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04.01.2026 , 15:16 Uhr
Ohne das Risiko einer tatsächlichen Umsetzung ist es leicht die inhaltlich richtige Durchsetzung des Völkerrechts zu fordern. Wären wir tatsächlich bereit mit den Konsequenzen zu leben? Oder halten wir es lieber weiterhin frei nach Brecht "... erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral..." Europa hat es sich in den letzten Jahrzehnten bequem gemacht im Fahrwasser des globalen Hegemons, solange dieser nicht all zu offensichtlich, oder gegen die europäischen Interessen gerichtet, gegen das Völkerrecht und / oder gegen das proklamierte Wertesystem der liberalen Demokratien verstoßen hat. Machen wir uns doch nichts vor, eine tatsächlich werteorientierte europäische Politik hat es nie gegeben. Der Kit der aktuellen "Europäischen Einigkeit" im Ukrainekonflikt ist doch nur der kollektive Angst vor einer möglichen persönlichen Betroffenheit durch mögliche Folgeschritte Putins geschuldet. Schon bei einer angemessenen Reaktion auf die Konflikte im Nahen Osten ist von "Europäischer Einigkeit" und "völkerrechstbasiertem Handeln" nichts mehr zu spüren. Egozentrik regiert die Welt!
zum Beitrag04.01.2026 , 14:43 Uhr
Liebe TAZ-Redaktion, ist dieser Beitrag wirklich euer Ernst, oder ist er nur der Unterbesetzung des Redaktionsteams geschuldet? Man muss Precht ja nicht mögen oder ihm zustimmen, aber seine Analyse der gesellschaftlichen Auswirkungen von prominent veröffentlichten Meinungsäußerungen von (noch) Splittergruppen in den Leitmedien sollte man wenigstens einmal kurz reflektieren. Gottlob ist die TAZ nicht das Leitmedium der Klientel die sich von solchen Beiträgen triggern lässt, aber müsst ihr euch unbedingt in die Reihe der Effekthascher einreihen. Als Künstlerin kann, darf, ja muss Ikkimel provozieren und damit ihren Beitrag leisten, aber ist es dieser Beitrag, vor dem Hintergrund der möglichen Auswirkungen am anderen Ende des Spektrums, wert, dass ihm eine Kolumne gewidmet wird? Ich will hier nicht der Selbstzensur das Wort reden, aber wir haben momentan echt andere Probleme als feministisches Reclaiming.
zum Beitrag01.09.2024 , 15:42 Uhr
Und das ist ja noch nicht einmal die ganze Wahrheit. Sieht man sich an, wie weit auch die nicht zum rechten Spektrum gezählten Parteien ihre Positionen in den letzten Jahren nach rechts verschoben haben, dann befürchte ich, ist der Kipppunkt bald erreicht. Ich mag die weitere Entwicklung gar nicht extrapolieren, das macht mir mehr als Sorge. Werde ich als liberaler Humanist in 10 Jahren gesellschaftlich noch akzeptiert?
zum Beitrag12.08.2023 , 11:14 Uhr
Liebe taz-Leser, wir sind nicht repräsentativ. >> 70 % der Wähler stolpern schlecht informiert und unreflektiert durch ihr Leben, auch weil sie die Polykrise der letzten 15 Jahre nicht mehr verkraften und intellektuell abgeschaltet haben. Weit über 50% der Bevölkerung haben eigentlich nichts substanzielles zu verlieren, trotzdem klammern sie sich verzweifelt an die Bewahrung des Status Quo oder schlimmer noch, stimmen den populistischen Parolen der Rückwärtsgewandten zu. Sahra Wagenknecht ist nicht doof und ihr Wertesystem ist mir erheblich sympathischer als das von Höcke, Merz oder Lindner. Wenn ihr Narrativ einen Teil der o.g. Wähler erreicht und dies dazu führt, dass die drei o.g. Herren nicht in Regierungsverantwortung kommen: Highly welcome, losgelöst von der kleinlichen Suche nach Positionen die nicht in das perfekte progressive Weltbild der taz-Leser passen (das es ohnehin nicht gibt!)
zum Beitrag26.02.2022 , 13:38 Uhr
Die Zeiten als Solarstrom durch Subventionen wirtschaftlich gemacht werden müssen sind doch vorbei. Heute wir der Strom zu Marktpreisen verkauft und erwirtschaftet eine schöne Rendite. Tendenz steigend, daher kann man mit einem Investment in Erneuerbare Energie kaum einen Fehler machen.
