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19.03.2026 , 19:35 Uhr
Was mir hier zu kurz kommt, ist die Motivation der beschriebenen Lehrkräfte, Palästina als Staat nicht anzuerkennen. Insbesondere verbeamtete Lehrkräfte dürfen doch gar nicht entgegen der vielzitierten Staatsräson argumentieren, die in manchen Bundesländern sogar Einbürgerungsvoraussetzung ist! In der Tat wird ein Staat Palästina von der Bundesrepublik nicht anerkannt. Gleichwohl wird das Existenzrecht Israels bejaht.
Als Lehrkraft hat man damit gar keine andere Wahl, als den Staat Palästina, den viele Aktivist*innen ja sogar recht lautstark in den Grenzen des Staates Israel fordern, nicht anzuerkennen. Was die historische Dimension betrifft ist es ebenfalls so, dass auch der von den meisten Ländern weltweit anerkannte "Staat" Palästina vor dem Jahr 1988 schlichtweg nicht existierte, gleichwohl sicherlich eine palästinensische Identität bestand.
Richtig ist jedoch, dass dieses Thema im Unterricht kontrovers und im Rahmen des Beutelsbacher Konsens erörtert werden sollte.
Aber dass man einer Lehrkraft, (als direkte Vertreter*in des Staates wohlgemerkt, die den Staat Palästina nicht anerkennt), ein Bekenntnis zu ebenjenem Staat abzupressen versucht, halte ich für absurd.
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