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23.01.2026 , 12:53 Uhr
Wie soll denn eine Konferenz und eine Bewegung antisemitisch sein, die von der "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost" unterstützt wird, der deutsche Ableger einer europäischen jüdischen Organisation. Teile des deutschen Diskurses leiden unter der Ausblendung namhafter jüdischer Stimmen. Es gibt sogar Argumente dafür genau das antisemitisch zu nennen. Wobei es mittlerweile ja zwei jüdische Definitionen gibt.
zum Beitrag23.01.2026 , 12:49 Uhr
Organisiert wird die Konferenz im Wesentlichen auch von der oben nur als "jüdische Stimme" bezeichneten Organisation. Für einen solchen Artikel ist aber die Unterschlagung der Zusammenhänge hier wirklich etwas fragwürdig. Deshalb hier kurz die Infos dazu: Die “Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost” wurde am 21. Oktober 2007 als Verein gegründet. Am 9. November 2003 wurde in Berlin unter dem Namen “Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost” die Sektion der Föderation “EUROPEAN JEWS FOR A JUST PEACE” (“Europäische Juden für einen gerechten Frieden”) in den Räumen des Hauses der Demokratie und der Menschenrechte ins Leben gerufen.
Die “Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost” handelt auf der Grundlage der Gründungserklärung der “EUROPEAN JEWS FOR A JUST PEACE” (EJJP), die im September 2002 in Amsterdam von 18 jüdischen Organisationen aus 9 europäischen Ländern verabschiedet wurde.
zum Beitrag