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24.04.2026 , 22:07 Uhr
Man könnte doch von einem Leiter des Regie-Ressorts erwarten, seine Emotionen durch etwas Nachdenken zu moderieren (oder ist das vielleicht witzig gemeint ??)
1) die Kriminalstatistik ist eine *polizeiliche* Statistik. Wer darin auftaucht ist nicht unbedingt (verurteilter) Täter. In vielen Bereichen weicht die Verurteilungsrate erheblich von der Kriminalstatistik ab, und das liegt nicht daran daß "alle Richter" jetzt "Männer" sind, die das "System" decken ... 2) Selbst wenn alle Täter Männer wären, so wären noch lange nicht alle Männer Täter. Der Logikfehler ist offensichtlich (und durch abzählen festzustellen), aber manchmal hilft auch ein Vergleich: obwohl alle Lottogewinner auch gespielt haben, heißt das nicht jeder Lottospieler gewinne auch...
3) das unterkomplexe Gleichsetzen von Männern und Tätern führt mechanisch dazu, daß selbst die rechtschaffenen Männer irgendwann keine Lust mehr darauf haben, sie dieses ehrenrührige Geschwätz überhaupt noch anzuhören : damit erweist man der Causa aber eine Bärendienst. Man braucht nämlich auch die Mehrheit der Männer wenn man irgendetwas in einer Gesellschaft verändern will.
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