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13.07.2026 , 22:37 Uhr
Das Problem ist nicht die Straße, sondern das Volk als Souverän. Wenn der Souverän in einer demokratischen Wahl mehrheitlich die AfD wählt, dann ist das so zu akzeptieren. Ich zitiere Christa Schyboll: Das Volk benimmt sich oftmals unmöglich. Es grenzt doch schon an kriminelle Energie, was seine Unberechenbarkeit für die Politik angeht. Insofern ist es also kein Wunder, wenn Bertolt Brecht sich zu Recht darüber beklagt, dass sich das Volk das Vertrauen seiner Regierung verscherzt hat. Natürlich wissen wir: Das Volk ist, nun ja, sagen wir einmal, recht schlicht und einfältig. Dumm, wollen wir nicht sagen. Denn immerhin hat es uns gewählt. Aber weiß es denn, wozu es wählt und wen es wählt? Weiß es überhaupt, was und dass es wählt, wenn es denn wählt? Immerhin leben wir ja schon in der Demokratie… wo es doch schon Spuren einer Ahnung hätte aufnehmen können.
Doch was soll`s! Wir müssen das Volk wohl nehmen wie es ist. Ein besseres Volk haben wir derzeit nicht. Und es am Ende aufzulösen und ein anderes zu wählen, wie der kluge Durchblicker Brecht es rät? … Wir überlegen noch und tagen eine Weile hinter verschlossenen Türen, ob das die Alternative ist.
zum Beitrag13.07.2026 , 10:25 Uhr
Ich sehe das analog zu den Toten während der Corona-Zeit: An oder mit der Hitze ist hier die Frage.
zum Beitrag12.07.2026 , 21:18 Uhr
Das liest sich fast wie der Springer-Chef Mathias Döpfner 2019: »Die Ossis werden nie Demokraten. Vielleicht sollte man aus der ehemaligen DDR eine Agrar- und Produktions-Zone mit Einheitslohn machen. Die Ossis sind entweder Kommunisten oder Faschisten. Dazwischen tun sie es nicht. Eklig.«
zum Beitrag17.07.2025 , 22:56 Uhr
Hervorragendes Klassenbewußtsein, FtznFrtz!
zum Beitrag