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17.03.2026 , 19:46 Uhr
Da setzt sich die taz seit Jahren gegen Bodyshaming ein und plädiert vehement für Diversity und Body Positivity und dann so eine Kolumne. In der wird ein gehypter US-Schauspieler (der mal ausnahmsweise nicht dem Hollywood-Beau-Klischee entspricht und dem dennoch die Herzen zu fliegen) mehrfach als Frettchen verspottet. Muß man die Autorin als Philosophin tatsächlich auf die dehumanisierende Komponente solcher Tiervergleiche aufmerksam machen? In der Gen Z Bubble geht so etwas wohl als liebevolles Nischen-Kompliment durch. Die weibliche Variante "hot rodent women" hat sich aber auch dort noch nicht durchgesetzt. Warum wohl? Man stelle sich einmal vor ein CIS-Hetero Kollege aus der Redaktion hätte solch ein Kolumne über die Schauspielerin / Komikerin Kristen Schaal verfaßt und sie als Frettchen oder Mäusegesicht bezeichnet. Natürlich nur um ihre unkonventionelle Schönheit zu würdigen und nicht um sie damit als unweiblich und häßlich abzustempeln. Die taz-Leserschaft hätten ihn damit nicht durchkommen lassen und hätte wohl ihrem Unmut freien Lauf gelassen. Nach Durchsicht der bisherigen Artikel der Autorin hätte ich speziell von ihr so einen Text niemals erwartet. Enttäuschend!
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