, das Handwerker ordentlich entlohnt werden - ein bischen Solidarität mit der arbeitenden Bevölkerung, wenn man sich schon als links definiert - wäre nett, steigen die Preise auch hier.
Im Regelfall müssen diese Beträge angespart werden - eine Dachreparatur geht locker in die zehn bis hunderttausende. Heizungen sind alle 10-15 Jahre dran, Dächer ca alle 30 Jahre. Zäune, Garagen, ggf. Elektrik kosten auch. Was macht der Hauseigentümer der zu wenig Miete bekommt: er spart an den Rücklagen und wenn dann das dicke Ende kommt verkauft er an den Großinvestor - wer die Indexmiete angereift fördert die Heuschrecken.
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