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10.01.2026 , 09:57 Uhr
Zitat: "Putin hatte Zeit für einen Kompromiss. Jetzt muss er mit Sanktionen erzwungen werden. Mit Sanktionen, die notfalls auch auf hoher See durchgesetzt werden."
Mal eine grundsätzliche Frage zur Gültigkeit von Sanktionen, die der Autor aber gar nicht anspricht: Ich habe mal gelernt, dass die Reichweite von nationalen Gesetzen an der Staatsgrenze endet. Es sei denn, ein völkerrechtliches Abkommen erlaubt ausdrücklich etwas anderes, z.B. die ausschließliche Wirtschaftszone im UN-Seerechtsübereinkommen, oder es existiert ein Beschluss des UN-Sicherheitsrates. Inwiefern sind US-Sanktionen außerhalb der USA überhaupt gültig und militärisch legal durchsetzbar? Es gab mal einen Einsatz gegen Piraterie vor der Küste Somalias, aber jetzt kapern die USA Tanker in der Karibik und im Atlantik, tun also im Grunde dasselbe wie damals die somalischen Piraten. Der Autor befürwortet das offenbar trotzdem, doch was würde er dazu sagen, wenn China oder Russland westliche Tanker mit Verweis auf chinesische und russische Gesetze kapern würden? Gilt nicht mehr das Völkerrecht? Gilt nicht mehr gleiches Recht für alle? Gilt stattdessen "legal, illegal, scheißegal"?
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