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28.11.2025 , 11:03 Uhr
Ich gebe Ihnen teilweise Recht. Einerseits sind massive Aufrüstungen leider erforderlich, um unsere Freiheit verteidigen zu können. Andererseits steht zu befürchten, dass dieser Prozeß in weiten Teilen zur noch intensiveren Umverteilung aus der arbeitenden Mitte nach ganz oben missbraucht wird und von den vorgeblich „investierten“, hunderten Milliarden nur ein Bruchteil wirklich wirksam bei der Bundewehr ankommt. Der Löwenanteil wird sicher in Rekordgewinnen versickern.
Und dann kommt die Politik wieder an und erklärt der Bevölkerung, dass ein satter „Nachschlag“ leider „alternativlos“ sei, um unsere Freiheit zu verteidigen. Usw…..
zum Beitrag28.11.2025 , 10:58 Uhr
Es geht doch nicht um die Summe, sondern die Denke dahinter.
zum Beitrag27.11.2025 , 19:56 Uhr
Welche Panzer? Welche Soldaten? Was man nicht hat, kann man auch nicht verlegen. Ich bin mal gespannt, wie die BW in, sagen wir, 5 Jahren aufgerüstet und ausgestattet sein wird. Vielleicht könnten wir dann mit vereinten Kräften der europäischen NATO einen einzelnen russischen Stoßtrupp an der Oder eine Stunde aufhalten. Von den Anderen reden wir mal nicht…
zum Beitrag27.11.2025 , 19:50 Uhr
Na ja. So lange noch Kindergeld für Bundeswehr-Beschäftigte als Verteidigungsausgaben bewertet wird, habe ich wenig Sorgen.
zum Beitrag25.11.2025 , 18:37 Uhr
Sie haben grundsätzlich Recht. Ein Teil der Polemik war „über“. Und ja: eigentlich sollte man gegen die, die den Sozialstaat zugunsten von noch mehr Umverteilung nach ganz oben schleifen wollen, zusammenstehen. Statt dessen haben die ganz oben auf ihren gepolsterten Rängen ihren Heidenspass dabei, zuzusehen, wie es ihnen gelingt, die Schwachen der Gesellschaft gegeneinander antreten zu lassen.
Ich muss einräumen, dass mich das pauschale Boomerbashing inzwischen ganz persönlich genauso auf die Palme bringt wie die Hetze der Nazis gegen Migranten. Beides ist gleich schmutzig, substanzlos, unverschämt und dumm.
So toll war es übrigens nicht, Boomer zu sein. Von uns gab es immer zu viele. Keine Kindergartenplätze, 40 Kinder Klassen, Lehrstellen Mangelware, Studienplätze nur für Privilegierte. Dann ein Leben im Verdrängungswettbewerb um immer zu wenig Arbeitsplätze. Nur in den allerletzten Jahren wurde es erträglich. Aber die meisten von uns sind „auf“. Körperlich, nervlich oder beides. Und müssen uns heute für unsere Lebensleistung, die wir bald vererben „dürfen“, anspucken lassen. Toll, echt.
zum Beitrag24.11.2025 , 23:33 Uhr
„Die Boomer sollen eine auskömmliche Rente bekommen, aber wenn Sie ihren Teil nicht beitragen und den Zukünftigen Generationen eine angemessene Basis hinterlassen, dann ist eine auskömliche Rente nicht möglich. Und das ist dann schlicht auch Fair.“
Sie sind sich der Widersprüchlichkeit Ihrer Aussagen schon bewusst, oder? 😂
Was wäre denn in Ihren Augen der Beitrag der Boomer, damit sie die Gnade einer auskömmlichen Rente bekommen dürften? Bewältigung der durch sie allein verursachten Klimakrise? Weltfrieden? Absolute Gerechtigkeit? Verzicht auf alles? Soylent green? Oder all das zusammen?
Sind Sie sich eigentlich der Tatsache bewusst, dass 99,9% der verhassten Boomer genau wie Sie nur vollkommen machtlos ihr Leben versuchten zu leben? Ohne jeden Einfluss auf Infrastruktur, Bildungsetats, etc.? Und was tragen die Jungen bei? Außer zu heulen?
zum Beitrag24.11.2025 , 20:28 Uhr
„Nochmal nach oben treiben“: habe echt aufgelacht bei Ihren Zeilen. Lange Zeit in unserer Berufstätigkeit: Spitzensteuersatz über 50%. Heute für Sie: 42%. Sozialversicherungsbeiträge waren auch höher. Soviel zum Thema „alternative Wahrheiten“.
zum Beitrag24.11.2025 , 16:24 Uhr
Weil man offenbar irgendein Feindbild braucht.
„Den Boomern“ geht es nicht so toll, wie immer erzählt wird. Es geht Beamten, Angehörigen bestimmter, privilegierter Branchen und Führungskräften gut, natürlich auch vielen Selbstständigen. Wie in jeder Generation davor und danach.
Und was das Konsumverhalten betrifft, schlagen uns Boomer die heutigen Jungen um Längen. Als wir in dem Alter waren, waren wir ärmliche Waisenknaben dagegen.
Aber wenn man das dusselige Narrativ nur oft genug wiederholt, setzt es sich fest und wird zur alternativen Wahrheit. Nennt man eigentlich Propaganda.
Im Übrigen: wir haben das Wirtschaftswachstum hart erarbeitet und verdient. Nicht nur geheult.
zum Beitrag23.11.2025 , 16:26 Uhr
Eine dreckige Diskussion.
Wir hatten und haben fast das höchste Abgabenniveau Europas, deswegen konnten die Boomer kaum privat vorsorgen.
Wir haben heute schon so ziemlich das niedrigste Rentenniveau und das späteste Eintrittsalter in Europa. Frau Reiche und Herr Reddig könnten eigentlich jubilieren.
Die Boomer haben sich nichts zuschulden kommen lassen, -außer der Frechheit, sich zum heute unerwünschten Zeitpunkt gebären zu lassen.
Rentner (nicht Pensionäre!) gehören heute schon fast sämtlich zu den sozial Benachteiligten in unserem Land.
In ihrem langen Arbeitsleben haben sie den Reddigs unserer Welt eine teure Ausbildung, meist eine vergleichsweise geradezu luxuriöse Jugend ermöglicht und ein hohes Erbe erarbeitet.
Dafür sollen sie jetzt angespuckt in die Altersarmut gebombt werden.
Ich hoffe nur, dass die Geringschätzung der Eltern- und Großelterngeneration sich vererbt und die Reddigs eines Tages ihre eigene Kost verabreicht bekommen.
Leider, da es zumeist Privilegierte, Politiker und Beamte sind, wird es wohl nicht so kommen. Schade.
zum Beitrag23.11.2025 , 15:13 Uhr
Alternative: er nimmt das gleiche Recht für sich in Anspruch, reisst seine Vorhänge runter und läuft nackt in seiner Bude rum. Wenn sie ein Problem hat, kann sie ja umziehen.
Jetzt geschaltet?
zum Beitrag23.11.2025 , 15:10 Uhr
„Für die eine Person ist es vielleicht wie auf dem FKK-Strand.“
Dem könnte ich mich persönlich anschließen. Allerdings: einen FKK Strand suchen Menschen auf, die sich grundsätzlich darüber einig sind, nackt sein zu wollen. Das trifft auf eine Stadt nicht zu. Dieser Anspruch kann auch nicht an eine Nachbarschaft bestehen.
zum Beitrag20.11.2025 , 20:03 Uhr
Das Problem ist nicht, was eine AgD in Regierungs(mit)verantwortung leisten würde.
Sie muss nichts leisten. Sie muss nur an die Ruder kommen. Dann hätten wir 33.
Und was tun die „demokratischen“ Parteien? Sie meinen, dass sie Junge gegen Alte, Migranten gegen Einheimische, Arbeitende gegen Bürgergeldempfänger ausspielen können, nur, um die obersten 10.000 zu schützen. Ein lächerlicher Vasallendienst. Denn genau dies täte auch die AgD.
Hat 33-45 auch funktioniert. Denn die ganz oben blieben dort. Bezahlt haben die Anderen.
Also ruhig weiter, Ihr Reiches, Winkels, Fürsts und Grimmes dieses Landes. Arbeitet Euch an den Rentnern ab. Die können sich nicht wehren. Mehrt die Wähler der AgD und seid stolz auf Eure Cleverness! Schiebt ab! Kürzt, bis der Arzt nicht mehr kommt, jedenfalls nicht zu abhängig Beschäftigten. Schleift alles, was dieses Land mal ausmachte.
Und wundert Euch nicht, in welchem Land Ihr mal aufwachen werdet.
zum Beitrag20.11.2025 , 17:34 Uhr
Wir doch auch. Nur: die Franzosen bemühen sich wenigstens, dies sozial zu tun.
Bei uns ist nur eines wichtig: dass die Umverteilung ganz nach oben nie und zu keinem Zeitpunkt auch nur angebremst wird. War bei Corona so, ist heute im Rentendesaster so, ist beim Energiethema so, war bei der Bankenkrise so. Etc..
Immer, aber auch immer war die absolute Oberschicht fein raus und wurde bedient. Und immer, aber auch immer wurde auf die pöhsen „Besserverdienenden“ eingeschlagen, die heute schon beim gut ausgebildeten Facharbeiter beginnen.
Warum? Weil wir Kapital- und Kapitalertragsblindheit haben. Gewollt, bewusst und konsequent und kollektiv. Sogar hier. Immer soll sofort an „hohe Einkommen“ und „hohe Renten“ gegangen werden. Dabei handelt es sich auch nur um etwas größere Arbeitslöhne, eher Trinkgelder. Arbeit wird bestraft, arbeiten lassen belohnt. Die hohen Herrschaften jagen uns Deppen aufeinander los wie Gladiatoren und amüsieren sich köstlich von den gepolsterten Rängen, dass wir ihnen den Gefallen tun, bis von uns nur noch „last man stands“. Sind wir doof!
zum Beitrag19.11.2025 , 20:39 Uhr
Ganz einfach: der Rentner wird irgendwann vor der Scheibe Käse im Laden stehen und sich zu erinnern versuchen, wie sie schmeckte. Damals, als er sie sich noch leisten konnte.
zum Beitrag19.11.2025 , 16:59 Uhr
Angesichts dieser Generation der Jungen gnade Gott den Älteren! Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird es zu den Resten der Boomergeneration heißen? „Was? Keine privaten Mittel mehr? Dann geh‘ halt sterben!“
zum Beitrag19.11.2025 , 13:24 Uhr
Es ist einfach nur lächerlich, dass man einem Herrn Winkel, in dessen akademische Ausbildung das Gemeinwesen verdammt viel investiert hat, erklären muss, dass eine künftige Rentenanpassung immer unter der Lohn- und Preisentwicklung, -so, wie er und seine Unsozialpolitikerkollegen ser JU es fordern-, eine schlichte Rentenkürzung ist. Sein Auftritt bei Lanz war einfach nur peinlich.
Es bleibt zu hoffen, dass die Kinder dieser jungen Herrschaften eines Tages genauso auf sie sch…n wie sie heute auf ihre Elterngeneration.
zum Beitrag18.11.2025 , 23:22 Uhr
Ziemlich kruder Ansatz.
Wenn also jemand ein langes Leben lang hart gearbeitet hat und macht zum Beispiel in den letzten 5 oder 10 Jahren noch Karriere und verdient gut, wird er dadurch bestraft, dass er Jahre später in Rente soll? Höhe des Gehaltes? Geht’s noch?
Was ist im Übrigen Ihre Vorstellung, in welchem Zustand man in Ruhestand gehen darf? Bei welcher Restlebenserwartung? Nur mit schwerer Krankheit? Soll es sinnfrei werden, halbwegs gesund zu leben, weil das nur die Tretmühle bis zum Tod bedeutet?
Ich würde über Ihr Verständnis von Rente nochmal empfehlen , nachzudenken. Auch Sie werden wahrscheinlich mal so alt werden, -dann wäre es Ihre Realität.
zum Beitrag18.11.2025 , 23:12 Uhr
Komisch. In unserem Betrieb sind es eher die Jüngeren, die bremsen.
zum Beitrag18.11.2025 , 20:10 Uhr
Sehr richtig beaobachtet: Pensionisten!
Rentner dürften nur sehr wenige dabei sein. Mangels Mitteln.
zum Beitrag18.11.2025 , 20:08 Uhr
In vielen Berufen ist die psychische Belastung durch Druck und Stress heute das Problem, nicht der Rücken.
Ich bin seit über 30 Jahren in Budget- und Personalverantwortung. Körperlich erkennbar völlig fit mit 62. Nervlich bin ich fertig. Seit über 30 Jahren immer Ritt auf der Rasierklinge, „leitender Angestellter“, also kaum Schutzrechte. Zwar ein gutes Gehalt, kann aber bei geringster Negativentwicklung morgen weg sein. Ich schlafe seit Jahren je Nacht 2 bis an Wochenenden auch mal 5 Stunden, in Etappen. Nehme ich mehr als einen Krankenschein im Jahr, bedroht es den Job.
Ich lach mich kaputt, wenn ich immer das Bild vom Dachdecker lese. Als ob das Einzige, was ein Beruf kaputt machen kann, der Rücken wäre.
Die, die davon reden, wissen nichts um die Lebenswirklichkeit von Arbeitnehmern. Kein Wunder: Politiker, Beamte, die uns regieren. Voll versorgt und abgesichert. Die haben auch nicht nur 48% Rentenniveau und ansonsten „Euer Problem“.
zum Beitrag18.11.2025 , 19:59 Uhr
Hier geht es aber ausnahmsweise mal nicht um Bürgergeldempfänger, sondern um Rentner. Um Menschen, die für die paar kümmerlichen Kröten Altersversorgung selbst ein Leben lang hart malocht haben. Es wäre eine Unverschämtheit, sie mit Bürgergeldempfängern gleich setzen zu wollen.
zum Beitrag18.11.2025 , 17:25 Uhr
Ja, nee, is klar! Innerhalb der Gruppe in der Bevölkerung, die im europäischen Vergleich ohnehin schon am benachteiligsten überhaupt ist, mit dem fast höchsten Eintrittsalter und niedrigsten Rentenniveau!
Ein Leben lang Beitragsbemessungsgrenze eingezahlt, dann 3400 Rente BRUTTO! Davon noch derbe umverteilen, und was haben Sie dann? RENTENBETRUG nennt man das! Staatlicher, natürlich, und damit legal. Aber trotzdem einfach schmutzig.
Es gibt kein mieseres Geschäft in Schland, als als Leistungsträger in die Rentenversicherung einzuzahlen. Aber man muss es, wenn man abhängig beschäftigt ist. Der Einfachheit halber könnte man auch einfach die Steuern erhöhen. Ergebnis: man zahlt und zahlt für nichts und dann werden einem die paar Kröten auch noch geneidet. Einfach dreckig, diese Gesellschaft!
zum Beitrag18.11.2025 , 17:17 Uhr
Genau! Rentner haben bei trocken Brot in einfachen Zelten zu sitzen und zu frieren, diese Schmarotzer!
zum Beitrag18.11.2025 , 17:13 Uhr
Unser Renteneintritt ist einer der Spätesten in Europa. Unser Rentenniveau ist eines der Geringsten in Europa. Die Vermögenssituation unserer Rentner ist eine der Schwächsten in Europa. Die Rentner zählen mehrheitlich zu den wirtschaftlich Schwachen in der Gesellschaft. Besser geht es Pensionären und einfach Reichen.
Dazu haben wir eine junge Generation, die mehrheitlich offenbar denen, die deren Wohlstand, in dem sie aufwuchsen und den sie erben werden, geschaffen haben, null Wertschätzung entgegenbringen. Kein Wunder, angesichts der laufenden „Anti-Boomer-Propaganda“. „Boomer“ sind Freiwild, Maßnahmen gegen sie werden allenthalben begeistert propagiert und finden breite Zustimmung, -jetzt, da sie von Zahlern zu Beziehern werden.
Das ist erstmal die Zustandsbeschreibung.
Eine Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit Kindern, Schwachen und Alten umgeht. Unsere kann offenbar weg. In allen, 3 Bereichen einfach ekelhaft.
zum Beitrag18.11.2025 , 16:43 Uhr
Ihr Beitrag ist letztlich genauso tendenziös wie meiner, je nach Gusto und Standpunkt. Ich bin tatsächlich kein Freund des allseits kontrollierenden, steuernden, pampernden Gemeinwesens, das den Grünen vorschwebt. Mir sind die Werte, für die die FDP mal stand, tatsächlich wertvoller. Freiheitliche Grundordnung, gleiche Rechte, aber nicht zwanghafte Gleichheit, Freiheit zur eigenen Entfaltung und Gestaltung, aber nicht Umverteilung bis zur Unkenntlichkeit von Leistung und Verdiensten, ein liberales, tolerantes Gemeinwesen, in dem aber nicht nur Opfergruppen einen Stellenwert haben. Wenn das die Klientel der FDP war, dann gehörte ich dazu.
Klientelpolitik betreiben im Übrigen alle Parteien im Parlament, ohne Ausnahme.
Die Grünen sehen und bewerten Bedürfnisse im Übrigen nur nach ihrer eigenen Ideologie. Was ihre Politik mit den Menschen macht, ist ihnen herzlich egal. Das haben sie oft genug unter Beweis gestellt. Auf allen Ebenen.
zum Beitrag17.11.2025 , 03:02 Uhr
Mir erschließt sich bis heute die Häme an Christian Lindner nicht.
Im Gegensatz zu gewissen Figuren aus dem sozialliberalen oder „christlichen“ Lager der letzten Jahrzehnte hat er einfach nur getan, wofür er ganz offen immer schon angetreten ist. Wahlbetrug wie sonst so oft war es nicht.
Er hatte für sein Wirken, insbesondere in der Ampel, das Mandat seiner Wähler. Die Mehrheitsverhältnisse sorgten in der Ampel dafür, dass der Schwanz zuweilen mit dem Hund wedelte. Das war erwartbar, wäre mit Linken oder Grünen nicht anders. Man hätte mit seiner Partei ja auch nicht koalieren müssen, auch das war freier Wille.
Dass Lindner seine Klientel bediente, war sein Mandat. Im Gegensatz zu gewissen Personen hat er nicht vor der Wahl versprochen, den Haushalt zu stabilisieren und nur Wochen danach Rekordschulden gemacht. Wären heute die Grünen das Zünglein an der Waage, gingen gegen den Willen der Bevölkerung alle Mittel in Klimaschutzmaßnahmen. Nur würde hier dann keiner heulen.
Wenn es um unredliche, anmaßende Politiker geht, fielen mir ganz andere Namen ein.
zum Beitrag16.11.2025 , 17:54 Uhr
Danke. Jeder weitere Kommentar dazu ist damit eigentlich überflüssig.
Wir haben gleiche Rechte. Auf dem Papier. Wenden wir sie konsequent an, dann ist das Problem gelöst.
Ist die rechte Demo verfassungswidrig, kann sie heute schon aufgelöst werden. Nicht mit dem Faustrecht selbsternannter Antifas, sondern durch die Polizei. Ist die das nicht, hat man sie stattfinden zu lassen, auch, wenn einem die Aussagen und Personen nicht passen.
Das ist Demokratie. Wer damit nicht leben kann, will eigentlich ein autoritäres System, nur eben von links. Keine Sonderrechte, auch nicht für Linke, -das ist Rechtsstaat.
zum Beitrag16.11.2025 , 17:50 Uhr
Bei Ihren Worten musste ich schlucken.
Ich hatte mehrere Mitarbeitende vor mir sitzen, die weinten, weil dank Herrn Habecks Heizungsgesetz ihre 60er und 70er Häuschen auf Erbpachtgrundstück nach 20-30 Jahren des Abzahlens plötzlich faktisch wertlos waren, weil man die neuen Auflagen nicht stemmen kann.
Auch wir selbst waren betroffen. Allerdings hatten wir ein sehr wertvolles Grundstück in Stadtlage. Der Verkauf zum Grundstückswert war zwar ein satter Verlust, versetzte uns aber immerhin in die Lage, uns ein nettes Häuschen auf dem Land zu deutlich geringeren Grundstückspreisen zuzulegen. Meine Mitarbeitenden verloren damit auf einen Schlag ihre private Altersvorsorge mit einem Federstrich des ach so christlichen, nächstenliebenden Herrn Habeck.
Für mich ist es wirklich ok, dass die weg vom Fenster sind.
Klimaschutz in sozial gedacht geht wirklich anders. Menschen vor Ideologie, -das wär‘s. Für jeden Dreck ist Geld da, aber die grüne Transformation soll die arbeitende Mitte weitestgehend alleine stemmen.
zum Beitrag16.11.2025 , 11:13 Uhr
Rechtsradikalismus und Uniformen ziehen sich wohl tatsächlich an. Ich habe allerdings immer noch grundsätzlich ein positives Bild von unserer Polizei, die sehr mehrheitlich ihren Job korrekt macht. Pauschale Beleidigungen a la Jette Nietzard sind m.E. völlig fehl am Platze.
Was mich auch mal interessieren würde: gibt es eigentlich aich Erkenntnisse über zum Beispiel Linksradikalismus oder auch Islamismus in der Polizei? Oder wird nur der rechte Komplex überhaupt untersucht?
zum Beitrag16.11.2025 , 11:03 Uhr
Gewalt der Siedler, Gewalt der Hamas, Gewalt der Hisbollah, Gewalt des Iran, etc…
Jeder macht im Rahmen seiner Möglichkeiten und der seiner jeweiligen Unterstützer da unten, was er will.
Und solange der Westen Israel dafür ausstattet und die islamistischen Regime der Region, allen voran der Iran, mit Ölmilliarden die Palästinenser, solange noch jemand glaubt, diesen uralten Krieg gewinnen zu können, wird es weitergehen.
Darüber kann man sich aufregen, empören, diskutieren, etc.. Je nach Ideologie oder Sympathie über welche Seite auch immer. Leider ändert das nichts. Hier sind Völker im Überlebenskampf.
Israel gegen die Vertreter des Islamismus. Es wird nur enden, wenn es eine Seite nicht mehr gäbe oder eine Seite final unterläge. Da es sich hier aber nicht um einen Krieg zweier Staaten, sondern einen Guerilla-Stellvertreterkrieg handelt, ist die zweite Option wohl auch Fiktion. Solange es dort noch Menschen gibt, die bereit sind, sich mit einer AK 47 in der Hand zu radikalisieren statt eine Lösung zu suchen, werden genau diese Menschen die Region beherrschen. Auf beiden Seiten. Es ist hoffnungslos.
zum Beitrag16.11.2025 , 07:45 Uhr
„Man kann nur Dinge gleich behandeln, die geich sind. Faschismus und Antifaschismus sind aber nicht gleich, weil ersteres die Menschenrechte abzuschaffen gedenkt, letzteres sie zu verteidigen und auszubauen versucht.“
Einerseits ist diese Aussage nicht falsch. Andererseits: so wurde auch in den Unrechtssystemen des ehemaligen Ostblocks argumentiert, darauf stützten auch bei uns ein Ulbricht, ein Honecker, ein Mielke ihr Gewaltregime.
In einem Rechtsstaat darf es diese Unterschiede vor dem Gesetz nicht geben, sonst war es das mit dem Rechtsstaat und der freiheitlichen Grundordnung.
Anders verhält es sich in der Gesellschaft, in der direkten Auseinandersetzung zwischen den Bürgern. Wenn hier mehrheitlich Faschisten abgelehnt und wegen ihrer Menschenfeindlichkeit auch isoliert und ausgegrenzt werden, ist das legitim. Niemand darf gezwungen werden, Faschos bei sich auszuhalten. Nur geht das aus o.g. Gründen nicht per speziellem Gesetz, sondern nur über bestehende in Gleichheit, etwa dem Hausrecht. Machen sich Faschos strafbar: verurteilen! Wie jedermann. Tun sie dies als Partei in verfassungswidriger Weise, hilft ein Parteiverbot. Wie bei jeder Partei.
zum Beitrag15.11.2025 , 20:59 Uhr
Jesus hätte wohl die Führung jeder im Parlament vertretenen Partei aus dem Parlament gejagt.
Er teilte die Menschen auch nicht pauschal in Täter- und Opfergruppen ein. Ein weißer Mensch war für ihn so wertvoll wie ein schwarzer, er handelte einfach menschlich. Genauso, wie es die meisten Menschen nicht auf die Reihe bekommen. Was den Begriff irgendwie skurril macht, wenn man einen Moment darüber nachdenkt.
Als Atheist sind das natürlich meine Gedanken unter dem Vorbehalt der Richtigkeit der Überlieferungen.
zum Beitrag15.11.2025 , 20:48 Uhr
Warten Sie erst mal ab, wie es aussieht, wenn die Vögel mal mit den Rentnern fertig sind.
Das ist noch deutlich steigerungsfähig.
zum Beitrag15.11.2025 , 16:14 Uhr
Haben wir auch gemacht. Hat erst funktioniert, später haben sie sogar Verheiratete mit Kindern gezogen.
Da Familie im herkömmlichen Sinn heute nichts mehr zählt, sondern einen sogar in den Verdacht stellt, „rechts“ zu sein, sollte die Gattin nicht berufstätig sein, ist das sicher kein Kriterium mehr.
Man muss wohl schon einer anerkannten „Opfergruppe“ angehören. Wird aber als weißer, europäischer Heteromann schwierig, da rein zu kommen. Vielleicht reicht es, als etwas Anderes gelesen werden zu wollen. Aber damit haben wir noch keine Erfahrung. Die Kreiswehrersatzämter werden sich äußern…
zum Beitrag15.11.2025 , 16:10 Uhr
Ich gehöre selbst zu diesen „älteren Menschen“.
