Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
16.08.2026 , 00:13 Uhr
Eine Enteignung von bestehenden Wohnungen ist sicher keine "Rückkehr zu den Wurzeln deutscher Wohnungspolitik". Die Enteignungen der Vergangenheit waren v.a. auf Bauland ausgerichtet, um darauf *neue* Wohnungen zu bauen. Es war damals klar, dass die Wohnungskrisen durch Ausweitung des Angebots gelöst werden müssen, nicht durch Enteignung von bestehenden Immobilien.
Dann ist da noch das Argument, dass Wohnungseigentümer unfairerweise von den Agglomerationseffekten und sozialer Infrastruktur der Stadt profitieren und man daher ihre Profite umverteilen müsse. Das müsste man dann auch auf alle andere Unternehmen anwenden, die davon profitieren, was absurd wäre (sollen wir Restaurants enteignen?) Ein viel günstigerer Weg dafür wäre aber einfach eine bessere Besteuerung von Bodenwerten.
Im Grunde schlägt der Artikel eine komplette Enteignungen von Wohnimmobilien vor. Die einleuchtendsten Erfahrungen mit einer solch radikalen Maßnahme kann man in der Vergangenheit sehen: In Kuba oder den Sowietstaaten. Das Ergebnis war kurzfristig ein Segen für die Mieter, langfristig waren die Zustände schlimm.
zum Beitrag25.08.2025 , 09:31 Uhr
"Dazu ist es wünschenswert und notwendig, dass Buchpreise nicht weiter in die Höhe klettern. Dass niemand daran denkt, an der Buchpreisbindung zu rütteln und die Buchpreise dem freien Markt zu überlassen, stimmt schon einmal positiv."
Das Ziel der Buchpreisbindung ist primär, die Preise hochzuhalten. Damit sollen Buchhandlungen am Leben gehalten werden. Das ist schön für die Buchhandlungen, aber macht Lesen natürlich teurer als es sein könnte.
zum Beitrag