zum Beitrag17.04.2020 , 22:18 Uhr
"Windräder sind Umweltzerstörung" Willkommen in der Steinzeit, und selbst da wäre Ihr CO2-Footprint vermutlich größer als die Ihnen heute zustehenden 0,6 t/a gewesen. Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder wir reduzieren unseren Ressourcenverbrauch auf ein Äquivalent von ca. 5% unseres aktuellen Verbrauchs, oder wir erzeugen unsere Energie nachhaltig und CO2-neutral. Ob es unbedingt dieser Standort sein muss kann ich nicht beurteilen, aber Norwegens Küsten sind neben Schottland und Irland die idealen, weil wirtschaftlichsten Standorte für Windkraftanlagen in Europa. In der Post-fossilen Ära hat Norwegen damit die nächste Gelddruckmaschine.
zum Beitrag16.09.2018 , 13:58 Uhr
Über den Tisch gezogen? Na dann doch wohl eher über den Tisch gesprungen. Ich erinnere noch gut die Diskussionen Anfang 1990 wie man einen geordneten Systemwechsel organisiert der einige durchaus vorhandenen Systemvorteile des Ostens in das West-System einbringt. Ich erinnere aber auch, dass der überwiegende Teil der DDR-bewohner den Systemanschluss mit schneller D-Mark-Einführung und gesponsortem Umtauschkurs wollte. Wenn schon große Bevölkerungsschichten im Westen sich vom finanzkapitalistischen Wirtschaftssystem abgehängt fühlen, wie muss es dann erst den "Neubürgern" gehen. Ihre Ablehnung des Systems ist gut nachvollziehbar. Die resultierende Stärkung des rechten Randes ist einem Versagen der Linken Alternative zuzuschreiben. Hätten die ewig gestrigen "Linksfaschisten" die richtigen Themen besetzt, hätten wir heute eine Mehrheit links der Mitte und eine andere Gesellschaft.
zum Beitrag09.06.2017 , 09:30 Uhr
Wie engstirnig.
Selbstständige die sich (dauerhaft) eine Altersvorsorge nich leisten können tragen Ihre Haut zu billig zu Markte und laufen sehenden Auges in die Altersarmut. Die gesetzliche RV ist
1. sicherer
2. bei niedrigem Zinsniveau wirtschaftlicher
als jede private Altersvorsorge.
Gerade Kleinstunternehmer haben nicht die Ressource ihre Kapitalanlage zu optimieren und da die Zwangsversicherung für alle gilt, gibt es auch keine Wettbewerbsverzerrung. Lediglich die Auftraggeber (wer ist das wohl) müssen für die Dienstleistung der Kleinunternehmer etwas mehr bezahlen . Also für mich ein schlüssiges Konzept
zum Beitrag29.01.2017 , 09:45 Uhr
Gefühlte Gerechtigkeit wird sicher ein Baustein des Erfolgs sein können, aber nach Jahren einer nur auf Sicht fahrenden, von äußeren Einflüssen "getriebenen", Regierung fehlt den Menschen ein Plan der ihnen eine positive und optimistische Vision von Zukunft gibt. Daher können populistische "Führer" mit einfachen Lösungen so viel Einfluss gewinnen. Gelingt es Schulz mit der SPD einen Plan zu entwickeln der den Menschen diese Vision vermittelt, dann wir er erfolgreich. Die 10% latent "braunen Mob" erreicht er damit nicht, aber dort wird die Wahl auch nicht gewonnen. Ein soziales, gerechtes, nachhaltig ökologisch und damit langfristig auch wirtschaftlich erfolgreiches Europa könnte diese Vision liefern. Auf Basis einer europäischen Sozialcharta ohne Steuerdumping, einer bürgerfinanzierte Energiewende (Sch... auf Milliardäre und Hedgefonds, die andere Hälfte des Privatvermögens reicht aus um die Bilioneninvestitionen zu stemmen und den Menschen eine sichere und passabel verzinste Kapitalanlage zur privaten Zukunftssicherung zu bieten)
Jeder Teil Europas kann hier einen Beitrag leisten. Die Gesellschaft ist intelligenter und solidarischer als von vielen bürgerfernen Politikern unterstellt. Mein Appell: Macht einen guten langfristigen Plan, definiert Zukunftsziele, dann erhaltet ihr auch das Vertrauen und die Unterstützung einer Mehrheit.
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