Dennoch ist es nicht falsch, darauf hinzuweisen, wer welche Entscheidungen vor dem Hintergrund der eigenen Betroffenheit oder auch nicht einfordert. Das Muster gab und gibt es doch bei vielen Themen. Die, die unser aller Leben entscheiden und gestalten, sind sehr oft von den Folgen ihrer Entscheidungen selbst nicht (mehr) betroffen. Siehe Altersversorgung, Wehrpflicht, gesetzliche Krankenversicherung, etc.. Und steigt die Abgabenbelastung, haben sie ja die komfortable Situation, die Kompensation durch eine Anpassung ihrer Bezüge selbst festlegen zu können.
Da lässt es sich doch leicht dahinentscheiden…
zum Beitrag15.11.2025 , 15:13 Uhr
DER war göttlich! Chapeau! 😂
zum Beitrag15.11.2025 , 11:32 Uhr
Über den Zweiten müssen wir nicht reden.
Der Erste wurde allerdings in ganz Europa von völlig verrückt gequasselten, nationalistisch-propagandistisch bearbeiteten Volksmassen mit Jubel begrüßt, -nicht nur im bösen Schland. Der Fall ist denn doch schon differenzierter zu betrachten.
Geschichte wird denn eben doch immer aus der Perspektive der Sieger geschrieben.
Gegen wen? Da gibt es so einen kleinen Profilneurotiker mit extremem Sendungsbewusstsein, Geltungsbedürfnis und Machthunger ein paar km weiter östlich, von dem zumindest ich nicht beherrscht werden möchte… Nur zum Beispiel. Gibt noch mehr in der Art, und ihre Macht wächst.
zum Beitrag15.11.2025 , 08:03 Uhr
Man hat Menschen seitens der Politik Jahrzehnte zu erhöhter Mobilität gedrängt, ja genötigt. Hauptsache, sie sind im Job. So haben sie dann eben ihr Leben gestaltet. Dass Menschen auch für sich eine bezahlbare Chance suchten, angenehm und nicht in Enge, Dreck, Lärm und aggressivem Klima wohnen zu wollen, war und ist legitim. Die Menschen haben für ihre Eigenheime ein Leben lang nach den damals geltenden Vorgaben der Politik und des Kapitals hart gearbeitet. Neiddebatten darüber zu führen, ist schmutzig. Wenn man erreichen möchte, dass diese Menschen, die den heutigen Wohlstand mit ihrer Lebensarbeitsleistung erst maßgeblich geschaffen haben, heute mit der auch ihnen zustehenden Mobilität weniger Emissionen ausstoßen, dann sollte diese Gesellschaft darüber nachdenken, dies zu fördern.
Die Einstellung gegenüber der Eltern- und Großelterngeneration hat sich in einer Art verändert, die erwarten lässt, dass diese Spezies nicht an einem Klimawandel, sondern an emotionaler Verarmung ihre Überlebensfähigkeit verliert.
zum Beitrag15.11.2025 , 07:39 Uhr
Bei mir in der Firma hat ein Mitarbeiter mit höchst krimineller Findigkeit Kunden betrogen. Da der Arbeitsrichter einen minimalen Formfehler in der Betriebsratsanhörung fand, wurde ihm die Regelabfindung zugesprochen. So sieht „Klassismus“ im Arbeitsrecht aus.
zum Beitrag15.11.2025 , 07:33 Uhr
Den Anspruch zu erheben, einem Menschen, der sonst alles verloren hat, seinen Hund auch noch nicht mehr zugestehen zu wollen, sollte man selbst reflektieren. Soviel menschliche Kälte macht mich betroffen.
Gut: ich bin selbst „Hundemensch“ und dafür von selbsternannten Linken mit abstrusen „Argumenten“ schon lautstark angepöbelt worden. Ich denke, in ihrer Geisteshaltung waren es eher Faschos.
zum Beitrag15.11.2025 , 06:52 Uhr
„Faschos, die sich selbst für links halten“…
Können Sie dafür mal Beispiele benennen? Sowas ist mir noch nie begegnet.
zum Beitrag14.11.2025 , 20:00 Uhr
Wo ist das Problem? Man muss keine rechtsfreien Räume für die „richtigen“ Menschen schaffen. Vor dem Gesetz sollten und müssen in einem Rechtsstaat alle gleich sein. Wenn Rechte eine Demo ordnungsgemäß anmelden und durchführen, dürfen sie das. Das ist Demokratie, das ist Rechtsstaat, das ist das, wofür wir doch grundsätzlich sind, oder?
Was hindert uns also, dasselbe zu tun? Gegendemo anmelden und durchführen! „Wir sind mehr!“. Das überzeugt Dritte (wir müssen uns ja nicht selbst mit unseren Heldentaten berauschen, -provokativ ausgedrückt) mehr als Randale, Blockaden und dadurch unvermeidliche Konfrontationen mit der Polizei. Denn die müssen ihren Job machen, wenn wir glauben, Gesetze gelten für uns nicht. Und genauso werden wir als Linke dann wahrgenommen.
Sagt einer, der auch nicht immer brav war, so wie damals an der Startbahn West. Und was war das Ergebnis?
zum Beitrag14.11.2025 , 19:49 Uhr
Eines ist mal wieder auffällig: die, die am lautesten und ausdauerndsten „fordern“, sind alles ältere Menschen, die selbst nicht betroffen wären. Steinmeier, Pistorius, Günther, etc..
Ich wundere mich nur, warum Frau Reiche noch nicht „Wehrdienst statt Rente“ gefordert hat.
Es ist ja so easy, wenn man selbst kein Lebensjahr verliert…
zum Beitrag14.11.2025 , 17:45 Uhr
Alles auch richtig, es gibt nicht nur den Zeitversatz, der ursächlich ist für differierende Bewertungen. Sieger / Besiegter und Täter / Opfer spielen eine sehr große Rolle. Sehr stark wirkt sich auch aus, dass naturgemäß die Stimme der Besiegten immer sehr viel leiser und weniger durchsetzungsfähig bleiben werden als die der Besiegten. Also wird Geschichtsschreibung doch deutlich mehr durch Siegerperspektiven bestimmt, weil sie es sind, deren Überlieferung durchgesetzt werden.
Mit der „Geschichte zum Schmunzeln“ meinte ich übrigens nicht die Geschichte an sich. Die ist leider sehr selten zum schmunzeln, nichtmal in der Retrospektive.
Es war nur ein angedeutetes Wortspiel, mit dem ich zum Ausdruck bringen wollte, dass ich gerade den Anspruch auf absolute Richtigkeit von Narrativen, Perspektiven und Wertungen grundsätzlich immer kritisch und eher unglaubwürdig finde. Wahrheit wird, wenn sie nicht Naturgesetze betrifft, ausgehandelt. Es gibt immer mehr als eine Wahrheit, mehr als eine Perspektive. Das wird einem sehr klar, wenn man diese Perspektivwechsel vornimmt, wie auch von Janix beschrieben.
zum Beitrag14.11.2025 , 17:06 Uhr
Der Komplex war nie „links unterwandert“. Er war von Anfang an links und hat sich auch in alle anderen Richtungen abgeschottet.
Es hat nach der allerersten FFF-Phase, die noch äußerst sympathisch und engagiert die berechtigten Interessen vor allem aus der Sicht der Jungen vortrug, eine „Übernahme“ durch die Millionärserbinnen und die staatlich finanzierten, ebenfalls linken NGOs wie BUND und Co. gegeben, die nie wirklich versucht haben, Brücken zu bauen und Menschen zu gewinnen, sondern mit Hilfe ihrer parteipolitischen Vertretung, den Grünen, ihre Interessen hart durchzusetzen.
Da die grüne Dominanz mit dem Ende der Ampel ebenfalls ihr vorläufiges Ende fand, hat so die Klimaschutzbewegung schweren Schaden genommen. Die politische Vertretung relativ schwach, die erste Frontfigur der Bewegung hat sich selbst demontiert, die Millionärserbinnen mit ihrer überaus sympathischen Art haben kaum Unterstützung erzielt und die Akzeptanz in der Bevölkerung ist in weiten Teilen nach den Erfahrungen mit dem Heizungsgesetz und diversen, anderen Drohungen der Politik sehr zurückgegangen.
So taumeln wir einer Katastrophe entgegen, wie paralysiert.
zum Beitrag14.11.2025 , 10:52 Uhr
Hyperprivilegierte Millionenerbinnen haben einerseits den Vorteil, dass ihnen ihre finanzielle Unabhängigkeit erst erlaubt, sich ausschließlich um ihr Anliegen zu kümmern.
Wenn sie dies nun auch noch so sympathisch hinbekommen hätten, dass sie nicht nur in ihrer Kernbubble akzeptiert würden, hätte daraus sogar etwas werden können.
Mit Arroganz und Aggressivität wird es eben nix. Schade.
zum Beitrag13.11.2025 , 04:17 Uhr
Die „richtige Seite der Geschichte“, -eine Geschichte zum Schmunzeln. Die Geschichte ist nichts Bleibendes. Sie wird immer erzählt von denen, die aktuell die Macht haben, sie zu erzählen und auch neu zu bewerten. Heute richtig, morgen falsch. Man muss nur mal ein Geschichtswerk z.B. aus der Kaiserzeit lesen und mit einem aktuellen Werk zum gleichen, geschichtlichen Zeitraum vergleichen, dann wird es klar. Was „richtig“ ist, legen die aktuell dominierenden Strömungen fest. Man stelle sich nur mal vor, wie Geschichtsunterricht an unseren Schulen aussähe, hätte die AgD die Macht, diesen zu beeinflussen. Geschichte würde sich im wahrsten Sinne verändern. Oder die Veränderungen in Wertung von Geschichte, die in nur wenigen Jahren der Wokismus brachte, -ohne heute beurteilen zu können, ob er nur eine ideologische Modeerscheinung bleiben wird, ein „Bewertungswimpernschlag“. Insofern ist die Diskussion doch eher müßig…
zum Beitrag13.11.2025 , 04:04 Uhr
Die können es sich leisten: „Nein“ zu sagen und dafür zu sorgen, dass die etwa 70% abhängig Arbeitenden (das sind auch kleinere Selbstständige) in der Bevölkerung alles bezahlen. Siehe Heizungsgesetz und Solarförderung. Für Unternehmer kein bedrohliches Thema. Zu Förderungsprogrammen kommen Steuervermeidung, Imagegewinn durch Greenwashing, etc.. Der kleine Privatmann, der ein älteres Häuschen hat und den „Maßnahmen“ ausgesetzt wird, verliert dieses unter Umständen, weil der die 50-70% Eigenanteil nicht stemmen kann, -schon gar nicht in fortgeschrittenem Alter. Ein Pleitestaat wie Italien hat Wärmepumpen mit bis zu 110% gefördert, wie ich las. Bei uns wird in Überlebensfragen gekrämert. Für ausufernde Bürokratie, Protzausbau des Kanzleramtes und anderen Blödsinn ist jedoch immer genug da. Solange das alles so bleibt und FFF nicht interessiert, so lange nur CO2 vermieden wird, braucht man sich nicht wundern, wenn die Unterstützung schmilzt. „Heute arm werden“ ist eine sehr konkrete Bedrohung.
zum Beitrag13.11.2025 , 03:49 Uhr
Die Klimabewegung hat ihre anfangs durchaus vorhandenen Sympathien verspielt, viele positiv dazu eingestellte Menschen verloren. Warum? Sie hat die Menschen drangsaliert (Klimakleber, Sachbeschädigungen, Kunst zerstören und andere, derartige Aktionen), sie hat sich als Bewegung entzaubert, weil sie allzu realpolitisch geworden ist, zum Beispiel mit staatsfinanzierten NGOs als Lobbyisten wie jeder Wirtschafts-Lobbyverband auch. Dazu sind einige dieser „Umweltverbände“ alsbald dazu übergegangen, sich in anderen, politischen Feldern zu engagieren, zum Beispiel im Kampf gegen Rechts. Sie verloren damit die Glaubwürdigkeit für ihr Ursprungsanliegen, weil sie nur noch als Vorfeldorganisationen der Linken wahrgenommen wurden. Dazu kommt die Wirkung einiger teilweise abstoßend arroganter Frontfiguren und nicht zuletzt der Schaden, den Greta Thunberg mit ihrem Schwenk in den Antisemitismus verursachte. Dazu wurde mit dem Heizungsgesetz den Menschen deutlich, wie bedrohlich Klimaschutz für ihr Leben sein kann, wenn sie hilflos Politikern ausgesetzt sind. Und dann kam der Ukrainekrieg vor der Tür… Irgendwie eine nachvollziehbare Entwicklung, da sind halt jetzt unmittelbarere Bedrohungen.
zum Beitrag13.11.2025 , 03:37 Uhr
Wir hatten, als wir in unser Haus umzogen, noch unsere Eigentumswohnung. Wir haben sie mit ziemlichem Verlust verkauft, statt auch nur daran zu denken, sie zu vermieten. Für eine Vonovia ist das Risiko von Mietnomaden, etc., nur ein kalkulierter Risikoposten. Der private Kleinvermieter kann über sowas seine wirtschaftliche Existenz verlieren. Und bis man so jemand raus bekommt, ist eh alles zu spät, auf den Kosten für einen Rechtsstreit bleibt man dazu noch sitzen. Und wenn mal Eigenbedarf entsteht, hat man dieselbe Situation. Wenn man Leerstand vermeiden möchte, muss man entweder konsequent Wohnraum enteignen oder Vermieten auch für Kleinvermieter so gestalten, dass es akzeptable, rechtliche Rahmenbedingungen gibt.
zum Beitrag13.11.2025 , 03:26 Uhr
An diesem Punkt müssen wir uns fragen, in welchem Land wir leben wollen. Soll es Eigentum noch geben? Dann müssen damit Rechte verbunden sein, nicht nur Pflichten. Einen privaten Wohnungseigentümer gesetzlich verpflichten zu wollen, zu einem festgelegten Mietzins vermieten zu müssen, kommt einer Enteignung gegen willkürliche Entschädigung gleich. Dann müsste man es machen wie es weitgehend in der DDR war: staatliches Eigentum, staatliche Zuweisung von Wohnraum, subventionierte Billigmieten. Möglicherweise wäre es sinnvoll, zwischen privatem und gewerblichem Vermieten zu unterscheiden.
Dass Bauen den Wohnungsmarkt nicht entlastet, weil sich nur „Besserverdienende“ Neubauwohnungen leisten können, ist ein leicht mit reiner Logik zu widerlegendes Argument: irgendwo haben die „Besserverdienenden“ ja vor dem Neubaubezug gewohnt, oder? Dieser Wohnraum wird ja dann frei. Der „Besserverdienende“ wird ja nicht aus reiner, schmutziger Gier beide Wohnungen behalten…😉
Wie jede Verteilungs- und Neiddebatte wird auch diese natürlich hoch emotional aufgeladen und erbittert ideologisiert geführt, das ist rein menschlich auch verständlich, -zur Lösung trägt es nicht bei.
zum Beitrag12.11.2025 , 22:14 Uhr
Schon!
Fahren Sie ihren Verbrenner immer, bis er ganz leer ist und der ADAC mit dem Kanister kommen muss? 😂 Eine E-Karre mit echten 400km Reichweite ist schon recht hochpreisig. Wenn sie das im Winter (ich muss dann genauso viel fahren wie im Sommer) auch haben soll, richtig teuer. Man fährt sie nicht ganz leer, sondern lädt praxisgerecht, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Im günstigsten Fall relativiert sich die von Ihnen errechnete Lebensdauer dann auf die Hälfte oder weniger. Übersetzt: die 60t€ oder mehr teure E Karre hält dann in etwa so lange wie der ein Drittel so teure Dacia Duster.
Und wenn der danach gut gepflegt wäre und es noch lohnte, würde ich nach Motorschaden einen Gebrauchten einbauen und nochmal 100-150tkm weiterfahren.
Die 60t€ teure E Karre ist bei Akkutausch wirtschaftlicher Totalschaden.
Ökologisch und nach Spaßfaktor ist E fahren klasse. Wirtschaftlich und von der Praktikabilität her habe ich schon noch ne Menge Fragen. Fragt einer, der jährlich zwischen 60 und 100tkm fahren muss.
zum Beitrag12.11.2025 , 22:04 Uhr
Sie sehen es aus der reinen ökologischen Sicht, Debaser aus der Sicht des Verbrauchers. Ich fahre als Dienstwagen“privilegierter“ (was ein Quatsch! Es ist ein Vergütungsbestandteil, -dafür maloche ich hart!) einen Hybrid. Warum? Immerhin kann ich realistische 100km e fahren, wenn ich lade (kann ich manchmal, wenn eine Säule frei ist) und habe den halben Steuersatz, muss ja auch nicht nur 1%, sondern auch noch den täglichen Arbeitsweg von 90km versteuern. Das sind auch mit Hybrid fast 1300€ im Monat. Mit e Karre wäre es nur ein Viertel. Auf den ersten Blick super. Würde ich auch gern machen. Allerdings hätte ich dann die Wahl: entweder 1-2 Stunden am Tag länger machen, um Ladesäulen nutzen zu können, oder nach Kundenbesuchen eben nicht mehr nach Hause zu kommen. Zu Hause laden ist nicht, Wallbox oder sonstige Modelle zahlt der AG nicht, nur Karte für öffentliche Säulen. Davon gibt es im Ort in 2km Entfernung ganze 2 am Rathaus. Irgendwie fällt die Entscheidung für den Hybrid da doch leicht, obwohl ich mich immer freue, wenn ich als Werkstattersatzwagen mal e fahren kann. Nur vom Bürger Wohlverhalten fordern, ist irgendwie zu wenig.
zum Beitrag12.11.2025 , 21:51 Uhr
Das hätte ich mir ein Berufsleben lang gewünscht. Freie Wahl im Budgetrahmen. Leider die absolute Ausnahme. Normalerweise strenge Fuhrparkordnung, jedes Knöpfchen eine Regelung, eine „Schulterklappe“.
zum Beitrag12.11.2025 , 21:50 Uhr
Wir bekommen zum Beispiel „Tankkarten“, mit denen wir an bestimmten Säulen auch öffentlich laden können. An meinem Wohnort gibt es sie gar nicht. Nächste Säule am Arbeitsplatz: knapp nen Kilometer entfernt, immer besetzt. Praktikabel? Nein. Tankkarte für öffentliche Säulen für Dienstwagen? DAS ist ein Null-Argument.
zum Beitrag12.11.2025 , 21:40 Uhr
„Ladeinfrastruktur braucht auch der Verbrenner“?
Also die Lampen leuchten durch die Lichtmaschine. Meine Verbrenner mussten nie an die Ladesäulen?
Mein Hybrid müsste nicht, mache ich aber, weil ich so viel e fahre, wie möglich.
zum Beitrag12.11.2025 , 21:36 Uhr
Weniger Lärm? Was meinen Sie, was das für ein Geschrei und Prügeleien um die Ladesäulen gäbe? 😂 Sorry, war ne Steilvorlage…
zum Beitrag12.11.2025 , 21:35 Uhr
Also mal ernsthaft: es ist schon ein Unterschied, ob Sie 3 Minuten tanken oder ne Stunde laden müssen, oder? Zumindest mein Arbeitstag würde sich dadurch völlig verändern. Bei 300-600km am Tag sind das Theoriedebatten. Das interessiert höchstens den 20km-Pendler oder den 3000km im Jahr-Rentner.
zum Beitrag12.11.2025 , 21:31 Uhr
Ich nenne das die normale Angst vor dem normalen Arbeitstag…😂
zum Beitrag12.11.2025 , 21:29 Uhr
Also zumindest für Zweiräder haben die Chinesen das bereits. Große „Akkuwände“ in den Städten. Ranfahren, alte Akkus rein, neue ins Mopped, weiterfahren. Dauert keine Minute. Und irgend ne chinesische Marke bietet Akkutausch auch in D bereits vollautomatisiert an.
zum Beitrag12.11.2025 , 21:26 Uhr
Aber nur, wenn der Arbeitgeber das mitmacht. Meiner zum Beispiel nicht.
zum Beitrag12.11.2025 , 20:37 Uhr
Die Union ist in einer Zwangslage, die sie nicht auflösen kann.
Hält sie die Brandmauer konsequent wie heute durch, kann sie unmöglich konservative Politik machen, wofür sie gewählt wurde. Tut sie dies weiterhin, verliert sie ihre Wähler, gewinnt aber als „Belohnung“ für die Brandmauer auch keine Stimmen aus dem linken und grünen Lager.
Weicht sie die Brandmauer auf, zum Beispiel, indem sie in Kauf nimmt, dass Mehrheiten für ihre Anträge auch durch Zustimmung der AgD zustande kommen, platzt die Koalition, alle linken und grünen Parteien machen Fundamentalopposition und die AgD hat die Union in der Ecke, wo sie sie haben will, denn sie kann dann nur noch mit denen. Wodurch die Union aber wiederum alle ihre Wähler (ich denke, deren Mehrheit) verliert, die eben nicht braun regiert werden wollen.
Wie sie es drehen: sie enttäuschen ihre Wähler in jedem Fall und werden in jedem Fall verlieren.
Also gilt es jetzt, mit Hilfe von Lobbyisten-Hardlinern wie Frau Reiche die Taschen ihrer Klientel randvoll zu stopfen, den Sozialstaat komplett zu schleifen und zu hoffen, dass Geld ihr Problem regeln wird.
zum Beitrag12.11.2025 , 18:52 Uhr
Wer sich selbst so überhöht wie die Grünen, muss eben damit rechnen, mit dass er mit den selbst für Andere erhobenen Maßstäben gemessen wird.
Was die modernen Konservativen betrifft: diese werden dann wohl endgültig zu Nichtwählern werden müssen. Es wird auch nicht nur die modernen Konservativen betreffen, sondern alle Konservative. Als Konservativer kann man eine Partei, die mit den Braunblauen gemeinsame Sache machte, nicht wählen. Ansonsten gibt es aber auch kein politisches Angebot mehr.
In diesem Szenario hätte ein sehr großer Teil der Bevölkerung überhaupt keine Vertretung mehr.
Entweder, man wäre links oder rechtsextrem, oder man wäre gar nicht mehr. Demokratie goodbye…
zum Beitrag12.11.2025 , 16:58 Uhr
Die hoffentlich demokratische Mehrheit, wie es sich gehört.
zum Beitrag11.11.2025 , 19:59 Uhr
Das Einzige, was dem entgegenstehen würde, wäre doch der unerträgliche Wurstkonsum des Herrn Söder! 😂
Im Ernst: besser diese Kombi (obwohl sie wahrscheinlich recht dysfunktional wäre) als eine Beteiligung der AgD. Das darf in gar keinem Fall jemals passieren.
Wenn das unwürdige Affentheater und die Dauerempörung über jeden unwichtigen Sch…dreck jedoch so weitergeht, wenn Frau Reiche es dazu noch schafft, alles Soziale in diesem Land endgültig abzuräumen, wenn so gar keine, positive Perspektive für das Leben der Menschen mehr geschaffen und kommuniziert wird, dann schaffen die Vögel noch eine absolute Mehrheit.
Und die Wähler wachen am nächsten Morgen in einem Land auf, in dem sie sich eine Frau Reiche zurückwünschen würden.
zum Beitrag11.11.2025 , 19:51 Uhr
Bäume pflanzen ist nun auch wirklich übelst rechtsradikal! 😂 Das muss man auch um jeden Preis vermeiden. Es sind wahrscheinlich Sellner-Eichen oder sowas.
Das ist ein Paradebeispiel für das unwürdige Affentheater um die AgD. Lasst die doch stimmen! Stimmen sie für eine guten Antrag: prima, hilft! Stimmen sie für Blödsinn, muss man eben genug Stimmen dagegen haben. Aber gute Entscheidungen nicht zu treffen, weil die Vögel zustimmen, wäre Wasser auf die Mühlen derer, die sagen, dass es ohne die nicht mehr geht und sich sonst nichts bewegt!
Macht endlich wieder anständige Sachpolitik und ignoriert die Vögel, -egal, auf welcher Ebene. Dann überzeugt das Wähler, -ich denke sogar, viele, die heute diese Truppe wählen, sich dabei aber unwohl fühlen.
zum Beitrag11.11.2025 , 19:44 Uhr
Jepp! So nämlich!
zum Beitrag11.11.2025 , 19:05 Uhr
400 bis 500km sind im Winter im Bestfall noch 300-350km..
Ich habe zum Beispiel am Tag 180km Arbeitsweg, dazu kommen die Kundenbesuche. Es kommen also zwischen 180 und deutlich über 600km am Tag zusammen. Es gibt viele wie mich. Die Arbeitstage haben heute schon 10-14 Stunden. Ich möchte keine 15 nur wegen Ladezeiten, nach denen ich auch noch die Terminplanung richten muss. Zumal ich aus o.g. Gründen zu Hause nicht laden kann. Fahre also leider noch Hybrid. E-Karre mit über 500km gibt die Fuhrparkordnung preislich auch nicht her. Die Kaufpreisdifferenz müsste ich selbst zahlen. Für einen Dienstwagen für 4 Jahre, der einem anschließend nichtmal gehört? Da müsste man doch umnachtet sein!
zum Beitrag11.11.2025 , 19:00 Uhr
Das stimmt zwar, und ich halte es auch nicht für die Ursache, dass die Dinger im Erwerb so teuer sind.
