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02.02.2026 , 18:35 Uhr
Die Proteste waren "berufsbezogen", deshalb durften "Grüne Nummern" mitfahren. Für wie doof halten Sie die Bauern, dass das nicht zuvor abgeklärt wurde?
Übrigens ist "Grüne Nummer" ein viel wichtigeres Thema bei den Protesten gewesen, denn das bisschen Garölverbilligung: Die "Grünen Nummern" sollten abgeschafft werden. 1. Viel mehr Steuern (Schlimm, aber nicht katastrophal); 2. LKW Führerscheine erforderlich: Über Nacht wären die "Traktorführerscheine" wertlos gewesen. Die Bauern hätten LKW Führerscheine gemacht. Aber die vielen Tausend Erntehelfer, welche sich 10 Tage Urlaub nehmen, um beim Bauern die Ernte einzufahren??? Katastrophe! Ein Großteil der Ernte wäre auf den Feldern verrottet weil keiner die Heimfahren dürfte! Und die Leute können diese Maschinen bedienen!
zum Beitrag02.02.2026 , 18:19 Uhr
Also: Ich bin auch mit einem Schlepper auf einer (genehmigten) Demo mitgefahren. Die Tankquittung dazu von einer allgemeinen Tankstelle, für die selbstverständlich keine Steuerermässigung beantragt wurde, kann ich Ihnen gerne zeigen. Aus gutem Grunde haben alle Bauern, mit denen ich auf Achse gewesen bin, das so gehandhabt!
zum Beitrag24.07.2025 , 13:33 Uhr
@Flix: Herzlichen Dank für Ihren ausgewogenen und sachlichen Beitrag!
zum Beitrag23.07.2025 , 15:33 Uhr
Also mich als Winzer interessiert schon, wie und wo meine Helfer wohnen, ob die gut zu Essen haben und fair bezahlt werden. Ein Winzer ist doch kein Industriekonglomerat; beim Winzer ist alles übersichtlich genug, diese Zustände zu erfassen - sofern man das will und mit seinen Helfern spricht. Und wenn es sein muss mit Händen und Füssen - geht immer! Das ist einfach das Mindestmaß an Kultur und christlicher Nächstenliebe.
zum Beitrag23.07.2025 , 15:23 Uhr
Ich bin Winzer an der Mosel im Dreiländereck D-Lux-F. Im Herbst habe ich Hilfe aus Rumänien, ich zahle seit Jahren 15 € + Zulagen, Kost und Logis frei. Gute Arbeit für gutes Geld, im 2. Jahr ist die Arbeit (viel verschiedenes zu leisten!) bekannt, jedes Jahr besser und kommen auch gerne wieder. Win-win Situation! Das ist bei den Kollegen in der Region ähnlich (würde einer Schindluder mit den Leuten treiben gäbe es Stunk untereinander!). Und ausgerechnet die Champagne, wo das Kilo Trauben bis zum 10 fachen unserer Trauben einbringt fällt immer auf: Vor Jahren mit hemmungslosen Herbizideinsatz, welcher grosse Rebflächen vernichtete (Kleine Sünden straft der liebe Gott direkt!) und jetzt wurde unglaubliches Schindluder mit Leuten getrieben, was einem die Tränen in die Augen treibt, wenn man es nur liest!
zum Beitrag