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14.04.2026 , 12:23 Uhr
Die geradezu wahnhafte Konstruktion dieses Falles ist doch erstaunlich: Für Igel und Konsorten ist Khelif "ein Mann" und zwar völlig unabhängig davon, dass es für eine etwaige Trans- oder Intergeschlechtlichkeit keinerlei Beweise gibt, dass niemals irgendwelche Testergebnisse vorgelegt wurden, dass die betreffenden Tests unter extrem dubiosen Umständen erfolgt sind. Der Beweis ist für sie, dass sie es glauben, und glauben tun sie es, weil sie es wollen. So weit ist die Transphobie (hinter der ja auch nur dürftig verhohlener Frauenhass steckt) zur Kollektivpsychose geworden, dass jede - tatsächliche oder angenommene - Abweichung von einer bestimmten Form von Weiblichkeit ausreicht, um "zum Mann" zu werden, was hier wiederum rechtfertigt, einen Menschen öffentlich nach allen Regeln der Kunst zu demütigen. Was die "sympathische" (??), aber offensichtlich ziemlich miese deutsche Boxerin Igel nicht davon abhält Khelifs Berühmtheit auszubeuten. Sich auf die Nase hauen zu lassen, um danach als heroischer Leuchtturm der einzig wahren Weiblichkeit dastehen zu können, ist an Erbärmlichkeit nicht zu unterbieten, um nicht zu sagen: grob unsportlich. Ich hoffe auf ein frühes Knockout.
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