Aber: der Hauptmarkt für teure Karren sind nunmal Dienstwagen. Die lädt man nicht zu Hause. Dafür hat man eine Tankkarte, sonst zahlt man nämlich privat für die Dienstfahrten. Wer macht sowas? Müsste man schön blöd sein…
Privat: wenn ich derartige Summen für eine ökologische Lösung ausgebe, möchte ich auch sicherstellen, dass es eine ist! Kommt der Strom aus der Steckdose, kann ich mich zwar damit beruhigen, dass ich Ökostrom bezahle. Ob es tatsächlich welcher ist? Mir fehlt der Glaube. Und es ist ja technisch auch nicht möglich, zu trennen. Da ist jedem Schmu der Erzeuger doch ohnehin Tür und Tor geöffnet. Also Solar und Speicher und sonst nix.
zum Beitrag11.11.2025 , 07:37 Uhr
Ei, ei, ei! Der Sockel der Grünen, von dem herab sie uns belehren, beschmuddelt und entweiht?
Nee, im Ernst: dieses marode Land kann sich das Affentheater um die AgD nicht mehr leisten. Es müssen der Bevölkerung dienliche Entscheidungen getroffen werden, völlig unabhängig davon, was die dazu sagen, dem zustimmen oder ablehnen.
Und man ist es doch auch mehrheitlich einfach leid. Macht vernünftige Politik FÜR die Menschen, dann verschwindet die AgD schneller, als man damals „Republikaner“ buchstabieren konnte. Ein bisschen Populismus aus der Mitte würde nur die Realisation des mehrheitlichen Wählerwillens bedeuten, einfach Demokratie.
Was ist stattdessen Thema? Abschiebungen, „Stadtbild“, der Wurstkonsum Söders, immer neues Empörungstheater bei jedem Triggerwort und in großer Einigkeit der Kampf gegen Rentner, angeführt von Frau Reiche und ihren „Wirtschaftsweisen“.
Die Brandmauer ist nicht nur das Mißtrauensvotum der Politik gegen die Bevölkerung, sondern auch die Kapitulationsankündigung der Demokratie. Wenn das weiter nötig ist, -gute Nacht!
zum Beitrag10.11.2025 , 20:08 Uhr
Nein, es passiert (noch) nicht. Warum?
- Weil kein Dienstwagenfahrer so blöd ist, seinen Dienstwagen zu Hause auf eigene Kosten zu laden. - Weil Unternehmen den Aufwand für ausreichende Ladesäulen für ihre Mitarbeitenden scheuen, es oft auch nicht möglich ist und dazu die steuerlichen Hindernisse im Raum stehen (wieviel vom Ladestrom ist möglicherweise Sachbezug? Finanzämter werden immer findiger) - Weil nur die teuersten E-Autos praxisgerechte, echte Reichweiten von 500km und mehr bieten, die z.B. ein Außendienstler braucht.
Schön gerechnet ist es wirtschaftlich. Für den Privatmann mit eigener Solaranlage auch. Ansonsten ist es meist leider noch ein grünes Hobby, -vor allem auf dem Land.
zum Beitrag10.11.2025 , 20:03 Uhr
Die Mehrheit wird doch gar nicht gefragt. E wird vorgeschrieben, fertig!
zum Beitrag10.11.2025 , 19:57 Uhr
Man muss das auch mal aus der Perspektive des Verbrauchers betrachten.
Heutiger Status: E-Auto ohne eigene Wallbox? Weder bezahlbar noch praktikabel. E-Auto auf dem Land ohne eigene Solaranlage mit Speicher? Dito!
Ergo: möchte man, dass Menschen sich E-Autos zulegen und auf den Verbrenner verzichten, muss man sie attraktiver machen. E-Auto-Prämie? Ich persönlich glaube nicht, dass das der Schlüssel ist, denn gerade für Autos sind Deutsche sehr gern bereit, Geld auszugeben.
Viel wichtiger wäre eine leistungsfähige, günstige, öffentliche Ladeinfrastruktur und großzügige Förderung von Solaranlagen mit Speichern, -auch für Mietwohnungen im Gemeinschaftsmodell, nicht nur für Eigenheimbesitzer!
Noch besser: Wechselakkusysteme nach chinesischem Vorbild! Das wäre wirklich praktikabel und man muss den Tag nicht nach den Ladezeiten planen.
Dann wird‘s auch was mit der Mobilitätswende.
zum Beitrag10.11.2025 , 19:43 Uhr
Mir persönlich kann es in ein paar Monaten ja wurscht sein, dann bin ich Rentner. Aber wen treffen Sie hauptsächlich mit einer solchen Maßnahme? Genau! Pendler! Die müssen einfach. Und die „rasen“ auch nicht alle, sondern mühen sich, zur Arbeit zu kommen und sind auf D Autobahnen oft froh, eine Spitzengeschwindigkeit von 130 wenigstens mal ganz kurzzeitig zu erreichen. Ich weiss, wovon ich spreche. 60-100tkm im Jahr, davon 90km einfache Fahrt zur Arbeit.
ÖPNV? Ein guter Witz! Wo ich mit dem Auto 50-60 Minuten brauche, beste Verbindung mit dem ÖPNV 3,5 Stunden. Wenn der Anschlußzug kommt…
zum Beitrag10.11.2025 , 18:09 Uhr
In Betrieben läuft es meist dort am besten, wo Alte mit Jungen und umgekehrt mit Respekt umgehen und versuchen, bewusst voneinander zu profitieren.
Ich stimme Ihnen insoweit zu, dass mehr Junge in der Verantwortung bedeuten würde, mehr langfristig verantwortliche Entscheidungen zu treffen. Und das wäre gut so.
Trotzdem sind die Erfahrenen deswegen kein nutzloser Kompost, mit dem man so umgehen sollte. Die Erfahrenen können sehr viel dazu beitragen, die Wiederholung von Fehlern zu vermeiden, die sie selber oder ihre Vorgänger machten.
Außerdem haben auch sie berechtigte Interessen, die sie vertreten dürfen.
zum Beitrag10.11.2025 , 16:58 Uhr
Nur mal so am Rande: die Bundesregierung meldete 2024 insgesamt 93 Gewaltdelikte gegen AgD-Politiker. Alle anderen Parteien kamen zusammen auf 49.
Soviel zur Heiligsprechung der ach so gewaltfreien Linken.
Wenn man sich schon auf solche Sockel stellt, sollte das Bild von sich schon realistisch sein. Auch, wenn man die Gegenseite noch so sehr verachtet.
zum Beitrag10.11.2025 , 16:26 Uhr
Das könnten wir wirklich mal aus der DDR adaptieren: für die größten Patrioten den 3-Jährigen. Dann wären wir sie ne Weile los. Und sie wüssten im Anklang, was sie verherrlichen.
zum Beitrag10.11.2025 , 16:25 Uhr
Das ist leider so. Und es ist noch einige Zuspitzung zu erwarten, bis die Mehrheit in die Situation kommt, sich wirklich entscheiden zu müssen.
Ich hoffe nur, dass zu diesem Zeitpunkt die Linke das attraktivere Angebot darstellt. Nicht in 50 oder 100 Jahren oder wenn der Kommunismus gesiegt haben wird 😂. Sondern ganz konkret zu den Themen, die die Mehrheit der Menschen heute bewegt.
Sonst „gute Nacht“.
zum Beitrag10.11.2025 , 16:21 Uhr
Sie erklären gerade den „Normalbürger“ pauschal für blöd.
Genau diese belehrende Einstellung vom hohen Roß runter ist es, die Menschen von der Linken abstößt.
Permanente Indoktrination gibt es. Von allen Seiten. Der Normalbürger ist klug genug, dies zu erkennen und selbst zu bewerten. In einer Demokratie muss man halt damit leben, dass sich nicht alle der eigenen Meinung anschließen. Das ist dann nicht per se falsch, sondern normal und anders.
zum Beitrag10.11.2025 , 16:18 Uhr
Da haben Sie tatsächlich Recht. Ein Grund, warum mir unser Wahlrecht und unser Mehrparteiensystem wesentlich sympathischer ist, obwohl es oft beamtenhaft dröge erscheint.
Antisemiten in NY werden ihn sicherlich gewählt haben. Der linke Antisemitismus ist ja der „bessere“, legitimere. Dass das die Wahl entscheiden konnte, glaube und hoffe ich nicht.
zum Beitrag10.11.2025 , 16:13 Uhr
Inwiefern ist meine Aussage hier anders?
Aber selbstverständlich können, dürfen und sollen Sie anderer Meinung sein!
Ich habe damit keinerlei Problem.
zum Beitrag10.11.2025 , 15:45 Uhr
DDR und der Rest vom Ostblock-Bums? Das war allerdings wirklich ein schräger Film.
Die sozialistische Planwirtschaft mit „VEBs“ ist bisher weltweit den Beweis schuldig geblieben, zu funktionieren.
zum Beitrag10.11.2025 , 15:37 Uhr
Merz hört nicht auf mich. Sorry. Der Schlumpf vorher auch nicht.
Und wenn Sie meinen Kommentar richtig gelesen hätten, wüssten Sie, dass es mir darum geht, nicht die Folgen dreckiger Geschäfte bei uns zu sozialisieren, sondern dort anzusetzen, wo auch die dreckigen Gewinne sind.
Das wäre moralisch, und das wäre links, so wie ich es verstünde.
Aber es ist ja viel simpler, in solchen Fällen immer „uns“ in die Verantwortung zu nehmen als spezifisch die, die sie haben.
zum Beitrag10.11.2025 , 15:32 Uhr
Wir sind als Bürger machtlos, was das Handeln der Politik betrifft.
zum Beitrag09.11.2025 , 18:46 Uhr
„Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, daß sie es von anderen haben wollen.“ Konrad Adenauer.
Hier wird man ihn mehrheitlich ablehnen. Aber er war ein Demokrat und unter seiner Regierung hatten die Menschen eine positive Perspektive.
Heute nur noch Weltuntergangsszenarien und immer neue Begründungen, warum schlechteres Leben alternativlos sein soll.
Ich würde gern mal hören, was FÜR die Menschen konkret getan werden soll, -nicht gegen sie. Und zwar nicht nur für definierte Opfergruppen, sondern für ganz normale, arbeitende Menschen in der Mitte der Gesellschaft.
Vorher sind mir Sonntagsreden ebenso gleichgültig wie Finanzjonglagen.
zum Beitrag09.11.2025 , 17:14 Uhr
Ampel haben Sie jetzt gesagt! 😂
zum Beitrag09.11.2025 , 15:32 Uhr
Wann lernen wir endlich, die erlernten Reflexe abzulegen und fangen an, korrekt zu formulieren?
„Europa“? So ziemlich alle Menschen, die ich kenne, sind Europäer. Kein einziger von ihnen ist an diesen miesen Geschäften beteiligt. So wird es wohl uns allen gehen. Niemand von uns hätte Macht und Einfluss genug, irgendetwas daran zu ändern. Außer politischen Sonntagsreden und mal wieder „Haltung zeigen“ bliebe wohl nicht viel. Und zahlen, ganz bestimmt zahlen.
Mit der verallgemeinerten Formulierung „Europa“ oder, wie in einem Beitrag hier „Deutschland“ schafft man mal wieder die moralische und „argumentative“ Grundlage, „uns“ wirtschaftlich in die Pflicht zu nehmen. Also, die durch private Geschäfte entstandenen Kosten auf die Allgemeinheit der pöhsen, kolonialen Europäer zu übertragen.
Die Linke ist manchmal in ihrem akademischen Moralismus echt schwer erträglich.
zum Beitrag09.11.2025 , 15:18 Uhr
Haben sie schon. Ging voll in die Hose. Schon die tolle, wirtschaftliche Belebung durch die grüne Transformation vergessen, die sie versprochen haben?
Ganz Europa ächzt unter dem Green Deal und seinen Folgen.
zum Beitrag09.11.2025 , 15:13 Uhr
Hatten wir schon, konnte weg.
Irgendjemand wird an Stelle der heutigen Eigentümer die Rechte an den Produktionsmitteln innehaben. Genau: allmächtige, linke Funktionäre.
Dem Fernseher oder der Zahnbürste, dem Sonntagsbraten oder der Banane, dem Haus, dem Auto oder was auch sonst noch immer wird es dann auch an den Kragen gehen. Nicht, weil Linke sie enteignen, sondern weil sie sie nicht mehr zu produzieren wissen. Sollte man eigentlich nicht schon vergessen haben.
zum Beitrag09.11.2025 , 15:08 Uhr
Na ja, man hat eben einen finanzierten oder keinen ÖPNV.
Die normative Kraft des Faktischen. Macht auch vor Grünen und Linken nicht halt.
zum Beitrag09.11.2025 , 11:12 Uhr
Danke, dito!
zum Beitrag09.11.2025 , 11:01 Uhr
Sehr glaubwürdig, wenn man den Apparat betrachtet, der es im Gegensatz dazu mühelos bewältigt, jedem Arbeitnehmer auch noch den allerletzten, beanspruchbaren Cent aus der Lohntüte zu fischen. 😂
zum Beitrag09.11.2025 , 10:58 Uhr
Merz fand die bestimmt progressiv…
zum Beitrag09.11.2025 , 10:56 Uhr
Wenn diese These stimmen würde, ginge es Männern, Juden bzw. Israelis, Menschen mit höherem Einkommen und allgemein Abweichlern von der woken „Lehrmeinung“ im linken Umfeld deutlich besser. 😂 Wenn es darum geht, Menschen zu belehren, wird doch auch links polemisiert, bis der Arzt kommt. Nur das Ganze mit akademischem Anstrich.
zum Beitrag09.11.2025 , 10:52 Uhr
Das ist doch eine Parallele zu Deutschland. Auch bei uns sind die Linken inzwischen mitnichten „Arbeiterpartei“, sondern die Partei postmaterialistischer, akademischer, saturierter Eliten. Passt doch.
zum Beitrag09.11.2025 , 10:44 Uhr
Sein Antisemitismus wird weder in Amiland noch in D seine Bubble stören. Ganz getreu dem woken Grundsatz „es gibt keinen Rassismus gegen Weiße“. In D ist das nicht wesentlich anders.
Überhaupt fällt es auch bei uns immer schwerer, den linken und rechten Rand auseinanderzuhalten. Menschenfeindlichkeit auf beiden Seiten. Die Einen haben ihre Feindbilder in Weißen, Männern, Boomern, Vermögenden, „Biodeutschen“, Juden bzw. Israelis und Rechten. Die Anderen haben Migranten, Muslime, Palästinenser und Linke, etc.. Jedenfalls Andersdenkende jeder Couleur.
Beide begründen ihre Regelbrüche mit der Minderwertigkeit der jeweiligen Feindgruppe und der Höherwertigkeit der „Opfergruppe“, -nur, dass Rechte diesen Terminus nicht benutzen. Dennoch ist deren erfundene Opfergruppe der „Biodeutsche“, der Mechanismus der Gleiche. In der Mitte dazwischen steht verschüchtert schweigend die große Mehrheit und wünscht sich die kostenlose Ausgabe von Psychopharmaka. 😂
Uns droht tatsächlich die Gefahr eines solchen „Messias“. Es wäre das Ende unserer Freiheit, -egal, ob er von links oder rechts käme.
Dank also an die Mittelmäßigkeit der deutschen Politik. Auf beiden Seiten.
zum Beitrag09.11.2025 , 09:03 Uhr
Menschen mit allzu großem Sendungsbewusstsein stellen sich und ihre Positionen nicht in Frage. Da fällt ein authentisches Lachen leicht.
Man kann sich davon blenden lassen, man kann sich aber auch entscheiden, die Taten zu beurteilen und sonst nichts.
Warten wir es ab.
zum Beitrag09.11.2025 , 08:56 Uhr
Gut erkannt. Merz möchte nicht, dass wir RRG regiert werden. Das möchte erkennbar eine Mehrheit der Wähler auch nicht, trotzdem tun wir hier so, als ob eine unbotmäßige Union sich anmaßt, am Wahlsieger SPD vorbei zu regieren.
Das Ganze heisst Demokratie. Manchmal muss man auch als Linker hinnehmen, nicht als Maßstab akzeptiert zu werden.
Die AgD kann man gern verbieten, -nix dagegen.
Die Kernfrage ist jedoch: was würde aus deren Wählern?
zum Beitrag09.11.2025 , 08:51 Uhr
Na ja, es ist ja gerade nicht die Linke, die Privateigentum respektiert…😂
zum Beitrag09.11.2025 , 08:38 Uhr
Es ist Amiland. Wie man an Trump sieht, ein Land, dessen Bevölkerung sich noch lieber vera…n lässt als wir. Auch Mamdani lebt ganz bewusst von Versprechungen, die er nicht halten können wird, und das weiss er.
Warum klappt das hier nicht? Weil die Linke in D nicht über derartige, charismatische und dabei mehrheitsfähige Figuren verfügt, -sorry, Frau Reichinnek. Und weil man der Linken (nicht der Partei) nach Schröder, mehreren GroKos und vor allem der Ampel nichts mehr glaubt. Dazu ist der Gegner Merz nicht derart polarisierend wie Trump, -außer in diesem Forum natürlich. 😂
zum Beitrag09.11.2025 , 08:00 Uhr
Sie beschreiben doch letztlich, dass wir beide genau dasselbe wünschen? Gleichheit vor dem Gesetz? Und kritisieren zu Recht Situationen, in denen dies nicht so war oder ist? Oder habe ich das falsch verstanden?
Die demokratische Grundordnung zu beseitigen und durch ein sozialistisches Rätesystem zu ersetzen, waren auch mal Ideen in diesem Land, die allerdings außerparlamentarisch durchgesetzt werden sollten. Hat nicht geklappt, Schwamm drüber.
Was die heutigen Systemgegner betrifft: wenn man sich einfach an Recht und Gesetz hält und dieses konsequent anwendet, scheitern auch diese. Dafür muss man keine rechtsfreien Räume schaffen, -im Gegenteil!
zum Beitrag09.11.2025 , 07:52 Uhr
Meine Lebenserfahrung ist, dass Diskussionen mit Menschen mit allzu großem Sendungsbewusstsein zwecklos sind, weil diese nie diskutieren, sondern nur belehren. Das gilt nicht nur für den politischen Kontext. Zu einer Diskussion gehören mindestens 2, die bereit sind, sich und ihre Standpunkte zu reflektieren und auch in Frage zu stellen. Ist dies gegeben, diskutiere ich gern und engagiert. Bemerke ich, dass jemand nur mit seiner Allwahrheit belehrt, bin ich raus. Das ist wasted time. Ich weiss wirklich nicht, was daran verwerflich sein soll. Normales Leben? Eines, das eben nicht vom eigenen Sendungsbewusstsein geprägt ist, siehe oben. Normal ist für mich, sich nicht über Andere zu stellen und sie zu „Jüngern“ machen zu wollen. Leben und leben lassen, ganz simpel.
zum Beitrag08.11.2025 , 16:32 Uhr
Bei allem Heroismus im Kampf gegen Rechts: bitte objektiv bleiben!
Rechte wie Linke, die sich über das Gesetz stellen, sind eine Gefahr, sind Straftäter und genau gleich zu verfolgen und zu sanktionieren, sonst kann man diesen Rechtsstaat gleich gehackt legen!
Nein, es ist nicht ok, wenn Maja T. mit dem Hammer Menschen zu Klump schlägt, es ist nicht ok, in Wohngebieten Autos abzufackeln, weil einem die Besitzer nicht passen, etc..
Es ist nicht ok, wenn Linke verbale Narrenfreiheit genießen, bei Herrn Prof. Norbert Bolz jedoch eine Hausdurchsuchung nach Verwendung von Triggerbegriffen erfolgt, die völlig aus ihrem Zusammenhang gerissen wurden.
Genau dieser sakrosankte Status kotzt viele Menschen an und führt andererseits zu der Anmaßung der Linken, jede noch so derbe Regelverletzung als heldenhafte Kampfhandlung zu verklären. Es wird anschließend medial schin „richtig eingeordnet“ werden.
Ich für meinen Teil möchte Rechtsstaat. Linke wie rechte Straftäter für,ihre Taten vor den Kadi und genau gleich abgeurteilt. Manchmal klappt es ja auch noch.
zum Beitrag08.11.2025 , 12:08 Uhr
Erinnern Sie die Demos gegen die „Remigrations-Wannsee-Konferenz“? Millionen auf den Straßen, überall in D? Wenn Sie tatsächlich glauben, das wären alles nur stramme Linke und Grüne gewesen, überschätzen Sie sich. „Bürgerliche“ sind halt leiser, das ist auch oft ihr Fehler, deswegen kommen sie in der öffentlichen Auseinandersetzung zwischen den linken und grünen einerseits und den rechten Extremen andererseits kaum mehr vor. Man sieht es am Bild der Jugend: für die Einen ist sie vorgeblich LG und Frau Neubauer, für Andere die JA. Zwei tatsächlich eher winzige Gruppen. Die Wahrheit ist in der Mitte dazwischen, möchte ganz normal ihr Leben gestalten und lässt sich gar nicht erst auf eine zwecklose Diskussion mit einer der beiden Extreme ein. Deswegen nimmt sie auch niemand mehr wahr.
zum Beitrag08.11.2025 , 11:55 Uhr
Sie vergleichen Wahlergebnisse mit Umfragen.
Sehr viele Menschen „drohen“ in Umfragen mit ihrer vorgeblichen Präferierung der AgD und schrecken in der Wahlkabine gottlob dann doch noch zurück.
Auch vor den letzten Wahlen waren die Umfragewerte der AgD meist besser als zum Wahltermin die Ergebnisse. Waren die Umfragen „zu gut“, wurde die Gegenseite dann mal wach und propagierte wieder mehr. Dann flaute es wieder ab, etc..
Was nicht heisst, dass der Umgang mit der AgD so funktioniert und so weiter erfolgversprechend sei. Meine persönliche Meinung ist, dass Arroganz das Thema nicht lösen wird, sondern nur inhaltlicher Diskurs.
Wir werden sie nicht entlarven, das müssen die schon selbst tun.
Aber so weh es auch tut: dafür muss man sie zu Wort kommen lassen und sachlich mit ihnen diskutieren. Man muss deswegen ja nicht gleich zusammenarbeiten oder gar koalieren. Das daueraufgeregte Empörungstheater allein hat bisher ausser Bestätigung in der eigenen Blase allerdings auch nix gebracht.
zum Beitrag08.11.2025 , 08:13 Uhr
Bitte nicht!
Sonst gibt es bald Berichtspflichten, die eine Prostituierte nur noch mit angestellter Innendienstkraft erfüllen kann!
Stattdessen sollte man eher darüber nachdenken, wie eine Gesellschaft aussehen müsste, die diese entwürdigende Dienstleistung nicht mehr benötigt. Mit Vorschriften, Kontrollen und Berichtspflichten erreicht man gar nichts. Der Background der Prostitution ist sehr oft organisierte Gewaltkriminalität. Die lachen sich scheckig über den Ansatz: „dann kommt eben die Gewerbeaufsicht oder der Zoll“.
Hier gibt es wohl nur ein „entweder, oder“. Meine unmaßgebliche Meinung.
zum Beitrag08.11.2025 , 07:42 Uhr
Kann man so oder so bewerten.
Ich hätte als dummer Handwerker (leite allerdings recht großes Handwerksunternehmen) gern privat auf das fein ziselierte Heizungsgesetz, beruflich auf das Lieferkettensorgfaltsgesetz und diverse, andere, bürokratische Garotten verzichtet, die wohlmeinend pampernd verabschiedet wurden, nichts Positives bewirkt haben, mich aber dazu zwangen, nur zur Sicherstellung der diversen Berichtspflichten noch jemand in Vollzeit einzustellen.
Jeden, der freier atmen möchte, als „Rechten“ zu diffamieren, ist keine gute Idee.
Für jede Vorschrift, jedes Verbot, jede Regulierung gibt es immer 1000 gute Gründe. Die 1000, die aber dafür sprechen, mal ein Verbot oder eine Regulierung abzuschaffen, werden als „rechts“ geframed, -Thema durch. So ist das D entstanden, was heute auf dem absteigenden Ast ist und in dem sich Verteilungskämpfe noch intensivieren werden.
Es geht längst nicht mehr darum, Macht der Konzerne einzugrenzen, sondern die Freiheit der Entfaltung eines jeden Bürgers in jedem Lebensbereich. Und wenn jemand dagegen spricht, ist das eben „rechts“.
Scheinbare Bestätigung dieser Theorie: aus der AgD gibt es solche Aussagen.
Ja, gibt es. Auch von da.
zum Beitrag08.11.2025 , 07:28 Uhr
Vielen Dank für diesen tollen Kommentar!
Nach Ihrer Agenda könnte dieses Gemeinwesen wieder glaubwürdig werden.
zum Beitrag08.11.2025 , 07:23 Uhr
Muss ich also als Antifaschist auch Autos abfackeln, vermummt zu Demos gehen? Darf ich als älterer, weißer Heteromann mitmachen? Oder als Arbeitgeber in der freien Wirtschaft? Wer legt nach welchen Kriterien fest, wer als „echter Antifaschist“ durchgehen darf? Vor welchem Gremium muss man Selbstkritik üben? Hatten wir schon, konnte weg.
Ist man unsolidarisch in der Gegnerschaft zum Faschismus, wenn man sich damit nicht gleichzeitig bedingungslos linken und woken Ansichten unterwirft?
Ihre Antwort birgt einen sehr autoritären Kern. Und genau dieser Kern erklärt, warum viele Menschen eben Nazis, aber auch Teile der Linken ablehnen. Denn sie möchten einfach freie Individuen sein und bleiben dürfen.
Ich zähle mich zu diesen. Ganz sicher kein Nazi, nichtmal konservativ, aber von der Linken in der aktuellen Ausprägung möchte ich ausdrücklich auch nicht vereinnahmt werden. Ich schäme mich manchmal als älterer, früher sehr linker Mensch, dass es uns nicht gelungen ist, etwas Besseres aus der Idee zu machen.
zum Beitrag08.11.2025 , 07:10 Uhr
Man muss nur beobachten, wer gerade definiert, wer „wir sind mehr“ sein darf.
