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10.02.2026 , 10:04 Uhr
Verzichtkultur ist sicher gut, aber: es ist erwiesen, dass die Lebensweise von einzelnen weniger Einfluss hat als Engagement um gesellschaftliche Zustände zu verändern. Ein Beispiel: es ist definitv anstrengender und zeitaufwendiger mit dem Bus/Zug nach Spanien zu reisen, als zu fliegen. Da fliegen subventioniert wird, Klimaschäden nicht eingepreist werden, ist es dann oft auch billiger, genauso wie billiges Fleisch uvam, was dann auch noch alles massiv beworben wird. Unter diesen Umständen die Verantwortung auf die komplett Einzelnen zu schieben, ist m.E. kontraproduktiv und nützt den Hautverantwortlichen, wie den fossilen Energeikonzernen. Nicht umsonst hat BP den individuellen CO-Fussabdruck gehypt. Der maßlose Luxus der Superreichen und der wachsenden Ungleichheit ist ebenso Teil des Problems. Dem ist mit individuellem Verzicht nicht beizukommen. Es braucht, vor allem, politische Maßnahmen, eine andere Wirtschaft, system change!
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