Am einen Ende dieses Spektrums sind Menschen in ihrem Verständnis „mehr“, die schlicht echte Nazis ablehnen und sonst nichts. Diese fühlen sich auch zur Regenbogen-„wir sind mehr“-Gruppe nicht zugehörig, haben mit LGBTQ+, Selbstbestimmungsgesetz, Enteignungen, Wokismus, „Opfergruppen“, „no borders“, Verbandsklagerecht für NGOs jedweder Couleur gegen alles, was sich bewegt und unbedingtem Sozialstaat für alle wenig bis nichts am Hut.
Deswegen lässt die andere Gruppe, die für all das lautstark steht, das Auftreten von „wir sind mehr“, seine Symbole und Sprache und seit vielen Jahren auch das Bild der öffentlichen Meinung dominiert, die erstgenannte Gruppe auch nicht mitspielen. Zum Beispiel, wenn CDU-Politiker von Demos gegen rechts ausgeladen werden. Minimalkonsens im Thema reicht diesen nicht. Man gehört aus deren Sicht voll dazu oder eben nicht.
Deswegen ist es ja so witzig, wenn hier die 76% gefeiert werden, während man gleichzeitig wohl deutlich mehr als die Hälfte dieser 76% zutiefst ablehnt und bei jedem Widerspruch egal zu was als „rechts“ tituliert. Deswegen: guter Kommentar!
zum Beitrag08.11.2025 , 06:51 Uhr
Man erkennt die Wichtigkeit, ja. Die Hysterie flacht aber ab, weil das Tempo der Politik als Katastrophe das des Klimawandels deutlich übertrifft. Wenn es so weitergeht, schaffen wir die Verelendung in D lange bevor dieser zu einem echten Problem wird.
zum Beitrag07.11.2025 , 19:14 Uhr
Eher nicht. Zeitungen machen Geschäft und das nach den Quellen ihrer Einnahmen.
Journalistenpreise werden auch nur nach Gusto und tagespolitisch opportuner Beurteilung derer, die das Gremium dominieren, entschieden. Hinterzimmer 100%.
Eine gute Idee hab ich aber auch nicht. Jedenfalls keine demokratische.
zum Beitrag07.11.2025 , 17:51 Uhr
Ganz schwieriges Thema, vor allem, wenn man es verallgemeinert.
Ich bin Handwerker. Einen Kleinbetrieb kann ein militanter Betriebsrat zugrunde richten. Ich hatte als angestellter Geschäftsführer einen solchen Betrieb von den Inhabern mal übernommen, die verkauft haben, weil sie mit den Nerven fertig waren. Ich habe es wirklich in gutem Willen mit den Beschäftigten versucht, habe sie in die Planung, die Entscheidungsprozesse einbezogen, sie zu eigenen Ideen aufgefordert. Leider kam nix, nur immer neue Verfahren vor der Schlichtungsstelle, wegen immer neuer Nichtigkeiten, manchmal nur wegen Mutmaßungen. Nach 2 Jahren hatte ich die Schnauze voll. Der Betrieb wurde verkauft, der neue Inhaber hat ihn in wenigen Monaten platt gemacht und alle waren arbeitslos. Dank eines militanten Betriebsrates, der mal Rosa Luxemburg in Heldenpose sein wollte.
Das alles auf der Basis des bestehenden BVG.
In diesem, konkreten Fall war der BR eine faktische Enteignung. Zum Glück war ich nur angestellt und hatte noch eine andere Gesellschaft, die im Einvernehmen mit den Mitarbeitenden gute Geschäfte machte und bis heute macht…
zum Beitrag07.11.2025 , 17:29 Uhr
Fragt sich nur, wohin der Übergang geht.
Momentan sieht es ja eher nach weniger als mehr Demokratie aus. Die Deutungshoheit, was Demokratie und was Volkes Wille ist, ist ja vom Wähler auf NGOs, auf „Wirtschaftsweise“ wie Fuest oder Grimme, auf die BLÖD Zeitung und Lobbyisten übergegangen. Und im Hintergrund lauert Frau von der Leyen mit der allmächtigen EU, die ja so gut wie jede Aktivität in jedweder Richtung sofort unterbindet. Der alles überschattende Moloch.
Übergangen wird hier einzig die Mehrheit. Demokratie 4.0, - vielleicht sind wir schon viel weiter in der Entwicklung, Ich habe als alter Mensch nur was nicht mitbekommen?
zum Beitrag07.11.2025 , 17:21 Uhr
„Wir müssen bis 73 arbeiten“ „Boomer sollten aus ihren Häusern ausziehen und sie für Junge räumen“ „Wir streichen den Pflegegrad 1, Euer Problem“ „Weg mit der Familienversicherung, -uns doch egal, wie Ihr klar kommt, Hauptsache, Fuest, Grimme und Reiche sind zufrieden.“
DAS ist autoritär.
Wenn jemand aber SEINE Mietwohnung für sich beansprucht und Eigenbedarf anmeldet, dauert es erstens meist Jahre und Verfahrenskosten bis zum Abwinken, bis man VIELLEICHT seine Wohnung wieder selbst nutzen kann. Entscheidet ein Richter, wie er mag. Entscheidet er gegen Dich, kannst Du idealerweise verschenken, denn wenn der Mieter noch umfangreiche Forderungen stellt, musst Du sie erfüllen, sonst wieder Verfahren, wieder Kosten, wieder Entscheidung gegen Dich, etc..
DAS Ist autoritär.
zum Beitrag07.11.2025 , 17:13 Uhr
Völlig unrecht hat der Kollege allerdings auch nicht.
Ich bin es wie viele, andere auch leid, mich als unsolidarisch anspucken zu lassen, wenn ich mal äußere, dass es auch Investitionen, Rückfluss von Mitteln in die arbeitende Mitte geben muss (die auch viele Migranten beinhaltet, das ist nicht das Thema). Man kann die arbeitenden Menschen nicht ausschließlich abmelken und sie belehren, das reisst tiefe Gräben. Es gibt in diesem Land viel zu wenig Respekt vor denen, die den Bums am Leben halten. Und das sind weder Politiker, egal, ob links oder rechts, noch Kapitaleigner oder NGOs, auch nicht Bürgergeldempfänger, sondern Malocher jedweder Couleur. Wie mit denen umgegangen wird, -egal, ob niedriges oder hohes Einkommensniveau, ist nur noch widerlich.
zum Beitrag07.11.2025 , 17:06 Uhr
Vor Helmut Schmidt ziehe ich bis heute den Hut, wie auch vor Willy Brandt, -so unterschiedlich sie waren.
Wobei: Schmidt als ehemaliger Wehrmachtsoffizier dürfte heute wohl nichtmal vor dem Willy Brandt Haus den Vorplatz fegen.
Mit DDR-Funktionärsvergangenheit konnte man aber etliche Legislaturperioden Kanzlerin sein. Gutes Unrechtsregime, schlechtes Unrechtsregime… Irgendwie merkwürdig RTL, das Ganze… 😉
zum Beitrag07.11.2025 , 17:00 Uhr
Angesichts des Klimawandels ist ein „Platz an der Sonne“ doch gar nicht mehr so erstrebenswert…
Sarkasmusmodus aus.
zum Beitrag07.11.2025 , 16:58 Uhr
Lipset war Baujahr 22, starb 2006.
Zumindest was die Linke in unserem Land betrifft: sie ist inzwischen ein linkes, akademisches, urbanes Elitenprojekt.
Der Rest ist nicht homogen, sondern höchst zerrissen.
So einfach „unten gut, Mitte hält besser den Mund, oben böse“ ist die Welt nicht mehr.
Was alle eint, ist die Verbindung engstirniger Arroganz mit allzugroßem Sendungsbewusstsein.
zum Beitrag07.11.2025 , 11:48 Uhr
Reden kosten eben nichts.
Und wenn geredet wird in diesem Land, dann inzwischen vorwiegend über Rentenkürzung, längere Lebensarbeitszeit, Verschärfungen für Bürgergeldempfänger und vor allem Abschieben.
Geredet wird seit Jahrzehnten
Es geht um immer neue Narrative, nach denen dem dummen Bürger vermittelt werden soll, dass sein Leben „alternativlos“ immer schlechter werden muss, weil Klimawandel, weil Putin, weil China, weil wir die Dritte Welt ausbeuten, weil…
Nur eine positive Perspektive hat niemand. Nichtmal die Linke. Nur Dystopie. Die Reichen enteignen, danach die Mittelschicht, eigenes Haus ist ja auch bäh pfui dynastisch. Und wenn der Bums dann verfrühstückt ist: Ratlosigkeit.
Eine Mitte gibt es nicht mehr.
Rechts ist Blackrock pur, reiner Zynismus.
Und nach ganz rechts muss man nicht schauen, weil gottlob keinerlei Machtperspektive und sowieso nur Faschismus.
Also am besten gehackt legen, und wenn jemand zur Sonntagsrede ansetzt: abschalten. Vera….n kann man sich alleine.
zum Beitrag07.11.2025 , 07:31 Uhr
Das halte ich eher für das Problem. Denn heute werden meist nicht mehr Wahrheiten ausgehandelt und diskutiert, sondern als die eine Lehrmeinung „vermittelt“. „Hintergrundwissen“ wird allzuoft gleichgesetzt mit „Einordnung“. „Bildung“ sollte aber zu selbstständigem Denken und Ergebnissen führen, sonst wäre es nur Wissen. Was die politische Bildung betrifft, wird diese leider sehr mit Belehrung verwechselt. Was fehlt, -in allen Lagern-, ist der Respekt vor dem Bürger, vor seiner legitimen, eigenen Meinungs- und Willensbildung.
zum Beitrag07.11.2025 , 07:21 Uhr
Was schlagen Sie denn stattdessen vor? Bürokratie weiter aufblasen und einen 100%igen Beamtenstaat? Weiter jedermann so weit es irgend geht, behindern, der irgendwas Produktives auf die Beine stellen möchte?
Einfach weiter zusehen, wie es den Bach runtergeht?
Und die Theorie, Zustimmung zu selbstständiger Lebensgestaltung und auch wirtschaftlicher Selbstständigkeit mit Rechtsextremismus zu verknüpfen, würde ich mich auch freuen, als dummem Handwerker erklärt zu bekommen.
zum Beitrag07.11.2025 , 07:14 Uhr
Ein kluger Kommentar. Tatsächlich fühlen sich viele, vor allem arbeitende, Menschen in der aktuellen Gesellschaft über den Tisch gezogen. M.E. zu Recht. Politik, je nach Lager, engagiert sich zunehmend nur noch für Minderheiten. Von links für Bürgergeldempfänger, Mindestlöhner, Migranten, LGBTQ+. Von rechts für Blackrock pur. Die Mitte soll nur den Mund halten und für diese Gruppen verzichten oder sich sonstwie unterordnen, sie kommt schlicht nur noch als Schlagwort vor. Ihre Interessen vertritt niemand mehr, und niemand ist ihr dankbar für ihre Leistung für all die „Opfergruppen“, die als viel wichtiger und wertvoller erachtet werden als sie. Mehr als Belehrung, aufgeregten Moralismus und Hand aufhalten hat man nicht für die „Normalos“.
Man muss sich nicht wundern, wenn Rattenfänger erschreckenden Zulauf bekommen.
zum Beitrag07.11.2025 , 06:58 Uhr
Vielleicht liegt das an der wachsenden Erkenntnis der arbeitenden Bevölkerung, dass sie längst vor dem Wirksamwerden des Klimawandels als echte Bedrohung schon durch die Politik final am A…ß sein werden?
Sarkasmusmodus aus.
zum Beitrag07.11.2025 , 06:53 Uhr
„Wer Rechtsextremismus verharmlost, ist selbst häufiger rechtsextrem eingestellt und billigt häufiger den Einsatz politischer Gewalt.“ Hhhhmmm, wer fackelt hier z.B. in Wohngebieten rücksichtslos Autos ab, sch…ß auf Kollateralschäden? Wer stellt sich öffentlich über das Gesetz und wird in großen Teilen hier dafür gefeiert? Heldenhaft ist daran wenig.
Das Problem ist die zugespitzte Lagerbildung links wie rechts, die keinen Raum für eine Mitte mehr lässt, und es gibt sie in dem aufgeregten Geschrei auch nicht mehr. Alles, was nicht erklärt links ist, wird ins „Nazi“-Lager gestellt. Alles, was von der anderen Seite brüllt, stellt jeden Vorschlag für mehr Gerechtigkeit gleich unter Verdacht, einen neuen Ostblock schaffen zu wollen oder das „Sozialamt der Welt“.
Ergebnis: von links Lagerpolitik für Minderheiten, „Opfergruppen“. Von ganz rechts gar nichts, weil die nicht mitspielen dürfen. Von rechts Blackrock und malochen bis zum Tod. Die arbeitende Mitte spielt gar keine Rolle mehr, soll nur zahlen und den Mund halten.
Ich wundere mich über die immer noch hohe Akzeptanz.
zum Beitrag07.11.2025 , 06:39 Uhr
Dann wird die feine Zweitwohnung in Paris, Mailand oder sonstwo eben Erstwohnsitz. Reiche sind mobil, weil sie nirgends Montag früh um 8 sein müssen. Ihr Kapital ist es auch, weil sie nicht als Ergebnis eines langen Arbeitslebens drin wohnen.
Diese ganzen Theorien von „tax the rich“ sind ganz toll Robin Hood, sozialromatisch bis zum Gehtnichtmehr, lassen sich super berechnen und scheitern genau in dem Moment, in dem man feststellt, dass auch nur ein paar Bananenrepubliken das Modell nicht mitmachen. Also sofort.
Jetzt mal sachlich: Der AgD Vorschlag hat eine andere Perspektive. Er will Arbeit und Leistung belohnen, im Gegenzug die Subventionierung von Nichtarbeit abbauen. Ich würde ihn so nicht unterschreiben, -eine Vereinfachung des Steuersystems täte allerdings dringend Not, nicht nur in der Einkommensteuer. Steuererklärungs- und Vermeidungsdienstleistung vs. aufgeblasene Steuerbehörden als gesellschaftlichen Kostenfaktor abzubauen, ist durchaus ein guter Vorschlag. Vielleicht sollte man wirklich mal sachlich diskutieren, -egal, wo ein Vorschlag herkommt.
zum Beitrag06.11.2025 , 17:23 Uhr
Ich denke, wir sollten uns die Arroganz abgewöhnen, ständig zu erklären, was eine Meinung ist und was nicht, wer eine haben darf und wer nicht. Das stößt nur ab.
Unsere Aufgabe ist, zu erklären, warum eine Meinung falsch ist, zum Beispiel der Faschismus. Nicht, Andersdenkenden den Mund zu verbieten. Das ist nicht nur arrogant, sondern eines nicht zu übersehen: es funktioniert einfach nicht.
zum Beitrag06.11.2025 , 17:21 Uhr
Das aber genau ist das Problem: er ist nicht aus Überzeugung zurückgerudert, sondern aus Opportunismus!
zum Beitrag06.11.2025 , 17:07 Uhr
Was ist denn Ihre Auslegung des GG?
Jeder, der keinen Bock hat, selbst für sich zu sorgen, hat also fürstlich bedient zu werden und die, die das zu erwirtschaften haben, haben den Mund dazu zu halten?
So steht es meines Wissens nirgends im GG. Dieses Dienerdasein für die geliebte „Opfergruppe“ würde die arbeitende Mehrheit auch ziemlich verhöhnen und damit deren Würde erheblich einschränken, -oder gilt das GG für arbeitende Menschen nicht?
Wer wird da eigentlich ausgebeutet? Wohl eher die, die das leistungslose Leben am oberen und unteren Rand der Gesellschaft mit ihren Knochen zu ermöglichen haben. Sprechen sie dagegen und fordern ein wenig Gerechtigkeit, werden sie als unsozial gemaßregelt.
Wer nicht kann, soll Solidarität bekommen, wer aber kann, soll auch. Und nicht nur, wenn er möchte, die Uhrzeit und die Tätigkeit genehm ist, etc..
zum Beitrag06.11.2025 , 16:58 Uhr
Sorry, aber Sie wissen offenbar nicht, wovon Sie sprechen.
zum Beitrag06.11.2025 , 16:56 Uhr
Ich bin privater Arbeitgeber. Ich kann niemand für 1 Euro einstellen. Ich könnte Mitarbeiter fördern lassen, die langzeitarbeitslos waren. 50% und sogar in Einzelfällen deutlich mehr, zeitlich begrenzt. Habe ich ein paar Mal gemacht. Fazit: nie wieder! Die Erfahrungen waren durch die Bank so mies, dass selbst bei 100% Lohnkostenerstattung das Ganze ein Minusgeschäft gewesen wäre. Ich weiss, anekdotisch, bla, bla. Ich kenn nur zu viele, die derartige Anekdoten erlebt haben.
zum Beitrag06.11.2025 , 16:53 Uhr
Wenn man aber bedenkt, dass das Amt ja auch noch Wohnung, Nebenkosten etc. bezahlt, die ein Arbeitnehmer selbst bezahlen muss, und auch alle möglichen „Sonderbedarfe“ auch noch übernommen werden, nähert sich das schon gewaltig an. In der freien Wirtschaft muss man für den Mindestlohn richtig arbeiten und nicht nur physisch anwesend sein.
Was unglaublich auffällt: es gibt null Dankbarkeit der Bezieher für die Solidarität derer, die für sie sorgen und sich für sie krumm machen, -jeden Tag.
zum Beitrag06.11.2025 , 16:50 Uhr
Vor mehr als 50 Jahren war life-life-balance auch noch ein Fremdwort…
zum Beitrag06.11.2025 , 16:40 Uhr
Eher nicht. Denn zumindest für die letzten Jahre galt: wer einen wollte, bekam ihn auch.
Mag in Einzelfällen heute auch mal nicht so sein.
Wäre natürlich auch die Frage, was „anständig bezahlt“ heisst. Ungelernt, null Arbeitserfahrung, aber 15 Euro in den ersten 6 Monaten als zu wenig abgelehnt ist auch ne Form von Verweigerung.
zum Beitrag06.11.2025 , 07:00 Uhr
Ich verstehe die Debatte nicht.
Es handelt sich hier doch ausdrücklich um eine kleine Zahl einzelfallbeurteilter „Einzelfälle“, die nicht arbeiten, sondern lieber auf den Knochen Dritter leben wollen.
Inwiefern eine solche, integrative, heranführende Maßnahme alle Bürgergeldempfänger stigmatisieren soll, ist völlig unklar.
Das ist in etwa, wie wenn man einen islamistischen Attentäter nicht verhaften dürfte, weil man damit alle Muslime stigmatisieren würde.
Hier geht es auch nicht um „Ausbeutung“, sondern Heranführung an ein solidarisches, eigenständiges Leben aus eigener Kraft und Arbeit. Was soll daran falsch sein?
Das einzig wirklich Dumme daran ist die pauschalisierende Aussage von der „Generation von Faulenzern“. Der Rest ist nur Empörungsroutine bei der Ansprache einer anerkannten „Opfergruppe“.
zum Beitrag05.11.2025 , 20:13 Uhr
„Die AfD“ erklärtermaßen nicht. Allerdings unbestreitbar etliche „in der AfD“, oder?
zum Beitrag05.11.2025 , 20:12 Uhr
Und eine andere, hoffentlich größere Gruppe Deutsche hat ein Interesse daran, dass eine andere Gruppe aus D verschwindet…😂
zum Beitrag05.11.2025 , 20:10 Uhr
Sehr guter Kommentar! Die Forderung, es müssten immer alle Partner erwerbstätig sein, schränkt ohnehin nur die Freiheit der Lebensgestaltung ein. Mit welchem Recht? Wenn eine Erwerbstätigkeit ausreicht, um im eigenen Ermessen gut zu leben, wozu dieser elende, ideologische Druck?
zum Beitrag05.11.2025 , 20:07 Uhr
Können wir das den Menschen nicht selbst überlassen?
Wer nach einer gewissen Zeit, sagen, wir, 3 oder 5 Jahre, hier ist, deutsch halbwegs gelernt hat, sich selbst zumindest weitgehend versorgt, hier bleiben möchte und D als neue Heimat ansieht, darf als Deutscher bleiben.
Wer nicht, darf dann auch gern wieder gehen. Irgendwann sollte man auch eine Entscheidung treffen.
Ich möchte auf meine syrischen (und auch alle Anderen) Mitarbeitenden nicht verzichten, nur weil irgendwelche verbohrten Ideologen meinen, „Ordnungspolitik“ betreiben zu müssen, weil ein paar Doofe sie fordern. Wohlgemerkt: nicht nur als Mitarbeitende, sondern als Mitmenschen!
Und ich bin auch mal ganz egoistisch: wenn ein Syrer hier pflegt, putzt, montiert oder verwaltet, wo ich keinen Biodeutschen mehr bekomme, bin ich froh, dass er es hier tut und nicht in Syrien.
zum Beitrag05.11.2025 , 19:58 Uhr
Auch Erich Mielke stand für „Ordnung“.
Irgendwie war die Unordnung danach doch die bessere Idee, oder?
zum Beitrag05.11.2025 , 19:54 Uhr
Grobmotorik ist derzeit leider weit verbreitet, ein sehr gutes Bild!
zum Beitrag05.11.2025 , 18:58 Uhr
Wir haben übrigens mal Omas kleines Häuschen vererbt bekommen. Es war nur leider nicht Oma, sondern Großtante. Die vier Nichten und Neffen hatten davon nicht viel. Das Meiste kassierte der Staat. Was pro Erbe blieb, war der Gegenwert eines gebrauchten Kleinwagens. Man muss sich bei der „Mittelschicht“ keine Sorgen machen: sobald sie den Kopf über die Wasseroberfläche bekommt, wird der Rahm sofort staatlich abgeschöpft. Nur, wer wirklich reich ist, kann sich entziehen.
zum Beitrag05.11.2025 , 18:54 Uhr
Sie haben zum Thema nur eine andere Perspektive. Grundsätzlich: ja, es kann eine Leistung sein, einfach weiterzuleben. Zum Beispiel bei schwersten Depressionen, nach tiefen Traumata, etc.. Es handelt sich jedoch dabei um eine sehr individuelle Leistung nur für sich selbst, man ist der einzige Profiteur. Für die Gesellschaft ist Leistung eben eine Leistung, von der auch die Allgemeinheit profitiert. Nein, ich beschränke das in meinem Verständnis nicht nur auf wirtschaftlich wirksame Erwerbstätigkeit. Wer zum Beispiel Bürgergeld empfängt, sich aber im Ehrenamt engagiert, ist kein leistungslos Lebender. Wer ohne Erwerbstätigkeit von seinem Reichtum lebt, diesen aber großzügig mit Dritten teilt, ebenso nicht. (Ich befürchte, nach diesem Satz droht mir hier die digitale Steinigung 😂). Ich hoffe, es ist klar geworden, und ich meine, dass mein Verständnis dieses Begriffes nicht so „problematisch“ ist, wie es hier gern interpretiert wird. Wir fordern im linken Spektrum immer gern Solidarität ein. Dies ist aber keine Einbahnstraße von oben nach unten, die nur Vermögendere zu leisten hätten. Echte Solidarität heisst, einzubringen, was man zu geben hat. Zur Not Arbeit.
zum Beitrag05.11.2025 , 18:05 Uhr
Das Irrsinnigste an der Debatte ist, dass jetzt die Angst haben, die wir hier brauchen!
Ich habe in meinem Betrieb Mitarbeitende aus Syrien, aus Afghanistan und aus anderen Brennpunkten. Die haben mehr oder weniger gut Deutsch gelernt, halten sich an die Regeln, arbeiten für ihren Lebensunterhalt selbst. Ich bin froh, dass wir sie haben! Viele sagen ganz deutlich, dass sie sich in Deutschland eine neue Heimat schaffen wollen.
Die sagen mir jetzt oft, wenn ich sie auf Zukünftiges, eine Schulung oder sonstige Personalentwicklungsprogramme anspreche, „vielen Dank, aber ich weiss nicht, wie lange ich überhaupt noch bleiben kann!“
Wenn es sich um schwer Straffällige handelt oder auch um Menschen, die sich gar nicht integrieren wollen, ist das eine andere Nummer, darüber kann man diskutieren. Aber die in Angst versetzen und herausdrängen zu wollen, über deren Zuwanderung wir eigentlich happy sein können, ist wirklich nur Banane!
zum Beitrag05.11.2025 , 11:17 Uhr
Ja, ich meine gewollt bewusst leistungslos Lebende. Am oberen und unteren Rand der Gesellschaft. Wer nicht kann, braucht Solidarität. Wer auf den Knochen anderer leben will, nicht.
Asozial handelnde Menschen gibt es mit und ohne Vermögen, das ist ein Charakterzug.
zum Beitrag05.11.2025 , 11:07 Uhr
Welche 15 Prozent? Sie schirmen weniger als 1 Prozent ab. Ich bin zum Beispiel „Besserverdiener“ mit über 200TEuro Haushaltseinkommen. Mich schirmt niemand. Ich zahle bis der Arzt kommt und bin so ziemlich von allen Leistungen ausgenommen und das ist auch ok so.
Hier aber wieder das Märchen vom „Besserverdiener“ zu verbreiten, der sich entzieht, ist populistischer Unsinn.
Wer sich entzieht, sind weniger als 0,5 Prozent, die tatsächlich abgeschirmt von der Arbeit der Millionen leben.
zum Beitrag05.11.2025 , 08:02 Uhr
Ergo tun wir es lieber gleich?
Klingt auch nicht sonderlich intelligenter.
zum Beitrag04.11.2025 , 18:31 Uhr
Nein, ich verstehe nicht absichtlich was falsch.
Ich befürchte nur eines: wie immer wird sich das Kapital der Reichen entziehen. Und da man das eingeplante Geld dann eben braucht, werden ersatzweise die privaten Häuser und Kleinvermögen herangezogen. Ist die Linie erstmal überschritten, wird es kein Halten mehr geben. Es kommt die erste „Verschärfung“, dann die Zweite, die Dritte, etc.. Es ist ja dann keine Grundsatzdebatte mehr, sondern nur noch ein Verschieben von Grenzwerten und Steuersätzen, ganz easy aus dem Handgelenk.
Das Kapital der Kleinen ist stationär, sie haben eben ein Haus, bleiben trotz ein paar ersparten Zehntausend abhängig. Die Reichen können sich entziehen, wie immer. An diese Art Gerechtigkeit habe ich jeden Glauben verloren.
zum Beitrag04.11.2025 , 17:35 Uhr
Na ja. Einerseits soll der Vermieter ja super günstig vermieten, jeder Cent ist zu viel. Das ist hier ja Konsens. Und es entspricht dem wirtschaftlichen Bedürfnis der Mehrzahl der Mieter, völlig zu Recht.
Andererseits soll der Vermieter sich gegen asoziales Verhalten von Mietern, ja sogar gegen die Auswirkung von Straftaten (nichts Anderes ist vorsätzliche Sachbeschädigung an einer Mietsache) versichern. Zu wessen Lasten? Des Mieters? Warum soll er im Mietzins eine Absicherung gegen ein strafbares Verhalten, das er wahrscheinlich nicht zeigt, ohne Verschulden tragen? Des Vermieters? Warum soll er die Kosten für eine Versicherung gegen das asoziale Verhalten Dritter tragen? Beides wäre sozial eigentlich völlig ungerechtfertigt.
Natürlich könnte man theoretisch eine Mietkaution in Höhe des maximal erwartbaren Schadens einführen. Aber auch dies wäre für beide Seiten eine unzumutbare Belastung für die Absicherung gegen Straftaten, die man damit bereits beim Vertragsabschluss dem Mieter faktisch unterstellt.
Letztlich: Eine Wohnung bleibt eben nicht nur Bedarfsartikel, sondern auch Eigentum. Es verpflichtet, aber nicht nur. Wer die Risiken trägt, muss auch entscheiden können.
zum Beitrag04.11.2025 , 17:26 Uhr
Um zur Debatte nicht nur Bedenken beizutragen: aus meiner Sicht müsste zuallererst erarbeitet werden, wie in einem solchen System der übergreifenden, alle Lebensbereiche betreffenden Zuweisung von Ressourcen an den Einzelnen demokratische, freiheitliche Entscheidungsprozesse und eine angemessene Kontrolle und Korrektur aussehen sollen.
Ohne diese Elemente entstünde ein faschistoides Zwangssystem, in dem nur neue Machtballungen zu neuen Ungerechtigkeiten und Härten führten.
Wenn dies erarbeitet und gesellschaftlicher Konsens ist, kann man beginnen, an die Umsetzung von Sachthemen zu gehen. Vorher nicht.
zum Beitrag04.11.2025 , 17:22 Uhr
Übertreibungen sind bekanntlich ein Stilmittel der Verdeutlichung.
Ich hoffte eigentlich, es sei deutlich geworden, worauf sich meine Kritik, meine Befürchtungen bezogen.
Mir ging es nie darum, ob mächtige Ideologen zukünftig entscheiden, ob und pro Kopf 50, 37, 20 oder nur 8qm als Wohnraum zugestanden werden, ob man konkret mit 67, nach Ende der Ausbeutungsphase, noch eine Hüfte oder eine Krebsbehandlung bekommt oder nicht, etc.. Wenn wir einmal so weit gekommen sind, dass von Ideologen vereinheitlicht der persönliche Wohnraum, die medizinische Versorgung, Pflege, Mobilität, etc., willkürlich zugewiesen oder entzogen würden, weil diese in ihrer Allmacht zu dem Ergebnis gekommen sind, dass man was auch immer „nicht wirklich braucht“, sind wir in einem System angekommen, das übergriffiger nicht sein kann und daher grundsätzlich abzulehnen ist.
In der DDR gab es „Zuweisungen“ in den privaten Wohnraum, bei uns wird nach Kosten entschieden, ob man noch eine Hüfte bekommt, etc.. In Teilen gab und gibt es diese Auswüchse bereits.
Einfache Frage: trauen Sie sich zu, all dies gerecht und angemessen zu entscheiden? Ich würde mir das nie anmaßen. Ich hoffe, jetzt ist es deutlich geworden
zum Beitrag04.11.2025 , 06:21 Uhr
Brauchen wir überhaupt eine Heizung? Ein Haus? Oder reichen ein paar Äste und Felle drüber und ein wenig Abhärtung nicht auch, um den Winter im Wald zu überleben?
Ja, wahrscheinlich, für Einzelne.
Wünschen Sie sich wirklich in Zeiten zurück, in denen es ums nackte Überleben auf niedrigstem Niveau ging? Medizinische Versorgung zurück schrauben, gern wieder hohe Sterblichkeitsraten, das entlastet ja das Ökosystem wie das Rentensystem, -genial! Pflege? Papperlapapp! Kann weg! Wer keine Großfamilie hat, die das stemmt, soll halt sehen, wie er zurecht kommt. Selbst schuld und sowieso ökologisch asozial, so alt zu werden. Lösung gesellschaftlicher Probleme durch systematischen Selbstmord, „soylent green“. So, in etwa?
Eine Kernfrage ist dabei auch: wer legt zukünftig fest, was man „brauchen“ darf? Sie? Andere, allmächtige Funktionäre eines neuen Systems? Extrem autoritär müsste es schon sein, um die Menschen derart zu unterdrücken, sie daran zu hindern, zu versuchen, ihr Leben menschenwürdig gestalten zu wollen.
zum Beitrag04.11.2025 , 05:44 Uhr
Den Konflikt haben Sie hier gut beschrieben. Wer in Hochhäusern leben möchte (vielleicht Den Haag? London? New York?) und das nötige Kleingeld für die hippen Superwohnungen an Central Park und Co. hat, wird und soll es tun. Immerhin ist die jeweilige Stadt ja auch an diesen Stellen „natürlich“ und damit nach vorhandenen Bedürfnissen so gewachsen.
Ganz anders sieht es jedoch aus, wenn Menschen (wie in China oder im Fall der allgegenwärtigen „Platten“ im ehemaligen Ostblock gar nicht mehr gefragt werden und „ideologisch“ gebaut und kaserniert wird.
Natürlich sind Menschen damals oft recht gern in die „Platte“ gezogen. Aber warum? Weil alles Andere marode war und man sich politisch entschieden hatte, also mangels Alternative. Trotz aller Widrigkeiten nahmen dennoch sehr viele das Abenteuer Hausbau auf sich.
In den früher sozialistischen, heute eher grünen Kasernierungsphantasien kommt der Mensch als Wesen mit Bedürfnissen nicht vor, -bzw., die Gestalter des Systems meinen, besser zu wissen, was die Bedürfnisse nur sein können und dürfen. Und dann wird es monströs. Wie in China. Das Thema Mentalität kommt noch hinzu.
zum Beitrag03.11.2025 , 23:44 Uhr
„Man muss alle Vermögen heranziehen“?
Also auch Omas Häuschen, das Sparbuch mit ein paar Tausend oder auch Zehntausend Euro? Das Auto, die Uhr, -alles dem Staat? Privateigentum abschaffen? Alles ist nur geliehen bis zum Tod, auch wenn es selbst erarbeitet wurde, und fällt dann an den Staat zurück?
Ist es das, was Sie meinen?
Hatten wir schon, wenn auch nicht 100% so konsequent. Wenigstens ein bisschen Privateigentum war drin und durfte vererbt werden. Konnte trotzdem weg.
Sollte Ihre Vorstellung mal verwirklicht werden, wünsche ich uns allen allmächtige Funktionäre in der Verteilung, die anderen Schlages sind als die, die derartige Systeme bisher hervorbrachten. Viel Glück!
zum Beitrag03.11.2025 , 23:37 Uhr
Wenn Ihre Theorie stimmen würde, gäbe es keine Oberklasseautos, keine Mittelklasse mit guter Qualität, sondern nur billigst zusammengeschwartete Kleinstwagen a la früher Trabbi.
Was Ihre Theorie und unsere Bürokratie gleichermaßen außer Acht lassen, ist, dass es eben nicht nur Menschen gibt, die den „Goldstandard“ bezahlen können oder auch nur wollen. Was soll mit denen geschehen, die die tollen Wohnungen nach Goldstandard nicht bezahlen können? Und nein, -auch wenn man den Profit aus der Kalkulation liesse, wären diese nicht billig genug für jeden.
Und man muss es ihnen auch nicht vorschreiben. Genau an dieser überbordenden, belehrenden Bevormundung bis ins Kleinste scheiterten die Systeme, die es vom Anspruch her besser machen wollten. Nichts überließ man den Bürgern.
Staat muss Rahmenbedingungen schaffen und Leitplanken setzen, -nicht mehr und nicht weniger. Aber zwischen den Leitplanken muss Raum sein. Und es müssen auch nicht Leitplanken um jedes Thema und jedes Detail gesetzt werden, sondern nur da, wo besondere Risiken drohen.
Alles, was darüber hinaus geht, ist übergriffig und wird ohnehin nicht dauerhaft akzeptiert.
zum Beitrag03.11.2025 , 18:16 Uhr
Ich persönlich bin ja voll bei Ihnen. Ich gehe in 12 Monaten in Rente, das Einkommen wird auf einen Bruchteil des Heutigen sinken. Heisst für mich nur, dass ich nicht mehr sparen kann, -verzichten auf irgendwas, was mir wichtig ist, brauche ich nicht.
Ich habe nur Zweifel, dass das der Antrieb der Massen sein wird. Wie es ausgeht, wenn alle wenig haben und die Verfügbarkeit von Waren, etc., stark eingeschränkt ist, egal, wieviel man leistet, sah man in den dahingeschiedenen Systemen des ehemaligen Ostblocks. Menschen wollen nunmal „mehr“, die Allermeisten zumindest. Das wird man ihnen nicht anders verordnen können. Wie es besser, entspannter, gesünder wäre, ist tatsächlich vorstellbar. Allerdings: den Arbeitenden in diesem Land zum Beispiel beizubringen, dass sie sich bescheiden sollen, aber andererseits den gleichen, bescheidenen Lebensstandard für Millionen leistungslos Lebende unterschiedslos mit erwirtschaften zu sollen, würde wohl kaum zu argumentieren sein.
Wenn es im Ergebnis für den Einzelnen wurscht ist, ob er leistet oder nicht, wird er nicht leisten. Und dann bricht das System zusammen. Also malochen alle für wenig oder das war‘s mit dem Modell.
zum Beitrag03.11.2025 , 06:56 Uhr
Die Grundfrage ist, wie wir zukünftig leben wollen. In Wohlstand? In Sicherheit? Dann muss Wachstum her, denn es beruht auf Wettbewerbsfähigkeit.
Wenn wir jedoch einen Weg der Askese gehen wollen, wie Il Leopardo ihn zum Beispiel weiter unten empfiehlt, muss das nicht sein.
Ich befürchte nur, dass sich für Zweiteres nirgends auf der Welt eine Mehrheit fände. Warum wohl kommen Millionen aus ärmeren Ländern? Weil sie sich hier ein materiell besseres Leben in Sicherheit erhoffen, -nicht um der Kontemplation im Grünen willen.
zum Beitrag02.11.2025 , 20:08 Uhr
Schlechtes Beispiel. Schonmal versucht, in New York oder London in der City ne bezahlbare Wohnung zu bekommen?
Meine Nichte schon. Sie arbeitete in beiden Städten. Sie zog in die Peripherie und pendelte.
So weit muss man aber gar nicht gehen.
Baut man „Blöcke“ am Rand, sind sie unattraktiv und bald „weiße Riesen“, baut man in der City, sind sie für Normalverdiener unbezahlbar. Überall das Gleiche. Aber wer‘s mag, soll dort gern hinziehen. Da bin ich dann wieder bei Ihnen: freie Entscheidung freier Menschen. Nur hinterher nicht heulen. Wer unbedingt nach Berlin, Hamburg oder München ziehen muss, weil es so angesagt ist, soll es tun. Was ich allerdings asozial finde, ist, wie man in diesen Metropolen die angestammten Mieter gegen die zahlungskräftigeren „Hip-Mieter oder Käufer“ austauscht.
Das ist übrigens in New York und London auch nicht anders. Höhe schafft nur neue Quartiere für die, die sich die (teure) Höhe auch leisten können und wollen.
zum Beitrag02.11.2025 , 17:55 Uhr
Natürlich kenne ich all die geschichtlichen Zusammenhänge. Meine Beobachtung ist viel simpler: immer, wenn man irgendwo aus diesen Regionen die Übertragungen von Gräueln sieht, schreien augenscheinlich fanatisierte Menschen irgendwas mit „Allah“. Nicht „Black Rock“ oder „AfD“, das sind in dem Zusammenhang Whataboutisms. Das macht mir und vielen, anderen Menschen Angst. Ganz subjektiv, ganz einfach. Und dass inzwischen in beunruhigender Zahl immer wieder Einzelfälle von Attacken durch in solchen, durch den Islam geprägten Regionen traumatisierten Menschen hierzulande völlig irrationale Messerattacken begehen, Anschläge vorbereiten, etc., darf man durchaus zur Kenntnis nehmen. Das Problem wird nicht besser, wenn man die Augen davor verschließt, sondern wenn man sich entscheidet, sich damit und mit den Menschen ehrlich auseinanderzusetzen und nicht, sie solange zu idealisieren, bis es zu spät ist.
zum Beitrag02.11.2025 , 15:00 Uhr
Danke für das Beispiel. Das Handeln der Stadt Köln ist ein Beispiel für einen übergriffigen, dummen und ziemlich asozialen Eingriff in Eigentumsrechte, denn es differenziert eben nicht zwischen dem privaten Besitzer einer Wohnung oder dem spekulierenden Großgrundbesitzer bzw. Konzern.
Der Konzern preist das einfach mit ein, kein Problem.
Der kleine Eigentümer einer Wohnung wird so faktisch enteignet, denn er wird gezwungen, entweder mit allen Risiken zu vermieten oder zu verkaufen. Zweiteres wird er tun müssen, denn das Eintreten des „Messie-Risikos“ würde er wirtschaftlich, im Gegensatz zum Konzern, nicht überleben.
Und mal wieder werden die Kleinen gehenkt und die Großen machen weiter wie bisher. „Hurra“ schreien dazu natürlich nur die, die selber gar kein Eigentum und daher nichts zu verlieren haben.
zum Beitrag02.11.2025 , 12:36 Uhr
Ihr Ansatz ist tatsächlich nicht nur der Neuaufguss dessen, was erwiesenermaßen bereits mehrfach in die Hose ging und daher durchaus bedenkenswert. Da ginge ich sofort mit.
Ich habe nur die Befürchtung, dass am Ende wie bisher immer nicht die wirklich Reichen (deren Kapital dem Zugriff entzogen würde) die Zeche zahlen, sondern ersatzweise der pöhse „Besserverdienende“, also letztlich wieder nur recht gut verdienende Angestellte, selbstständige Handwerker, Häuslebauer und Kleinvermögensbesitzer. Hört sich immer alles schön an, kommt nur leider am Ende immer dasselbe raus. Und so entsteht ein seltsamer Bevölkerungskörper: Gigantischer Wasserkopf und dicke, unförmige Klumpfüße, ernährt von einem schwitzenden, keuchenden, ausgemergelten, dürren Körper in der Mitte.
Das ist die Lebenserfahrung der Menschen, und zwar unabhängig vom System.
zum Beitrag02.11.2025 , 11:49 Uhr
Ihr Ansatz würde tatsächlich langfristig zu einer Auflösung des Stadt-Land-Gegensatzes führen.
Heutige Städte würden, ihrer Wachstumschancen beraubt, teilweise wieder „verlanden“. Landgemeinden würden tendenziell städtischer geprägt.
Der bewusst auf dem Land Lebende verlöre seine Heimat, wie er sie mag. Der bewusst städtische Bürger allerdings ebenfalls.
Alles würde langfristig auf eine Vereinheitlichung der Lebensräume herauslaufen. Doch: es gibt nicht nur die eine, richtige Lebens- und Wohnform, sondern individuelle Bedürfnisse.
Also ist, von Ihnen richtig im Nebensatz erwähnt, Mobilität der Schlüssel, um auch zukünftig Menschen zu ermöglichen, so zu leben, wie es ihr Bedürfnis ist.
Der Staat muss nicht alles regulieren und vereinheitlichen. Menschen sind individuell.
zum Beitrag02.11.2025 , 09:59 Uhr
Wir hatten, als wir das Haus unserer Eltern erbten, auch eine Eigentumswohnung. Wir haben sie bis zum Verkauf leer stehen lassen. Weil wir pöhse Spekulanten waren? Nein, sondern weil, hat man einmal vermietet, das faktische Recht am Eigentum aufgehört hat, zu existieren. Mieter kriegt man höchstens nach jahrelangen, teuren Rechtsstreiten wieder raus, wenn überhaupt. Hat man einen Messie-Mieter, ist man als Kleinvermieter ohnehin geliefert. Danach ist die Wohnung wertloser Kernschrott, und statt sich ein klein wenig Altersvorsorge erarbeitet zu haben, ist man pleite und muss noch einen Kredit aufnehmen, um die Schäden zu beheben.
Nicht umsonst erzielt man für kleinere Wohnimmobilien deutlich niedrigere Preise, wenn sie vermietet sind. Oft weniger wegen des aktuellen Mietniveaus, sondern weil die neuen Eigentümer wissen, was auf sie zukommt oder welches Risiko sie eingehen würden. Das ist nur was für Konzerne.
Der Kleinvermieter ist nach einem solchen Ereignis am Ende, eine Vonovia oder Andere kratzt das nicht, das ist in der Kalkulation eingepreist.
Zwei Seiten derselben Medaille. War unsere Entscheidung so verwerflich?
zum Beitrag02.11.2025 , 09:08 Uhr
Was die Kenntnisnahme von Gräueln in jüngerer Zeit in Afghanistan, Syrien, Sudan, etc. mit Huntington zu tun haben soll, erschliesst sich mir nicht.
Auch wird weltweit vor islamischer Terrorgefahr zu Recht gewarnt. Wer es vergessen hat: es gab einen 11. September.
Das soll nicht alle Moslems unter Generalverdacht stellen. Die hier leider übliche, pauschale, totale Kritiklosigkeit ist jedoch ebenfalls fehl am Platz. Es gibt in Teilen Ausprägungen des Islam, die mit unserer Gesellschaft nicht kompatibel sind, und dort darf man gerne hinsehen, meine ich.
zum Beitrag02.11.2025 , 09:02 Uhr
Nochmals: ich äußere mich nicht zu Herrn Idriz. Und an die „Kalifat-Demos“ und ähnliche Vorfälle auch in D sollte man sich erinnern können. Da dürfte es schwer fallen, diese zu „AfD-Propaganda“ zu verklären. Teile des Islam sind tatsächlich Gegner unserer Gesellschaft. Auch der Islam sollte nicht heiliggesprochen werden. Sind auch nur Menschen.
Ich weiß: „Jehova“….😂
zum Beitrag02.11.2025 , 08:32 Uhr
Diese Vorstellung entspricht im Kern der ehemaligen DDR. Einziger Unterschied: die „Blöcke“ sollen nach Ihrer Vorstellung die heutigen Innenstädte ersetzen, statt an den Rand zu wandern. Also früher Innenstadt verfallen lassen, draußen billig „Platten“ bauen. Nach Ihrem Vorschlag Innenstädte abreißen und durch Blöcke ersetzen (irgendwoher muss die nötige Fläche ja kommen).
Immerhin würden die Grünen ob der Konzentration der Menschen auf engsten Raum jubeln.
Frage 1: möchten Sie in einem „weißen Riesen“ leben? Die Dinger sind überall, wo sie stehen, soziale Brennpunkte. Frage 2: was wollen Sie mit den Menschen tun, die diese „Transformation“ ihres Lebensraumes „Stadt“ nicht mittragen wollen und nicht in einer Stadt nach chinesischem Vorbild leben möchten? Deren heutige Zuhause abgerissen würden?
zum Beitrag02.11.2025 , 08:24 Uhr
Sehr richtig. Ich pendele auch. 90km einfache Fahrt.
Darf man aber nie aussprechen, weil dann sofort das Geschrei um den „Fußabdruck“ losgeht. „Versiegelte Flächen“, „Emissionen“, etc..
Auf dem Land kann man leben, dort ist Raum, auch bezahlbarer Wohnraum viel besserer Qualität, und Ruhe. In der Stadt ist Arbeit. Der Weg dazwischen ist der Preis für ein angenehmes Leben auch für Normalverdiener.
Irgendeinen Tod muss man sterben. Ich bin diese übergriffigen Diskussionen über „das Leben der Anderen“ auch leid.
zum Beitrag01.11.2025 , 20:28 Uhr
Das haben die CDU/CSU und FDP auch…
zum Beitrag01.11.2025 , 16:40 Uhr
Den Fall des Herrn Idriz kann und will ich nicht beurteilen. Um dies zu können, müsste man tief in seine Moschee schauen und begreifen, wie Islam dort wirklich gelebt wird. Ansonsten hat er Meinungen geäußert, wie viele hier. Gerade im Fall des Nahen Ostens und ganz besonders Israel/Palästina gibt es immer viele Wahrheiten.
Was mir allerdings immer wieder auffällt, wenn ich Nachrichten lese und vor allem sehe: Es gibt da, wo viel Blut fliesst, überproportional häufig ein „Allah“-Siegesgeschrei. Auch hierzulande tritt der Islam in Teilen sehr aggressiv bis militant auf, fordert gar für unser Land das Kalifat. Vorsicht? Ja, gerne!
Nun: wenn man bedenkt, wie alt diese Religion ist, steht sie derzeit dort, wo das Christentum im 14. Jahrhundert stand. Damals und gerade in den darauf folgenden, 2 Jahrhunderten hat sich dieses auch nicht gerade durch philanthropische Meisterleistungen profiliert. Natürlich darf man auch nicht den Kontext zur aktuellen Zeitgeschichte außer Acht lassen, der andere Handlungsoptionen aufdrängen würde. Allerdings: im Gegensatz zum Mittelalter sind es heute nicht die islamischen Länder, die eine Hochkultur der Bildung wären.
zum Beitrag01.11.2025 , 15:07 Uhr
Eine gute Frage! Wahrscheinlich nicht! Warum?
Eigentlich einfach: früher waren Arbeiter die Masse, also der Schlüssel zu Mehrheiten. Ihre Bedeutung ist jedoch gesunken. Viele ihrer Jobs machen heute Maschinen oder niemand mehr, sie sind eine unbedeutende Minderheit.
Die Arbeiter von heute sind Rentner und Transferleistungsempfänger jedweder Form. Gegen diese kann man keine Wahl mehr gewinnen. Ändert sich auch wieder, wenn die Boomer mal abtreten. Dann wird es sich so gegen Rentner wenden, wie es die letzten Jahrzehnte gegen Arbeiter ging. Kollektive Erfahrung, zum Beispiel damals an Zechen, Stahlwerken, heute in der Automobilindustrie: zwecklos, sich zu wehren. Am Ende verliert man ohnehin. Daran und nicht erst an Schröder ging die SPD den Bach runter.
Aus dieser Perspektive ist es durchaus klug seitens der Linken, sich nicht zu sehr mit den Arbeitern und deren Schicksal zu verknüpfen. Da ist man doch besser bei satten, postmateriellen Gewinnern mit philanthropischer Grundeinstellung. Jedenfalls nicht bei Verlierern. Für die tritt niemand konsequent ein. Damals nicht und heute auch nicht.
zum Beitrag01.11.2025 , 14:52 Uhr
„Der Terror der faschistischen Eliten und seiner Ameisenarmee, Adlaten und Subalternen. Die sich fortan als Teil von Elite fühlen und behaupten konnten.“
An dieser Stelle musste ich schmunzeln. Weil ja die geschichtlichen Beispiele sozialistischer Systeme so frei von dieser leider allzu menschlichen Negativentwicklung sind. Haben wir uns doch als Deutsche zuletzt erst 1989 in Teilen von einer solchen befreien müssen.
Egal, wieviel an unserem aktuellen System zu Recht kritisiert wird: es unterliegt einer demokratischen Kontrolle. Das und nur das bewahrt uns vor den Auswüchsen jedweder Form der Auswirkung heilsbringenden Sendungsbewusstseins. Wenn wir eines aus der Geschichte gelernt haben sollten, dann dieses.
Der linke Bohemien ist heute übrigens zum Beispiel Staatspräsident Chinas oder Russlands, Führer Nordkoreas oder anderer, derartiger Systeme. Dass diese keine Toppositionen in der Wirtschaft hergeben, ist systembedingt und kann nicht zur „Entlastung“ Linker herangezogen werden.
Also: „links gut, rechts böse“? Eher nicht. Alles nur Menschen, deren Wirken man besser nicht unkontrolliert lässt.
zum Beitrag01.11.2025 , 14:34 Uhr
Ihr Einwand ist zwar nicht grundsätzlich falsch, allerdings: Worauf basieren wir gleich laufend den Widerstand gegen die AgD?
In dem Fall ist es dann plötzlich selbstverständlicher Konsens, auf dunkle Vergangenheit zu referenzieren. Man spricht richtigerweise von „geschichtsvergessen“, wenn jemand ausschert.
Es ist sicher nicht verkehrt, die Fehler aus der Vergangenheit zu benennen und Wiederholungen zu vermeiden. Und ein wenig mehr Bescheidenheit der Linken (im Allgemeinen, nicht nur der Partei gleichen Namens) wäre sicherlich ein nicht nur angemessenes, sondern auch durchaus sympathisches und Vertrauen erweckendes Verhalten angesichts der durchaus zutreffenden Feststellung, dass linke (sozialistische) Systeme sich bisher weder durch überdurchschnittliche Funktionalität noch Gerechtigkeit hervortaten.
Die Kernfrage in D ist also: warum sollte man die Linken aktuell als Heilsbringer betrachten? Was konkret unterscheidet sie grundlegend von ihren geschichtlichen Vorgängern?
Ich gestehe, ich habe auch Zweifel. Die „Reichen“ enteignen (frage mich, wie schnell man beim kleinen Hausbesitzer angekommen wäre), verstaatlichen, etc.. Nix Neues, hatten wir alles schon.
zum Beitrag01.11.2025 , 09:46 Uhr
Die simple Frage ist doch: was ist die Alternative zum Rüstungswahnsinn?
Wohl nur die bedingungslose Kapitulation vor Putin bereits vor einer ernsten Kampfhandlung.
Das hat die Geschichte immer wieder gezeigt: wer sich nicht verteidigen kann und/oder will, muss sich unterwerfen.
Eines ist auch klar geworden: auf die USA können wir uns als Europäer nicht mehr verlassen. Denn selbst, wenn Trump mal nicht mehr ist, kann sich dieses marode, auf dem absteigenden Ast befindliche, völlig überschuldete Land den Jahrzehnte gepflegten Status der Weltmacht höchstens noch zur Verteidigung der höchst eigenen Interessen leisten, die Rolle des freiheitlichen Weltpolizisten jedoch keinesfalls mehr.
Es ist wie in der Natur. Man wird höchstens dann nicht angegriffen, wenn der Angriff ein viel zu großes Risiko auch für einen hungrigen Gegner darstellt.
Ich würde mir wünschen, Pazifist sein zu können. Der Preis wäre Versklavung.
zum Beitrag01.11.2025 , 08:25 Uhr
Diese sehr richtige Beobachtung bestätigt nur, wie dämlich die undifferenzierten Betrachtungen von Gruppen sind.
Es gibt eben „die Migranten“, „die Männer“, etc., nicht.
Und dass in vielen Jahren oder gar mehreren Generationen in harter Arbeit und aktiver Eigenintegration tief in der Gesellschaft „angekommene“ Menschen mit Migrationshintergrund anders auf die ungesteuerte Migration der Millionen in den letzten 10 schauen als der syrische, sudanesische oder afghanische Geflüchtete, der ohne Sprachkenntnisse „gerade angekommen“ ist, -in erster Linie mit der Perspektive, Transferleistungsempfänger zu sein-, ist doch wenig überraschend, oder? Man muss deswegen wirklich nicht der AgD beitreten, ganz sicher nicht. Aber man kann doch feststellen, dass eine sehr große Zahl von Menschen mit Migrationshintergrund zumindest wirtschaftlich heute weit größere Schnittmengen mit „dem Biodeutschen“ hat als mit den Neuankömmlingen. Zumal viele von den „alten Migranten“ es so empfinden, dass es den heute Ankommenden viel zu leicht gemacht wird und sie selbst viel mehr ackern mussten, um „reinzukommen“. Diese Diskussion höre ich auch an meinem Arbeitsplatz sehr, sehr oft.
zum Beitrag01.11.2025 , 08:14 Uhr
An Ihrer Aussage zeigt sich der Wandel der Linken. Sie will augenscheinlich mit „dem Arbeiter“, für den sie in früheren Zeiten mal angetreten ist, gar nicht mehr identifiziert werden. Sie ist inzwischen ein urbanes, akademisches Projekt satter, philanthropisch motivierter Eliten. Das schadet der Gesellschaft sicher nicht, -nutzt ihr aber auch genauso wenig wie der Kurs der Grünen, die sich auch nur in ihrer Blase bewegen.
Wenn sich etwas bewegen soll, müssen links und grün mehr tun, als sich in ihrer vermeintlichen, intellektuellen Überlegenheit zu sonnen und zu belehren und zu fordern.
Sie müssten gewinnen, und zwar nicht nur sich selbst, sondern die Massen, die sie aktuell nur lenken, belehren und erziehen wollen.
Wir können froh sein, dass die politischen und gesellschaftlichen Gegner diesbezüglich ebenfalls unprofessionelle, unsympathische Stümper sind…
zum Beitrag31.10.2025 , 18:30 Uhr
„Gleichwohl: Zwei Jahre Waffenstillstand sind besser als null Jahre Waffenstillstand. In zwei Jahren kann die Welt eine ganz andere sein.“
Dieser Satz fasst es ganz gut zusammen. In zwei, drei Jahren könnten die aktuellen Protagonisten des Weltwahnsinns (Putin, Xi, Trump) den Weg alles Irdischen gegangen sein.
Danach könnten noch beklopptere Epigonen noch schlimmer sein. Es könnte aber auch anders kommen. Man weiss es nicht. Mit den alten Betonköpfen wird sich aber nichts ändern. Der krampfhafte Wunsche des „Namens in der Geschichte“ als Ausdruck der Angst vor dem Tode, -können die nicht einfach anständig ableben wie andere Menschen auch?
Leider wohl nicht. Gegen diese Krankheit hat die Menschheit in Jahrtausenden noch kein Mittel gefunden. Eher besiegt man den Krebs.
zum Beitrag31.10.2025 , 01:36 Uhr
„Es ist zweifelhaft, dass sich dieses Spiel jetzt noch von links drehen lässt und das Land ab morgen über den Mangel an Sozialarbeiter*innen und Fixerstuben spricht.“
Braucht das Land wirklich noch mehr Sozialarbeiterinnen und Fixerstuben? Finden wir uns mit der Entwicklung ab und wollen sie nur noch „professionell begleiten“? Ein Land, dass flächendeckend diese Forderungen erheben würde, ist final am A…h, sonst nichts.
Was das Land braucht, ist eine positive Perspektive für die Masse der arbeitenden Bevölkerung. Seit Jahrzehnten erschöpft sich die Politik darin, den Menschen immer neue Narrative vorzusetzen, mit denen Verzicht und Rückschritt unvermeidbar erklärt wird. Die Linke beantwortet das mit immer neuen Ansätzen, die in erster Linie bei Menschen Angst erzeugt, was ihnen genommen würde, käme sie an die Macht.
Das sind die echten Probleme der Gesellschaft und der Politik, -hausgemacht.
„Stadtbild“, „Gendern“, „Selbstbestimmungsgesetz“, „Sichtbarkeit“ von was oder wem auch immer sind doch nur Orchideenthemen innerhalb der Blase, die sonst niemand interessieren.
zum Beitrag31.10.2025 , 01:20 Uhr
Ich denke, ein Problem der Linken ist, dass sie sich häufig darin erschöpfen, zu thematisieren, wem wieviel genommen werden muss. Das wird von jedem(r), der sich irgendwas geschaffen hat, als Bedrohung wahrgenommen.
Die Erfahrung der Menschen ist, dass Politik übergriffig und kleinkariert, rücksichtslos und ideologieabhängig sprunghaft nach wechselnden Mehrheiten ist. Auch das erzeugt Angst vor einem Wandel.
Das Paradoxe ist, dass nicht die Angst vor der Linken haben, die sie tatsächlich haben sollten, sondern die, die viel weniger zu verlieren haben, die aber hart darum gekämpft haben und denen das ihre daher viel mehr Wert ist. Der Häuslebauer, der Angestellte, der es irgendwie in die Mittelschicht geschafft hat. Der einen Mittelklassewagen, ein kleineres, erspartes Vermögen erarbeitet hat.
Diese Menschen hören die Debatten in der Linken, nachdem „vererben dynastisch“ sei, tippen sich an die Stirn und wenden sich ab, denn sie möchten durchaus das Häusle ihren Kindern vermachen. Sie möchten auch Wohnraum nicht von Funktionären zugewiesen bekommen und sie möchten auch nicht Gleichheit, sondern Gerechtigkeit. Also durchaus auch Belohnung für Leistung.
zum Beitrag31.10.2025 , 01:07 Uhr
Es geht ja um den Kontext von Macht. Den hat die AgD gottlob nicht. Skandale ja, -aber um Macht zu mißbrauchen, muss man sie erstmal haben.
zum Beitrag31.10.2025 , 01:03 Uhr
„Ausbeutung“, „imperialistisch“, etc..
Ich erinnere noch gut eine Zeit, in der das in großen Teilen der Welt gängige, inflationär verwendete Vokabeln waren.
Man hätte das gut als Imperium bezeichnen können.
Es verendete in der Weltgeschichte, weil es den Menschen darin nicht besser ging, sondern immer schlechter.
Vielleicht erklärt sich daraus eine gewisse Ablehnung gegen aktuelle Epigonen…
zum Beitrag31.10.2025 , 00:52 Uhr
Sehr kluger Artikel.
Auch ich bin ursprünglich Handwerker. Nur angelesene Bildung, nichts Anerkanntes.
Ich wünsche mir seit Jahrzehnten eine Partei, die mich repräsentiert, in der ich zu Hause sein könnte.
Fehlanzeige.
Die Einen ersticken an der Arroganz des Reichtums, die Anderen an der Arroganz ihrer Bildungsabschlüsse und akademischen Deutungshoheit.
Themen, die eben für die meisten Menschen nicht die Welt bedeuten, beherrschen das linke Spektrum, auf der anderen Seite herrschen stumpfe Gier und Dunkelheit.
Beide vereint Dummheit. Die Dummheit, alles zu verachten, was nicht ihrem eigenen Status entspricht.
zum Beitrag31.10.2025 , 00:42 Uhr
Irgendwie landet jedes Thema, jede Handlung auf dem Tisch der Empörungsprofis. Leider ohne jeden Lösungsansatz.
Wir werden den Klimawandel nicht aufhalten, auch nicht durch noch so extreme Deindustrialisierungskampagnen.
Es ist ein globales Problem. Was hier (hoch effizient und vergleichsweise „sauber“) nicht fossil verwertet wird, landet eben in Ländern der zweiten und dritten Welt, die froh sind, auch endlich vom Kuchen etwas abzubekommen und sich zumindest kurzfristig eine Perspektive zu schaffen. Kein Barrel Öl, kein Kubikmeter Gas wird im Boden bleiben, weil wir hier Gasheizungen oder Verbrenner verbieten. Tragisch, aber unabänderlich.
Darüber kann man sich ereifern oder es lassen, -aber mit noch so viel hoch moralischem Schaum vor dem Mund wird man es nicht ändern.
Das hat Gates wohl erkannt und sich gesagt: „tun wir lieber etwas, das möglich ist und etwas bewirkt“.
zum Beitrag30.10.2025 , 19:52 Uhr
Zeigen Sie mir bitte die Stelle, an der ich etwas beklage. Ich habe lediglich Wahlergebnisse betrachtet und festgestellt, wie Regierungen aussehen. Ausdrücklich ohne Wertung. Und betont, dass ich in einer Fortsetzung dieser Entwicklung eine Gefahr sehe. Und dass ich froh bin, dass sich der Rechtsruck in D bisher nicht durchsetzen konnte. Nicht so wirklich AgD, oder?
Allerdings sollte man auf die lagertypische Arroganz verzichten, dies völlig unabhängig von Wahlergebnissen bis zum Sanktnimmerleinstag fortsetzen zu können. Irgendwann wird man entweder konsequent werden oder kapitulieren müssen.
Linksruck ist übrigens auch nicht von mir, wie auch Rechtsruck. Und schlichte Tatsache ist, dass die Linke in D mehr Macht und Einfluss hat als ihr nach Wählerwillen zustünde. Es sei denn, man entzöge den AgD Wählern das Wahlrecht oder verböte die Partei. Tut man aber nicht, stattdessen versucht man es mit der Brandmauer. Mit zweifelhaften Erfolgen.
Das kann man alles gut finden oder kritisieren. Ich habe beides unterlassen, und zwar ganz bewusst.
zum Beitrag30.10.2025 , 15:04 Uhr
Um Ihre Frage noch zu beantworten: Aus Ihrer Perspektive haben Sie Recht, denn ich bin ein pöhser Boomer. 😂 Meine Bezugspunkte sind Willy Brand, FJ Strauss, Helmut Schmidt, Helmut Kohl.
Und dann kam Merkel.
Aus deren CDU wären wohl bestimmt 3 der Vorgenannten ausgetreten. Schmidt wäre für mich in der aktuellen SPD ebenfalls nur schwer vorstellbar.
Auch das: keine Wertung, nur eine Feststellung.
zum Beitrag30.10.2025 , 14:56 Uhr
Wo habe ich bitte irgendwas als „normal“ bewertet?
Im Übrigen: es ging nie um meine Bewertung.
Tatsachen: - Merkel wird von vielen CDU- Wählern bis heute als „Ehrenvorsitzende der Grünen“ bewertet und für ihre linkere Ausrichtung der CDU kritisiert. - Gut 50% des BTW-Ergebnisses zeigt deutlich eine rechtere Ausrichtung der Bevölkerung auf. Tendenz steigend. Regierung: schwarz-rot. Einfluss des Spektrums links der Regierung: deutlich zunehmend. Einfluss des Spektrums rechts davon: null.
Das an sich bewerte ich nicht, sondern stelle schlicht fest, dass es so ist.
Die politische Praxis ist also weitgehend unabhängig vom Wahlergebnis. Im Bund, in ein paar Ostländern umso mehr. Auch das stelle ich nur fest.
Die Gefahr besteht nicht im Status Quo, sondern in der Fortsetzung dieser Entwicklung. Denn was, wenn die Bevölkerung in Form noch drastischerer Wahlergebnisse dagegen aufbegehren sollte? Wir sind jetzt schon bei teilweise abstrusen, politischen Bündnissen, wie etwa in Thüringen.
zum Beitrag30.10.2025 , 11:53 Uhr
„Müssen die Kunden halt ein mal weniger im Jahr hingehen. Fertig.“
Kleine Nachhilfe in wirtschaftlichem Verständnis: wenn der Kunde seltener kommt, lässt er zumindest nicht mehr Geld im Shop, die Auslastung sinkt, das Ergebnis wird sich nicht verbessern, das Beschäftigungsvolumen sogar reduzieren. Was bitte sollen die Beschäftigten dann in Summe davon haben? Wundersame Geldvermehrung ist das nicht, -vor allem nicht bei den Kunden, deren Kaufkraft durch die unvermeidlichen Preisanpassungen deutlich sinkt. Am Ende profitiert davon nur der Staat durch höhere Bruttoeinkommen, ergo mehr Steuern und Abgaben.
zum Beitrag30.10.2025 , 11:48 Uhr
Hat er doch längst, diese Grenze wurde bereits überschritten.
Im Übrigen: Parteien, Gewerkschaften, NGOs, -eigentlich alles eine homogene Gemengelage. Polittheater.
Wird dann als große, soziale Errungenschaft verkauft und anschließend über Inflation und Steuern und Abgaben den Abhängigen, die ihr Einkommen verkonsumieren müssen, wieder aus der Tasche gezogen.
zum Beitrag30.10.2025 , 08:23 Uhr
Es ist doch faktisch nicht falsch, dass die eher linke Dominanz in D immer weiter nach links verschoben wird, -und zwar völlig unabhängig von Wahlergebnissen. Es fing mit Merkel an, sich durchzusetzen. Dann galt alles rechts der CDU als rechtsradikal. Heute nehmen die Stimmen zu, die auch CDU und FDP in diese Ecke schieben möchten und nur noch deren linkeste Flügel als so eben akzeptabel hinnehmen wollen. Irgendwann schiebt man auch die SPD in diese Ecke, weil sie mit der CDU zusammenarbeitete, zumal an Themen wie Migrationsregulierung.
„Die Mehrheit wählt rechts, aber wir werden links regiert“ stimmt doch zumindest tendenziell. Seit vielen Jahren.
Wie man das findet, ist eine andere Baustelle. Ich bin erleichtert, dass sich der Rechtsruck in D nicht durchsetzen kann. Trotzdem darf man Fakten gern als solche stehen lassen.
Dass sich die Spaltung in D dadurch immer weiter vertieft, ist wieder eine andere Baustelle.
zum Beitrag29.10.2025 , 03:24 Uhr
Die ganzen Empörungsdebatten haben eines gemeinsam: ihre möglichen „Lösungen“ kosten kein Geld, sondern bringen welches. Dem Staat, den oberen 10.000.
Migranten? Abschieben! Renten? Idealerweise gar nicht mehr zugänglich machen, mindestens kürzen! Bürgergeld? Weg damit! Cannabis? Erlauben! Selbstbestimmung? Egal! Soll jede/r machen, was er oder sie will, Hauptsache, kostet nichts! Etc..
Wenn es aber darum geht, etwas zu investieren, kann nicht lange und „differenziert“ genug diskutiert werden und am Ende passiert: nichts!
Allenfalls Aufrüstung und immer neue Bürokratie gehört zu den „Erfolgen“ dieser Politik und findet die nötigen Mittel. Nicht erst seit Merz, nicht erst seit der Ampel, sondern zunehmend schon in den Jahrzehnten davor.
Das wäre Empörung wert. Und nicht „Migranten“, „Bürgergeldempfänger“, „Männer“ und wie die Säue alle heißen, die je nach Gusto jeden Tag durchs hoch moralische Dorf getrieben werden.
zum Beitrag29.10.2025 , 03:14 Uhr
Ich denke, wir alle hier wissen viel zu wenig über den konkreten Fall, um ihn klären und bewerten zu können. Die Kommentare sind daher mehrheitlich nicht mehr und weniger als der Austausch von Polemik je nach Standpunkt bzw. Lagersympathie des jeweiligen Verfassers.
zum Beitrag29.10.2025 , 02:55 Uhr
Es scheint sich um eine Kampagne zu handeln. Männer sind toxisch, sie sind schädlich, sie sind der Krebs in der Gesellschaft. Man muss sich wundern, dass Frauen diese nichtswürdigen Subjekte immer noch durchfüttern. Tagaus, tagein die immer gleichen „wir haben ein Männerproblem“ -Debatten und Artikel. Es ist ermüdend.
Handelt es sich bei der jeweiligen Problemstellung jedoch um Migranten, wird feinst differenziert. Handelt es sich um Bürgergeldempfänger, umso mehr, -die „verschwindend geringe Zahl der Totalverweigerer“, etc..
Nur die Sau „Mann“ wird immer wieder pauschal durchs linke Dorf getrieben.
Nur mal ein Beispiel: es sind mehrheitlich Frauen, die allmorgendlich vor Kindergärten und Schulen im ganzen Land in sehr robuster, teilweise aggressiver und rücksichtsloser Weise in Halteverboten, auf Gehwegen, in Engstellen im Pulk Chaos und Gefahren verursachen, um schnell und bequem den Nachwuchs abzuliefern.
Ich fahre jedes Jahr zwischen 60 und 100tkm. Frauen und Männer schenken sich im Allgemeinen nichts im Straßenverkehr. Die anteilmäßig „verschwindend geringe“ Zahl tatsächlich meist männlicher „Intensivtäter“ reicht aber hier zum Stempel „die Männer“. Es ist zu billig.
zum Beitrag28.10.2025 , 21:40 Uhr
Also:
1. „Zwangsbeiträge“ ist einfach richtig. Was sind sie sonst? 2. Unterliegt das ZDF keiner Sorgfaltspflicht bei der Personalauswahl? Man stelle sich vor, BILD hätte den Typ beschäftigt. Was wäre dann? Notschlachtung? Bestimmt! 😂 3. Dass das ZDF wie der ÖRR im Allgemeinen eher links orientiert ist, haben mehrere Studien längst bewiesen. Kein Thema mehr.
zum Beitrag28.10.2025 , 07:06 Uhr
„Über Tradwifes kann ich nur den Kopf schütteln - wohin wollt Ihr?“
Warum? Ist das nicht auch nur eine von unglaublich vielen Möglichkeiten, in freier Entscheidung sein Leben zu gestalten?
Und was macht den Unterschied zwischen einer Abhängigkeit von einem Partner (idealerweise einem, der es gut meint) oder von einem Arbeitgeber oder gar dem Staat? Tolle, moderne „Freiheit“. Ich habe meine Frau, die nicht berufstätig ist, ein langes Berufsleben lang um ihre Selbstbestimmung beneidet, die ich in der Tretmühle nicht hatte.
Schiefgehen können beide Modelle, klar.
Frei ist nur, wer wirklich reich ist. Berufstätigkeit aber schafft nur andere Abhängigkeiten und Unfreiheiten. Und ist sie vorbei, begibt man sich in die Abhängigkeit von einem Staat, dem man ebenfalls sch…egal ist.
Tradwife kann die größere Freiheit sein, muss es aber nicht. Vor allem aber ist es Privatsache und kein Grund, den Kopf zu schütteln.
zum Beitrag28.10.2025 , 06:55 Uhr
Es wäre zu bemerken, dass es doch schon auch männliche Politiker zu nennen gäbe, die wohltuende Akzente gesetzt haben, obwohl sie das „falsche“ Geschlecht haben, -oder?
zum Beitrag28.10.2025 , 06:52 Uhr
Traurig ist das schon, leider aber weitestgehend wahr.
Wer „oben“ ankommen will, muss sich ja hochdienen und dabei denen gefallen, die bereits oben sind. Das System erhält sich selbst auf natürliche Art und Weise. Das gilt auch für Frauen. Oben kommt an, wer in diesem Haifischbecken überlebensfähig ist, und das sind eher nicht die Futterfische, auch nicht die weiblichen. Genau dieser Mechanismus sorgt auch dafür, dass ein höherer Frauenanteil oder gar ein Matriarchat überhaupt nichts verändert.
Was die NGOs betrifft, kann man durchaus geteilter Ansicht sein in diversen Punkten. Das von diesen zu ihrem Nutzen durchgesetzte Verbandsklagerecht ist eine Katastrophe für die Wirtschaft. Dass diverse NGOs z.B. unter dem Deckmantel des Umweltschutzes in ganz anderen Politikfeldern mit Steuermittel richtungspolitische Agitation betreiben, ist nicht zu übersehen. Es ist schon schmutzig. Ehrlicherweise könnte man stattdessen einfach die Mittelzuweisung an die Parteien erhöhen.
zum Beitrag27.10.2025 , 19:44 Uhr
Beim Lesen Ihres Beitrages habe ich als „Boomer“, der seit 39 Jahren verheiratet ist, noch mehr Angst, dass irgendwas meine Frau und mich mal trennt. Denn genauso empfinde ich das auch. Ein ganzes, gemeinsames Leben ist weg, einfach so. Alles, was war, wäre nur noch in mir, nur noch für mich von einem Wert. Die Frage, ob mich noch jemand wollte, wäre mir fast wurscht, denn ich würde nicht nochmal wollen.
Allerdings: wenn ich in die Augen meines Enkels schaue, mit meinem Sohn am Haus oder an seinem Motorradoldie schraube, dann ist da doch eine Idee, wie Leben weitergehen könnte.
Und ich habe einen Hund. Bevor jetzt jemand aufheult: das können nur „Hundemenschen“ überhaupt verstehen…
zum Beitrag27.10.2025 , 19:34 Uhr
Ich sehe das aus Erfahrung auch ähnlich wie Janix. Ich lebte lange in der Stadt, komme vom Land und lebe auch heute wieder auf dem Dorf.
Einsam sein kann man in beiden Formen menschlicher (Nicht-) Gemeinschaft. In der Stadt bist Du eher anonym, Ehrenämter oder gar Politik beschränken sich auf Deine Funktion, berühren nicht häufiger das Zwischenmenschliche als andere Kontakte. Auf dem Dorf ist es letztlich nicht anders, dazu kommst Du als „Zugezogener“ oft „nicht rein“. So viel Lebenszeit, um „dazu zu gehören“, hast Du einfach nicht mehr als älterer Mensch.
Sich „in die Gesellschaft einbringen“ ist gut, nützlich, sicher eine Möglichkeit, Einsamkeit zumindest zeitweise weniger spürbar zu machen. Echte Beziehungen schafft das aber auch nicht mehr als jede, andere Form von Kontakt. Echte Freunde/Innen zu finden, ist immer noch ein großes Glück, das einem einfach widerfährt, das kann man nicht „machen“. Genauso wie eine Partnerschaft, die gewachsen ist und auf Liebe und Respekt beruht. Und genau das ist, was Einsamkeit verscheucht, -sonst nichts.
zum Beitrag27.10.2025 , 19:08 Uhr
Den Punkt haben nicht nur Feministinnen heute immer noch, sondern diverse, andere Gruppen auch, die weniger Aufmerksamkeit genießen.
Ansonsten: volle Zustimmung!
zum Beitrag27.10.2025 , 18:43 Uhr
Schon mal alt gewesen? Natürlich verschwinden die Menschen um einen herum. Sie sterben, aber sie ziehen auch weg, zum Beispiel
Mein ältester Freund und Schwager zum Beispiel zieht bald hunderte von km mit seiner Frau an die Küste, Nichte und ihr Mann sind nach Australien gegangen, etc.. Es zerstreut sich.
Wenn man älter ist, kostet es auch mehr Kraft und Engagement, „ersatzweise“ neue Kontakte zu knüpfen, die zu Freundschaften werden könnten. Man hat aber einfach nicht mehr so viel Zeit, dass diese eine Qualität erreichen könnten, die man mit Menschen hatte, mit denen man sein ganzes, bisheriges Leben oder große Teile davon teilte. Es ist tatsächlich komplexer.
zum Beitrag27.10.2025 , 17:31 Uhr
Klar! Warum nicht „nur über Männer“? Wir haben ja auch bekanntlich ein „Männerproblem“. Sarkasmusmodus aus.
Ein ganz wichtiger Satz in dem Artikel: „Janosch Schobin rät dazu, Beziehungen, die nicht auf Augenhöhe stattfinden, zu beenden, um Raum für gesunde Beziehungen zu schaffen…“
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Genau daran scheitert es nämlich oft. „Oben / unten“, „besser / schlechter“, ist zu oft das Prinzip. Dies sind keine Beziehungen im eigentlichen Sinne und rein menschlich vergeudete Zeit in Einsamkeit.
zum Beitrag27.10.2025 , 17:23 Uhr
„In feministischen Kreisen wurden Männer, die sich verändern wollten, oft als narzisstisch und bedürftig bezeichnet“, schreibt bell hooks (wir übernehmen ihre Eigenschreibweise – Anm. d. Red.) in „Männer, Männlichkeit und Liebe“: „Einzelne Männer, die ihren Gefühlen Ausdruck verliehen, wurden als Aufmerksamkeitshascher angesehen.“
Genau das ist der Grund, warum man als Mann m.E. feministische Kreise meiden sollte. Man kann nichts richtig machen, man wird nie akzeptiert, -zumindest nicht als gleichwertiges Leben. Egal, was man tut. Warum soll man sich Frauen, die so über Männer denken, auch aufdrängen? Sollen sie doch in ihrem elitären Zirkel bleiben.
Wenn man mich fragt: lieber einsam als verachteter Mensch zweiter Klasse in verkrampfter Anbiederung, -das ist doch ekelhaft würdelos.
zum Beitrag27.10.2025 , 16:15 Uhr
Nicht zu vergessen C) kann man dem dummen Kleinsparer alles Erarbeitete wieder nehmen, so bald er mal unverschuldet in eine Notlage gerät. Was dann wieder die armen Unternehmer und Kapitaleigner davor bewahrt, ungerechterweise etwas zur Gesellschaft beitragen zu müssen.
zum Beitrag27.10.2025 , 14:32 Uhr
„Aber die Flucht vor der Realität und in die strukturelle Negativität des eigenen Finanzstroms ist ja gerade eine zusätzliche Ursache für Elend und Verbleib in Armut.“
Ich habe noch nie jemanden kennengelernt, der durch noch so hartes Sparen der Armut entkommen wäre.
zum Beitrag27.10.2025 , 14:26 Uhr
Die aktuelle Regierung hat doch bisher kaum irgendwas umgesetzt, was eine spürbare Auswirkung auf die reale Kaufkraftsituation der Menschen hätte. Man redet doch nur. Oder besser: man polemisiert und hetzt, von allen Seiten. Ansonsten kann man der aktuellen Regierung nur Ideen-, Taten- und Ratlosigkeit vorwerfen.
Die aktuelle Situation haben die Regierungen lange davor zu verantworten.
Wenn Sie nun anführen, dass die beiden, genannten Parteien jeweils fast immer beteiligt waren, hätten Sie allerdings Recht.
zum Beitrag27.10.2025 , 14:18 Uhr
Na, na, na! Jetzt haben wir endlich in der Linken den Konsens, dass es nur ein echtes Problem gibt, nämlich Männer ganz im Allgemeinen und grundsätzlich durch deren schändliche Existenz an sich, -und jetzt soll es plötzlich auch ein Frauenproblem geben? Frauen sind doch nicht per se die besseren Menschen, die besseren Politikerinnen, die sozialeren Wesen? Wie soll man jetzt mit dieser überraschenden Erkenntnis umgehen?
zum Beitrag26.10.2025 , 16:08 Uhr
Ich möchte mal sehen, was passiert, wenn biodeutsche Männer Lokale oder Ähnliches gründen würden, in denen nur Männer bedient und erwünscht sind. Ob es dann immer noch so tolerant beurteilt wird wie beim Mann mit Migrationshintergrund?
Wir messen inzwischen alles mit zweier- und dreierlei Maß, -so extrem haben wir uns in unsere Ideologien verheddert, bis ins Abstruse.
zum Beitrag26.10.2025 , 14:47 Uhr
Keine Sorge, es ist der ÖRR. Anschließend wird sicherlich kommentiert und eingeordnet, bis der Arzt kommt. 😂
zum Beitrag26.10.2025 , 09:49 Uhr
Einer der Grundfehler des Sozialismus war und ist, anzunehmen, dass das bestehende System grundsätzlich so wirtschaftlich weiter leisten würde, wie bisher, obwohl man den Menschen die Perspektive, sich etwas zu schaffen, nähme.
Privateigentum ist der Kernantrieb des wirtschaftlichen Schaffens. Hierfür hat der Sozialismus noch keinerlei Lösung gefunden, -wie der Kapitalismus nicht für das Thema der sozialen Gerechtigkeit.
Ich habe dafür auch keine Antworten. Allerdings wird es schlicht nicht reichen, Robin Hood auszupacken. Das Problem ist: Kapital ist deutlich mobiler als politische Macht und auch als die von ihm Abhängigen. Es würde einfach dorthin verschwinden, wo es freundlichere Bedingungen findet. Und die Zeche würde wieder der Abhängige zahlen.
zum Beitrag26.10.2025 , 09:40 Uhr
Dem stimme ich grundsätzlich ja zu.
Ich habe nur zwei Bedenken:
- Wenn zu den Enteignungen (nichts Anderes ist eine Vermögensabgabe) nicht auch eine wirksame Idee kommt, was mit dem enteigneten Vermögen anzufangen ist, damit es wieder bergauf geht, dann ist das alles für die Katz und schnell verkonsumiert. Genau die Gefahr besteht aktuell akut.
- Wenn eine Vermögenssteuer erstmal wieder eingeführt ist, würde es mit Sicherheit nicht lange dauern, bis auch ersparte Kleinvermögen weit unter 1 Mio €, private Altersvorsorgen, das in 30 Jahren abbezahlte Häuschen, etc., dem Griff der Politik nicht mehr entgeht. Mein Vertrauen ist diesbezüglich bei deutlich unter Null.
zum Beitrag25.10.2025 , 20:01 Uhr
Nein. Eher der klassische Hinweis auf die Tatsache, dass es keine neue Gesellschaft schafft, wenn man nur ausreichend enteignet.
So einfach ist es denn doch nicht.
zum Beitrag25.10.2025 , 17:29 Uhr
Also, dieser Versuch, das Thema auf unter 100 Personen herunterzurechnen, ist dann doch eher humoristisch, oder? So „produktiv“ sind nichtmal die Libanesenclans im Ruhrpott, -zumal ja nochmal zu differenzieren wäre, welche Straftaten in dieser Statistik erfasst wurden. Angezeigte? Verurteilungen? Ab welcher Schwelle? Welche Taten?
Das Problem „wegzurechnen“, weil nicht sein kann, was je nach Gusto nicht darf, löst die diesbezügliche Spaltung der Gesellschaft ganz sicher nicht.
zum Beitrag25.10.2025 , 16:54 Uhr
„Dabei ist Merz ja noch gemäßigt wenn man sich seinen bayrischen Bluthund Dobrinth ansieht, der auch Gerichtsurteile als eher optionale Meinung ansieht. Rechtsstaat war früher.“
Wenn ich mir betrachte, wie „differenziert“ hier Gewalt bewertet wird, wie zum Beispiel einerseits zu Recht rechte Gewalt angeprangert, linke Gewalt, wie zum Beispiel der Hammertruppe um Maja T., geradezu heroisiert wird, muss ich angesichts dieses Satzes schmunzeln.
„Recht“ ist doch unter Linken genauso Frage der Gruppenzugehörigkeit wie unter Rechten, -da unterscheiden wir uns null positiv!
„Gegen Hass und Hetze“ einerseits, andererseits Tausende Plakate mit „Ganz xxx hasst …“.
Guter Hass, schlechter Hass. Wie ne RTL-Seifenoper. In etwa das gleiche Niveau. Unser Sockel darf gern niedriger sein. Wir haben nur andere Meinungen. Bessere Menschen sind wir erkennbar nicht. Sonst hätten die von Linken erschaffenen Systeme die Menschen auch längst überzeugt.
Etwas mehr Augenhöhe, Diskurs und weniger moralelitäres Gehabe täte der Gesellschaft gut und würde vielleicht Spaltungen überwinden.
zum Beitrag25.10.2025 , 11:46 Uhr
"Bei einer Zustimmung von fast 2/3 der Befragten zur Merz-Äußerung ist allerdings die Frage, wer hier die Geisterfahrer sind"
Diese Aussage kommt mir tatsächlich vor wie der besagte Autofahrer, der im Radio vor einem Geisterfahrer gewarnt wird und ausruft: „Einer? Hunderte!!“. 😂
Man wird sich damit abfinden müssen, dass man nicht alle Menschen per Dekret zwingen kann, Migration in jedweder Form toll finden zu müssen. Egal, wie hoch moralisch auch die eigenen Argumente sein mögen.
Merz ist im Übrigen deutscher Kanzler, nicht „Weltkanzler“. Insofern ist es geradezu seine Aufgabe, hier die Perspektive der Mehrheit seiner Bürger anzunehmen. Wenn dieser Mehrheit seine Solidarität in höherem Maße gehört als der Bevölkerung des globalen Südens, mag das hier bei vielen zum Rassismusvorwurf genügen, -täte er es nicht, wäre es undemokratisch. Kann man von links betrachtet unerträglich finden, -die Konsequenz wäre jedoch, demokratische Mehrheiten ignorieren zu wollen. Man muss sich schon entscheiden, was man will.
zum Beitrag25.10.2025 , 11:35 Uhr
Na ja. Das Gegenmodell im ehemaligen Ostblock hat auch nicht die Gesellschaften hervorgebracht, in denen Milch und Honig floss. Eher hat man danach angestanden, wenn es sie mal gab.
Beide Systeme funktionieren nicht. Im einen fehlt die Gerechtigkeit, im Anderen jeglicher Antrieb, etwas zu schaffen.
Ein Besseres als der real existierende Kapitalismus ist mir leider nicht bekannt. So zynisch es auch ist: es ist einfach die Zahl derer, denen es wenigstens etwas besser geht, größer als in den sozialistischen Systemen. Zumindest, wenn das System wenigstens etwas staatlich „eingefangen“ wird wie bei uns.
zum Beitrag25.10.2025 , 11:24 Uhr
Also, was ich persönlich in vielen Stadtteilen sehe, ist vor allem auch Kriminalität. Arm sind die Clanmitglieder, die dort herrschen, ganz sicher nicht.
zum Beitrag25.10.2025 , 11:22 Uhr
Wenn am Ende niemand mehr einen Nutzen für die Gesellschaft erbringt, also gibt, und alle alle Rechte haben und nutzen, also nehmen, -ist das dann die tolle Gesellschaft, in der wir leben wollen?
Also ich für meinen Teil wäre dann raus.
Nennt mich, wie Ihr wollt: wer „Teilhabe“ an der Gesellschaft beansprucht, soll auch im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas geben. Zum Beispiel arbeiten. Alles Andere wäre asozial.
Insofern ist der Anspruch, den der von mir ansonsten eher kritisch gesehene Kanzler hier formulierte, meines Erachtens völlig in Ordnung und ganz sicher kein Rassismus.
Denn eines sollte man nicht außer Acht lassen: während wir uns deutsche Staatsbürger, die die Gesellschaft ausnutzen, leider nicht aussuchen können, -im Falle der Migration könnten wir es durchaus.
Eine Gesellschaft, in der immer dieselben nur geben, während die Anderen nehmen, wird dauerhaft nicht funktionieren und nicht friedlich bleiben können. Dies im Übrigen völlig gleichgültig, ob das asoziale Verhalten von ganz oben, ganz unten oder von außerhalb der Gesellschaft herrührt. Leider haben wir alle drei Erscheinungsformen zur Zeit im Überfluss.
zum Beitrag24.10.2025 , 17:39 Uhr
Wenn Frauen meinen, dass es richtig wäre, dass sie es bei jedem erkennbaren Widerspruch zu ihrer Auffassung „müde sind, sich mit uns ins Gespräch zu begeben“, verzichte ich dankend darauf. Zum Glück sind nur eine Minderheit so.
zum Beitrag23.10.2025 , 17:21 Uhr
„Unser Problem sind Migranten und Bürgergeldempfänger, keine steuerbreiten Milliardenerben, Steuerhinterzieher und frei drehende Techmilliardäre.“
Setzen Sie „einige“ vor „Migranten“ und lassen Sie „keine“ weg, und es passt. Und beides sind echte Probleme.
zum Beitrag23.10.2025 , 17:19 Uhr
Was Sie beschreiben, ist die eine Seite der Wahrheit, -zweifellos.
Die andere Seite: es gibt eben auch konkrete, zumindest in den betroffenen Bereichen spürbare Auswirkungen von misslungener Migration und Integration. In der Regel eben nicht in den Gegenden, aus denen die Demonstranten kommen, die sich bei jeder, sich bietenden Gelegenheit über jeden Mist freuen, sich maximal von ihrem Moralsockel herunter empören zu können.
Man löst die Probleme jedenfalls nicht, indem man bei jedem Triggerwort aufheult wie ein Rudel Wölfe, alles um das Thema Migration für sakrosankt und die Einheimischen zu Menschen zweiter Klasse erklärt, die sich eben an das Mitgebrachte der Migration anzupassen bzw. damit abzufinden hätten, -egal, um was es sich handelt.
Wen treffen wir damit am schlimmsten: die Menschen, die hier migriert sind und sich integriert haben, die Teil unserer Gesellschaft geworden sind und nicht nur von ihr leben. Genau die werden damit völlig in einen Topf geworfen, weil sie ja zum „Straßenbild“ gehören und vor lauter Geschrei niemand mehr differenziert.
zum Beitrag22.10.2025 , 19:33 Uhr
Na ja. „Die Töchter“ (egal, wessen Töchter) ist in etwa so dämlich wie „die Ausländer“.
Ich arbeite mit zig Nationalitäten, einige meiner mir liebsten Mitarbeitenden sind „Ausländer“ oder haben Migrationshintergrund. Wie ich, -kam ja auch aus Hessen ins Münsterland…😂
Trotzdem wird mir in manchen Ecken wirklich mulmig, und ich bin ein durchaus kräftiger Mann, der sich zu wehren wüsste.
Es kommt eben schon darauf an, wer migriert und mit welchen Absichten.
Ein wenig mehr Differenzierung und ein bißchen weniger Ideologie von beiden Seiten täte Not.
Wir tun den vielen, vielen Migranten, die sich hier voll integriert haben und wertvolle Mitglieder unserer Gesellschaft sind, keinen Gefallen, wenn wir es zulassen, dass sie mit denen, die hier tatsächlich sehr negativ auffallen, in einen Topf geworfen werden. Und zwar völlig egal, ob es der hasserfüllte, rechte oder der sakrosankte, linke Topf ist.
Was die „Töchter“ betrifft: wer im reichen Grünenviertel wohnt, wird eher kein Problem haben. Das Mädel in Dortmund-Nord vielleicht eher? Wen finden wir auf den Demos? Klischeekiste wieder zu…
zum Beitrag21.10.2025 , 18:46 Uhr
Nein, nach meiner Überzeugung ist „Belehrung“ keine erfolgversprechende Option.
Es wird allen Seiten nichts Anderes übrigbleiben, als zu akzeptieren, dass es nicht die eine Wahrheit und die eine, richtige Linie gibt. Auch nicht, dass alle die gleichen, moralischen und Wertevorstellungen haben.
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass das Ganze eine richtig gute, unbequeme Demokratie sein soll, wird man sich auseinandersetzen und diskutieren müssen. Und man wird es mündigen Bürgern überlassen müssen, letztlich zu entscheiden. Ich habe z.B. viel mehr Vertrauen in den Bürger als due Mehrheit der Medien und der Politik, die meinen, ebendiese Bürger ständig belehren, beschützen, alles für sie „einordnen“ und bewerten zu müssen. Gebt uns Fakten, Punkt. Lasst uns diskutieren, bis der Arzt kommt. Wir sind mehrheitlich eben nicht doof. Und mit den paar Doofen, die in einem solchen Prozess übrig bleiben, kann man leben. Denn es wird nicht die Mehrheit sein.
zum Beitrag20.10.2025 , 16:48 Uhr
Ihre Theorie ist zumindest nicht zu widerlegen, zugegeben.
Im Kern bleibt es allerdings bei der Feststellung, dass Links und Grün ihre ehemaligen Mehrheiten verloren haben. Ob das der Fall ist, weil sie links und grün sind oder mit ihrem linken und grünen Handeln das Vertrauen verspielt haben, ist tatsächlich sogar nachrangig. Denn basierend auf ihrer Ideologie würden sie bei Wiedererlangung der Macht wieder so handeln, weil sie eben genau dafür stehen. Das wissen die Wähler aus Erfahrung. Die Erfahrung mit den Anderen ist nicht besser.
Am ausregulierten EU-Moloch erkennt man, wohin das führt: zu einer gigantischen, ideologiegesteuerten, überlebensunfähigen DDR 2.0. Die sich mit Krümmungsgraden von Gurken, Lieferkettengesetzen die nichts als eine nicht umsetzbare Garotte für die Unternehmen sind, mit kleinstteiligen Klimavorschriften beschäftigt, statt sich um das Wohl ihrer Bürger zu kümmern, während China munter an uns vorbeizieht und feiert, dass wir unsere Stärken freiwillig opfern.
Natürlich ist es nicht klug, deswegen AgD zu wählen, und nichts würde besser werden mit dem Verein. Aber den Frust der Wähler könnte man mit etwas gutem Willen nachvollziehen.
zum Beitrag20.10.2025 , 16:34 Uhr
Na ja, in der aktuellen Diskursunfähigkeit aller Lager fallen die kaum mehr besonders auf, -leider.
Ideologie ersetzt Logik und Vernunft, Lautstärke ersetzt gute Argumente, „Einordnen“ ersetzt überzeugen, etc..
Damit sind die Rechten leider nicht alleine. Das Pony, auf dem wir diesbezüglich sitzen, sollte nicht zu hoch sein, sonst könnte es peinlich werden. Es sind derzeit schon ganze Schwärme von Tauben unterwegs.
Und was die ÖRR-Talkshows betrifft, kann man doch beruhigt sein. Tritt da mal einer von denen aif, wird das doch fast immer in einer Vorberichterstattung vorbereitet, in der Regel schon innerhalb der Sendung durch Faktenchecks, ganze Gegnerphalanxen, vorbereitete Gegenbeiträge, Interviews, etc., eingedämmt und anschließend noch umfangreich „eingeordnet“. So ist doch sichergestellt, dass, wer nicht zum harten, rechten Kern gehört, sich angewidert abwenden müsste. Manchmal ist das für einen halbwegs intelligenten Menschen sogar schon ein bißchen viel Belehrung.
zum Beitrag19.10.2025 , 11:58 Uhr
Ich denke, Sie unterschätzen den Wähler. Es ist ein verbreiteter Reflex in der Linken, zu meinen, Andersdenkende nur lange und intensiv genug belehren zu müssen, dann würden sie die einzige Wahrheit schon erkennen und akzeptieren.
Leider ist davon auszugehen, dass sehr viele Menschen durchaus bewusst ein „Risiko AgD“ eingehen, um sicherzustellen, dass ihr Protest an der Wahlurne als solcher gesehen wird.
Man sollte sie also nicht von oben herab belehren, sondern sie fragen, warum sie protestieren. Was ihre Themen sind, welche Lösungen sie sehen und welche nicht. Sich einzubilden, man könne die komplette Wählerschaft der AgD und sicher noch einige, unzufriedene Wähler in der Mitte bzw. Mitte-Rechts, die sich ebenfalls in für sie wesentlichen Themen nicht mehr wahrgenommen sehen, dauerhaft aus dem demokratischen Spiel nehmen, dürfte illusorisch sein.
Dass die SPD aktuell auch Kompromisse machen muss, ist im Übrigen kein Beleg für eine konservative Dominanz, wie sie derzeit viele erkennen möchten.
zum Beitrag19.10.2025 , 11:49 Uhr
Ich denke, nicht wir hier sollten uns gegenseitig fragen, was wir mit konservativ meinen, sondern die, die es von sich selbst sagen.
Bei aller Sympathie für die Linke sollte man dennoch nicht außer Acht lassen, dass es eben auch Andersdenkende in großer (in Summe derzeit mehrheitlicher) Zahl gibt. Deren Selbstverständnis ist m.E. von höherer Bedeutung als unsere Wertung deren Denkens, denn unser Welt- und Gesellschaftsbild ist nicht der einzige, legitime Maßstab in einer Demokratie.
Mann kann die Partei verbieten. Mit ihren Wählern wird man aber schon leben müssen. Das wird dauerhaft nicht gelingen, wenn man sie aus allem ausschließt.
zum Beitrag19.10.2025 , 11:41 Uhr
Man muss schlicht zur Kenntnis nehmen, dass Themen von rechts nicht dauerhaft grundsätzlich ignoriert werden können.
Derzeit haben SPD, Grüne und Linke deutlich mehr Macht und Einfluss, als es dem Wählerwillen entspricht, weil die Stimmen für die AgD durch die Brandmauer aus dem Spiel genommen werden. So entsteht eine Regierung mit deutlich roterer Färbung, als es dem Wahlergebnis entspricht, -dazu unter starkem Einfluss und Kontrolle der Linken und Grünen. Da wedelt eben öfter mal der Schwanz mit dem Hund. Das kann man feiern oder ablehnen, -je nach persönlichem Gusto. Aber es ist einfach Tatsache.
Da die Themen, die Menschen rechts der Mitte bewegen, weitgehend tabuisiert sind, brodeln diese langsam immer höher. Leider steht zu befürchten, dass, wird der mehrheitliche Wählerwille weitgehend weiter ignoriert, sich tatsächlich immer mehr Wähler rechts der Mitte dem rechten Rand zuwenden. Das ist zwar eigentlich dumm, aber ein Trotzreflex, den die AgD gut zu nutzen und zu befeuern weiß.
Klüger wäre es von den Wählern im rechteren Spektrum, einfach die demokratische Alternative Union zu wählen und so ihren Stimmen wieder einen Wert zu geben.
zum Beitrag15.10.2025 , 17:13 Uhr
Es hätte mich gefreut, wenn man hier mit der gleichen Empathie der israelischen Opfer gedenken würde.
zum Beitrag15.10.2025 , 08:20 Uhr
Das Sterben hat nicht aufgehört. Es machen nur die Israelis eine kleine Pause und die Hamas mordet im eigenen Volk weiter.
zum Beitrag15.10.2025 , 08:16 Uhr
War 45 in Deutschland nicht anders. Es ist anschließend dennoch das immer noch beste Deutschland entstanden, das wir bisher hatten. Mit Bäckereien, hohem Bildungsniveau und nur ganz wenig Terrorismus. Obwohl die Besatzung sehr lange nicht endete und die Verbrecher nur auf einer Seite zur Verantwortung gezogen wurden. Es hätte allerdings nie so kommen können, wenn Hitlerdeutschland nicht vollständig und endgültig besiegt worden wäre.
Eine Seite müsste halt erstmal endgültig unterliegen, bevor etwas entstehen kann. Das Risiko eines solchen Kapitulationsszenarios wäre jedoch ebenfalls immens, aufgrund des gewachsenen, dazu auch religiös angefachten Hasses und mit Syrien, dem Iran, etc., einem Umfeld, welches die gleichen Ziele wie die Hamas verfolgt. Mit einer bedingungslosen Kapitulation der Hamas wäre es eben nicht vorbei, -nicht für Israel.
zum Beitrag15.10.2025 , 07:57 Uhr
Es kann auch keine Lösung geben, so lange diskutiert wird, wem in Form welchen Staats das Land „gehört“.
Derartige Diskussionen sind immer die Grundlage und Legitimation von Krieg, denn das „Recht“ ist immer nur davon abhängig, welchen Zeitpunkt der Geschichte man zitieren möchte.
In diesem Fall ist es eben von besonderem Belang. Die Juden beziehen sich auf ihren biblischen Anspruch oder auf 1948. Die Palästinenser auf die Zeit vor 48 oder schlicht auf ihre Existenz heute. Ebenso könnten die Italiener Ansprüche anmelden mit dem Bezug auf das Römische Reich oder die Türken mit Verweis auf das Osmanische, usw..
Es ist egal, ob eine 1-, 2- oder egal wie viele Staatenlösung angestrebt wird. Eine Lösung bestünde nur im Ende des Hasses und der Erkenntnis, nur zusammen in einer neuen Gesellschaft in Frieden und gegenseitigem Respekt und Nutzen leben zu wollen.
Davon ist man heute Galaxien entfernt. Und der Krieg wird wieder aufflammen, so bald sich die Hamas erholt und wieder aufgerüstet haben wird.
zum Beitrag14.10.2025 , 19:48 Uhr
In Bremen wohnt mein Schwager. Mit dem diskutiere ich öfter „Theorie und Praxis“…😂 Aber der „progressive“ Anspruch steht.
zum Beitrag14.10.2025 , 19:42 Uhr
Das ist zweifelsohne richtig!
zum Beitrag14.10.2025 , 17:55 Uhr
Sehr treffender und kluger Kommentar.
In Hamburg kommt noch die Phase der Wahrheit. Wenn es für so viele ans „Eingemachte“ gehen wird und das Leben plötzlich ganz anders aussieht. Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif. Das bedingt, das eigene Leben völlig umzustellen und zu verzichten, und zwar deftig. Alles Andere hiesse, den Leuten Sand in die Augen streuen. Fleischkonsum, Verbrenner fahren, mit Gas heizen, Kunststoffe „verbrauchen“, Fernreisen, eigentlich Reisen überhaupt, etc.. Alles weg. Mal sehen, wer noch so begeistert ist wie auf den Bildern von der Abstimmung, wenn die eigenen Privilegien weg sind. Also, nicht so wie bei Frau Baerbock. Enthaltsamkeit predigen und mal eben zum Fussball mit dem Flieger…
zum Beitrag14.10.2025 , 14:40 Uhr
Ich bin selbst durchaus nicht unvermögend und bin zumindest kein Rechter. Dennoch sehe und artikuliere ich auch, was „bei uns“ (die Bandbreite ist ja sehr groß) m.E. nicht gut läuft.
Was das Beamtentum betrifft: die Einwände sind richtig. Und wenn dies nicht wäre, wäre ich vielleicht ein solcher geworden. Aber meines Wissens wird niemand gezwungen, Beamter zu werden und sich dem zu unterwerfen.
zum Beitrag14.10.2025 , 08:13 Uhr
Was ist daran überraschend? Hamburg und Bremen sind links und grün dominierte Städte. Wenn irgendwo, dann da.
Außerdem ist ein sehr großer Teil der Hamburger Bevölkerung genau die Klientel, die von den Folgen der Massnahmen am wenigsten betroffen werden: Besserverdienende in urbanem Umfeld. Nimmt man dem Stadtbewohner die motorisierte Individualmobilität per Verbrenner, steigt der Betuchte eben aufs E Auto um, der weniger Betuchte nimmt die U-Bahn. Ladeinfrastruktur reichlich vorhanden, kurze Wege. Klimaschutzmaßnahmen bedeuten hier sogar Gewinn an Lebensqualität in der Stadt. Der Villenbesitzer kauft sich eben Wärmepumpe und Photovoltaik, kein Problem. Der weniger Betuchte mietet und wird umfangreich gesetzlich geschützt.
Der Landbewohner wird da schon ganz anders betroffen, da geht es ans Eingemachte. In jeder Beziehung. Da muss man sich nicht wundern, dass die Begeisterung sich in engeren Grenzen hält. Einkommen durchschnittlich deutlich geringer, Kosten genauso hoch, Wege sind weit, ÖPNV nur rudimentär, Ladeinfrastruktur nahe null, etc.. Wärmepumpe und E Auto kosten die Altersvorsorge.
zum Beitrag14.10.2025 , 07:44 Uhr
„KZ“, „Arbeit macht frei“, „1000 jähriges Reich“, „KZ-Häftlinge“… „Reiche profitierten von der unentgeltlichen Arbeit von KZ-Häftlingen, Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitenden.“
Geht‘s noch?
Es geht hier darum, dass arbeitsfähige Langzeitarbeitslose, die von der Arbeit Dritter leben und sich hartnäckig schuldhaft einem Vermittlungsprozess entziehen, sanktioniert werden können sollen. Muss man nicht toll finden, ist aber auch nicht Kennzeichen eines brutal massenmordenden Unrechtssystems.
Wer das mit KZ und Zwangsarbeit vergleicht, dem fehlt offenbar ein wenig Gefühl für Verhältnismäßigkeit.
Und was das „preußische Arbeitsethos“ der Mehrheit der Bevölkerung betrifft: es ermöglicht erst das Leben so vieler ohne Beitrag zur Gesellschaft. Wohlgemerkt an deren unteren wie oberen Rand.
zum Beitrag14.10.2025 , 07:35 Uhr
Da sind schon einige Privilegien mehr. Unkündbarkeit zum Beispiel.
Außerdem ist es ohnehin ein merkwürdiger, kannibalistischer Reflex in der Linken, sofort „rupfen“ zu wollen, so bald es irgendjemand zumindest etwas besser geht. 😂
zum Beitrag14.10.2025 , 07:31 Uhr
Die SPD ist doch nach wie vor die Partei des Sozialstaats. Nur ist sie derzeit eben nur Juniorpartner in einer artfremden Regierung. Was das mit einem macht, hat zuletzt die FDP erlebt. Selbstzerstörung.
Was die SPD nun so gar nicht mehr ist: Partei der Arbeitenden. In der SPD kümmert man sich um um jede Form der Nichtarbeit und um woke Themen. Wie leider derzeit fast überall im linken Spektrum. Nur der Arbeitende hat so gar keine Lobby, nirgends. Es sei denn, er ist prekär beschäftigt. Ist er aber gut qualifiziert und hat einen ordentlichen Job, ist er nur noch Melkkuh, sonst nichts.
zum Beitrag14.10.2025 , 02:20 Uhr
Ich bin letztlich gelernter Handwerker. Da wird sich klar und deutlich ausgedrückt, und es steht den Mitarbeitenden in gleicher Weise zu. Zugegeben: hoch akademisch fein parliert wird bei uns eher nicht. Wem das nicht passt, darf sich gerne woanders bewerben. Eine sehr geringe Fluktuation belegt, dass das Betriebsklima durchaus in Ordnung ist. Unser Tarifvertrag ist für allgemein verbindlich erklärt, daher kann die Löhne jeder nachlesen. In vielen Bereichen wird ohnehin wegen Personalmangels inzwischen übertariflich entlohnt.
Ansonsten drückt Ihr Beitrag im Kern nur aus, dass „nicht sein kann was nicht sein darf“. Den Diskussionspartner allerdings völlig unbelegt Falschaussagen zu unterstellen, zeugt ebenfalls nicht von gutem Stil. Der Vergleich mit der Bildzeitung, nur, weil Ihnen meine Meinung, zu der ich im Übrigen stehe, nicht passt, ist dann doch eher schwach.
zum Beitrag14.10.2025 , 02:09 Uhr
Einen Haken hat allerdings Ihre Argumentation: mit der ausgelobten Förderung wurde eben nicht die Integration eines „Behinderten“ gefördert, sondern lediglich eines Langzeitarbeitslosen. Anspruch an die Förderung war laut Arge, dass man damit eine zunächst geringere Produktivität solange kompensieren könne, bis Qualifizierungen Wirkung zeigten. Es wurde uns „verkauft“, dass die Bewerber unbedingt wollten, jedoch noch nicht vollumfänglich könnten. Das ist ein ganz anderer Anspruch an den Arbeitgeber, den wir gern erfüllt hätten. Wir brauchten Mitarbeitende, das war das Thema, nicht, Personalkosten zu reduzieren.
Dass die Bewerber sämtlich schlicht nicht wollten, machte die Förderung letztlich sinnfrei. Es war einen Versuch wert. Ihn nicht zu unternehmen, hätte ich als zynisch empfunden. Manche Erfahrungen muss man m.E. einfach machen. Es hätte ja auch eine Gute sein können, wie wir es mit etlichen Geflüchteten, wenn auch nichtmal deren Mehrheit, erlebten.
zum Beitrag13.10.2025 , 06:59 Uhr
„Private Altersvorsorge“.
Ich frage mich gerade: wovon soll jemand, der zum Beispiel schon sehr lange von „Stütze“ lebt, diese aufgebaut haben? Und ist dies überhaupt plausibel anzunehmen, dass jemand, der sich dauerhaft darauf verlässt, von der Arbeit Dritter zu leben, andererseits so eigenverantwortlich ist, sich eine private Altersvorsorge aufzubauen?
Um die, die bisher malochten und kurz vor der „Ziellinie“ arbeitslos werden, geht es dabei wohl eher nicht. Die finden trotz Industriekrise schnell wieder einen Job. Vielleicht nicht ihren Traumjob, aber einen Job. Unverschuldet dauerhaft arbeitslos zu sein, das war einmal. „Boomerschicksal“. Es gab halt zu viele von uns. Wer heute arbeiten will, kann auch. Und wer nicht kann, ist von den Maßnahmen nicht betroffen.
zum Beitrag13.10.2025 , 06:49 Uhr
Unternehmen, die so Mitarbeitende „bei sich unterbringen“ lassen, sind doch selbst schuld. Ich habe auch mal Versuche gemacht, Langzeitarbeitslose mit Förderung einzustellen. Es war schlicht sinnfrei. So hoch kann eine Förderung gar nicht sein, dass sie die Kosten deckt, um einen Menschen zu integrieren, der nicht integriert werden will. Diese Menschen waren sämtlich letztlich Totalverweigerer. Nur waren sie sich nicht alle dessen bewusst. Es war halt vielen alles „zu viel“, „zu stressig“, „zu belastend“. Andere waren bewusst auf Kontra.
Bevor jetzt wieder „ein paar Hundert“ und die Schelte des „Anekdotischen“ kommt: stimmt! Ist anekdotisch. Allerdings kenne ich viele, die ihrerseits exakt die gleichen Anekdoten zu erzählen haben. Und keiner hat andere Erfahrungen gemacht.
Da bemühe ich mich lieber um Geflüchtete, die arbeiten wollen.
zum Beitrag13.10.2025 , 06:37 Uhr
So, so. Angesichts ungeheurer Herausforderungen ist es also richtig, Millionen aus der Mitverantwortung und Mitwirkung bedingungslos zu entlassen und es den freiwillig Arbeitenden alleine überlassen, die Herausforderungen zu bewältigen und dazu noch die übrigen Millionen ebenso bedingungslos dauerhaft durchzufüttern? Da wäre man ja schön blöd, Arbeitender zu sein.
Bevor jetzt der Whataboutism „die Reichen“ kommt: alles durch Enteignung finanzieren zu wollen, funktioniert auch nicht. Denn erstens sind die Vermögen so schnell verkonsumiert und zweitens beruhen auch diese Vermögen der Reichen letztlich auf Arbeit. Nicht zwingend der Besitzer des Reichtums selbst, aber auf Arbeit.
Die Geringschätzung des arbeitenden Menschen in der heutigen Linken ist schon erschreckend. Fast niemand empfindet eine Scham dabei, fleißige Menschen, die damit auch für das Gemeinwesen eine hohe Leistung erbringen, hemmungslos auszunehmen, um Menschen zu subventionieren und bedingungslos in Watte zu packen, die das für sich nicht für nötig halten.
zum Beitrag13.10.2025 , 06:28 Uhr
Danke! Widerspruch erkannt und sehr treffend formuliert!
zum Beitrag12.10.2025 , 14:34 Uhr
Bei Böhmermann hat man allerdings immer den Eindruck, dass für ihn idealerweise alle die Schnauze halten sollten, -außer er natürlich! 😂
zum Beitrag12.10.2025 , 14:32 Uhr
Sehr treffend und wie ich finde richtig charakterisiert.
Ich kann ihn in seiner spaltenden Arroganz nicht ausstehen, genau wie eine Frau Bosetti.
Trotzdem: auch Typen wie er gehören zu einer freien Medienwelt. Und zum Spalten gehören eben auch die, die sich abspalten lassen wollen. Alles zu verbieten oder zu canceln, was nicht „auf Linie“ ist, ist ohnehin schon zu verbreitet.
Was mich betrifft: ich muss ihn mir ja nicht antun, kann ja abschalten. Wie jeder Andere auch.
zum Beitrag12.10.2025 , 14:23 Uhr
Danke für die Blumen. Allerdings hätte man diese „Mitarbeitenden“ auch mit 150% subventionieren können, -es wäre trotzdem ein Verlustgeschäft gewesen. Ein Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft ist eben kein Therapieplatz. Die, die was taugen und nicht nur kaputt machen und andere demotivieren, kommen nicht auf diesem Weg. Die haben sich nämlich bemüht und haben längst wieder einen guten Job.
Diese Art Förderungen sind rausgeschmissenes Geld. Völlig sinnfrei.
zum Beitrag12.10.2025 , 14:15 Uhr
Nee, zu viel sind 4000 m.E. nicht, eher im Gegenteil. Das ist ein schwieriger, persönlich belastender, hoch qualifizierter Job, wenn man ihn engagiert macht. Und daher jeden Cent wert.
zum Beitrag12.10.2025 , 14:14 Uhr
Ab 15 Euro, meist eher zwischen 18 und 20, für ungelernte Seiteneinsteiger, bei 30 Tagen Urlaub und zusätzlich kostenfreie Möglichkeit zur Qualifizierung zum Gesellen, Fachwirt, Meister bei Eignung und Interesse sind also für Sie prekär? Ja was denn noch? Da stockt keiner mehr auf von denen, die ich einstelle.
Vielleicht erstmal lesen, bevor man Klischees rausblökt.
Die an meinem Schreibtisch saßen, hatten schlicht keinen Bock und veranstalteten ein unwürdiges Affentheater, um mir diesen Eindruck zu vermitteln.
Ich melde offene Stellen auch nicht mehr. Hat eh keinen Zweck.
zum Beitrag12.10.2025 , 11:14 Uhr
Geht es, so richtig diese Aussagen grundsätzlich auch sind, hier darum?
Oder geht es nicht viel eher darum, dass auf eine geradezu skurrile Weise selbst geringste Mitwirkungspflichten für Menschen, die von der Arbeit Dritter leben, skandalisiert werden, während viel umfangreichere Pflichten für Arbeitnehmende völlig selbstverständlich sind?
In diesem Zusammenhang auf die oberen 10.000 zu verweisen ist, was wir an anderen Stellen doch immer so vehement kritisieren, wenn zum Beispiel Rechte sich dessen bedienen: ein Whataboutism.
zum Beitrag12.10.2025 , 10:43 Uhr
Nein. Sie werden mich nicht treffen. Denn ich würde Termine wahrnehmen, meine Post öffnen, und wenn ich nicht gesund bin, zum Arzt gehen. Ganz einfach. Wie jeder Arbeitnehmer.
zum Beitrag11.10.2025 , 17:39 Uhr
„Einiger weniger Hundert Arbeitsverweigerer“…😂
Wenn das stimmt, wohnen die alle im südlichen Niedersachsen und hatten schon Vorstellungstermine mit mir, in denen sie alles unternahmen, um nur ja nicht eingestellt zu werden. 😂 In allen anderen Regionen dürfte es daher wohl keine mehr geben.
Bevor jemand aufheult: nein, kein asoziales Jobangebot. Ab 15 Euro aufwärts für ungelernte Tätigkeiten, meist deutlich mehr.
zum Beitrag11.10.2025 , 17:24 Uhr
Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich das hier geschilderte Problem nicht. Das sind alles Szenarien ohne Grundlage. Es besteht Vertragsfreiheit. Ein Bewerber bekommt eine Absage, Thema für ihn beim Amt durch, bekommt weiter Kohle, weil er sich beworben hat. Kosten für Nachqualifizierung tragen Unternehmen laufend, bei vielen Mitarbeitenden, bei denen es sich lohnt. Einen Zwang, Vorstellungsgespräche zu führen, gibt es nicht. Einen Zwang dazu sieht auch die neue Gesetzgebung nicht vor.
Das sind doch theoretische Nebelkerzen,mum das eigentliche Problem zu verwischen: dass nämlich so getan wird, als ob jede Verpflichtung für Bürgergeldempfänger, sich irgendwie zu bemühen, grundsätzlich unzumutbar wären. Also Post aufmachen, Termine wahrnehmen, zum Arzt gehen, Bewerbungen schreiben, etc.. Alles Dinge, die von Arbeitnehmenden ganz selbstverständlich verlangt werden, und niemand hier regt sich auf, wenn saktioniert wird, sollten sie dem nicht nachkommen. Nur beim Bürgergeldempfänger ist jede Form von Pflicht kapitalistische Ausbeutung.
zum Beitrag11.10.2025 , 12:33 Uhr
Nein danke. Ich habe zwar Erfahrung, aber nur als Leitender Angestellter im Sinne des BVG in der freien Wirtschaft.
Ich bin weder Sozialarbeiter (den wohl viele benötigen würden) noch Sozialpolitiker. Und ich möchte mit dem politischen Betrieb auch persönlich nichts zu tun haben, denn dafür ist er mir zu schmutzig.
Ich äußere hier nur, wie viele, andere auch, meine persönliche Meinung und Erfahrung. Und aus dieser heraus kann ich nur zum Ausdruck bringen, dass ich „ein paar hundert Totalverweigerer“ für ein ideologisch motiviertes Märchen halte.
zum Beitrag11.10.2025 , 12:24 Uhr
Darum geht es doch gar nicht! Es geht darum, dass Bürgergeldempfänger auch nicht ausschließlich mit Rechten ausgestattet sind, sondern durchaus Pflichten denen gegenüber haben, die sie unterhalten, nämlich wir alle, die jeden Tag fleißig arbeiten und auf das Verdiente hohe Abgaben leisten. Unsere Gesetzgebung mag den Bürgergeldempfänger sakrosankt stellen, -eine zumindest moralische Pflicht ist jedoch kaum abzuleugnen.
Warum sollen Bürgergeldempfänger also rechtlich gegenüber Arbeitnehmern privilegiert behandelt werden, -unabhängig von der Höhe derer Bezüge?
Für mich ist das nicht nur eine juristische Frage, sondern es berührt Kern und Wesen einer Solidargemeinschaft. Und das darf nicht nur eine Einbahnstraße zu Lasten derer sein, die arbeiten.
zum Beitrag11.10.2025 , 11:40 Uhr
Natürlich gibt es gegen die Urnenbestattung im eigenen Garten ich Bedenkenträger, wie gegen alles.
Wenn man einen Garten sein Eigentum nennt: super. Dann ist wohl Privatsache und geht niemand was an.
Wenn man das Grundstück verkaufen will, sollte eine Auskunftspflicht gegenüber dem Erwerber bestehen. Der kann dann selbst entscheiden, ob es ihn tangiert. Mir wäre es zum Beispiel wurscht.
In Waldgräbern zum Beispiel müssen Urnen verrotten. Wo ist dann das Problem, wenn man selbst keines damit hat, den Verstorbenen zurück zu lassen?
Nebenbei: auf dem Friedhof wird auch gnadenlos „abgeräumt“…
zum Beitrag11.10.2025 , 11:35 Uhr
Wenn ich mir überlege, worin ich im Schwimmbad so rumplansche, wird mir eher anders…😂
zum Beitrag11.10.2025 , 10:50 Uhr
20 Stunden reichen doch! Anständigen Beruf lernen, ordentliches Einkommen erzielen, auf Teilzeit gehen und sich ein wenig bescheiden. Warum aber sollen Dritte, die sich mehr erarbeiten wollen und denen auch 40 Stunden nicht zu viel sind, diejenigen subventionieren, die lieber ihren privaten Interessen nachgehen oder einfach eine ruhigere Kugel schieben wollen?
Ist alles legitim, -so lange man es nicht auf die Knochen Dritter macht.
zum Beitrag11.10.2025 , 10:44 Uhr
Was bringt denn was? Der arbeitenden Bevölkerung zuzumuten, jede Person, die aus welchem Grund auch immer nicht geneigt ist, für sich selbst zu sorgen, widerspruchslos zu alimentieren? Wer nicht arbeiten kann, darf wenigstens soweit verpflichtet werden, dies unter Beweis zu stellen. Es ist doch so verdammt einfach: zum Arzt gehen, Diagnose holen, fertig. Wird jedem Arbeitnehmenden auch zugemutet, denn sonst gibt es auch nix außer einer Kündigung. Warum sollen Bürgergeldbezieher gegenüber Arbeitnehmenden in all dem privilegiert werden?
zum Beitrag11.10.2025 , 09:45 Uhr
Nettes Modell. Scheitert allerdings am Mangel an Mitteln. Denn wer wäre in einem solchen System noch bereit, wirklich was zu leisten?
zum Beitrag11.10.2025 , 06:52 Uhr
Jede/r Zweite hier hat irgendein anekdotisches Beispiel dafür, dass es absolut unmöglich sein sollte, Menschen zu sanktionieren, die sich schlicht entschlossen haben, sich auf den Knochen Dritter dauerhaft auszuruhen.
Zum Arzt zu gehen und sich ne AU zu holen, die eigene Post zu öffnen, -alles vorgeblich unzumutbar.
Für den Arbeitnehmer gilt das nicht. Da sind die Konsequenzen klar und niemand hier regt sich auf.
Warum?
zum Beitrag11.10.2025 , 06:40 Uhr
Ich habe in der Vergangenheit einige Male diesen Versuch gemacht, mit Förderungen Langzeitarbeitslose zu integrieren. Zwar keine 75%, aber 25-50%.
Ergebnis: Nie wieder! Es waren sämtlich Mitarbeitende, die eben dies nicht waren. Unzuverlässig, unproduktiv, schlicht nicht anleitbar.
Ich zahle lieber Tarif und auch deutlich mehr und bekomme dafür Mitarbeitende, die Bock haben auf das, was sie tun.
zum Beitrag11.10.2025 , 06:29 Uhr
Wenn es stimmt, dass es nur wenige hundert „Totalverweigerer“ gibt, saßen sie alle schon an meinem Schreibtisch. Dort taten sie alles, um nur ja nicht eingestellt zu werden. Wohlgemerkt: zu Tariflöhnen von 15€ und aufwärts für Ungelernte.
Diese Figuren ruhen sich auf den Knochen derer dauerhaft aus, die arbeiten und uns alle am verdauen halten.
Diese Faulenzer zu sanktionieren, ist einfach gerecht.
zum Beitrag09.10.2025 , 17:04 Uhr
Ein mathematisch richtiger und dazu gerechter Vorschlag.
Der einzige Haken dabei: Kapital ist um ein Vielfaches mächtiger und freier als Politik. Will man es in Anspruch nehmen, ist es weg, denn es ist beweglich.
Das ist ja der Grund, warum alleine abhängige Arbeit (auch kleine und mittlere Selbstständige sind nichts Anderes) den ganzen Bums bezahlen müssen, während die oberen 10.000 sich scheckig lachen ob unseres machtlosen Aufbegehrens.
Das geht genau so lange weiter gut, wie es gut geht. Ob der Mentalität wahrscheinlich in D am längsten.
zum Beitrag08.10.2025 , 05:37 Uhr
„Die Franzosen verhindern notwendige Reformen“.
Ja klar! Was denn sonst? Soll man ernsthaft, wie Friedrich der Mittelgroße, von den Menschen verlangen, dass sie begeistert zustimmen, wenn ihnen zum Beispiel die lange hart erarbeitete Perspektive auf einen lebenswerten Lebensabend genommen wird und sie plötzlich bis 70 malochen sollen? Man darf nicht vergessen: die Franzosen haben diesbezüglich seit langem deutlich bessere Sozialstandards als wir. Und die soll man freiwillig einfach mal so aufgeben, während die oberen 10.000 ihr Leben munter weiter feiern? So dumm sind die Franzosen nicht, -da hab ich bei uns viel mehr „Hoffnung“.
zum Beitrag07.10.2025 , 20:02 Uhr
Ich hab nix gegen Zuwanderung, schon gar nicht in den Arbeitsmarkt, das wäre wirklich wünschenswert. Ich arbeite seit fast 45 Jahren in einer Branche, die ohne nicht überleben könnte. Mein Betrieb hat derzeit 39 Nationalitäten, und das ist echt bereichernd, wenn auch manchmal etwas anstrengend.
Trotzdem sollte man auch die negativen Begleiterscheinungen, wie importierten Antisemitismus, ebenfalls verbreiteten Sozialleistungsmissbrauch, Entstehen von Parallelgesellschaften, Forderungen nach Kalifat und Scharia, etc., ernst nehmen.
Und „arbeiten bis 70“? Das kommt sowieso, Blackrock und Reiche sei Dank, für alle. Egal, wieviel Integration wir noch betreiben. Das Kapital wird nie satt.
zum Beitrag07.10.2025 , 18:12 Uhr
Natürlich Randpartei! Warum? - Personenkult gab es in der DDR schon genug. - Newcomer-Partei. Wie lange hat es zum Beispiel gedauert, bis die Grünen mitspielen durften? - Links und Migrationskritisch passt einfach nicht, wäre auch nicht meine Position. Was allerdings in einer Demokratie dennoch nicht gleichzeitig legitimiert, jeden diesbezüglichen Diskurs zu stigmatisieren, so lange eine große Bevölkerungsgruppe darin ein Problem für sich sieht. - „Boykottieren“ klingt immer toll und ach so kämpferisch. Ist aber eigentlich dumm und bequem. Die AgD kommt damit in eine bequeme Opferrolle, und die Zahl derer, die anhand offener Diskurse erkennt, wie dämlich deren Ansätze sind, wird nicht größer. Mit Arroganz überzeugt man niemand. „Haltung“ ist zur Zeit nur ein anderes Wort für „von oben herab“. Mit denen gehört hart öffentlich diskutiert, bis der Arzt kommt. Ob das etlichen Linken passt oder nicht, ist m.E. irrelevant, denn die muss man nicht mehr gewinnen und überzeugen oder zumindest ins Zweifeln bringen.
zum Beitrag06.10.2025 , 20:06 Uhr
Frankreich ist eine Vorschau auf uns. Wir gehen den selben Weg. Verschuldung immer weiter erhöhen bis zur Handlungs- und Reformunfähigkeit.
Wir müssen uns nicht einbilden, dass es mit der heutigen Methodik der Allparteien-Antirechtskoalition dauerhaft gelänge, die Macht zu sichern. Antworten müssen schon her. Und nicht nur Narrative, die erklären, dass die Probleme, die Mehrheiten in der Bevölkerung zunehmend sehen, nicht existierten, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Die Linke in D muss den Mut haben, Themen anzusprechen und dafür Lösungen zu präsentieren, die sie eigentlich gern ignorieren oder negieren möchte, -zum Beispiel negative Nebenwirkungen der unkontrollierten Migration der letzten 10 Jahre.
Sie muss den Rechten auf Augenhöhe begegnen und sich nicht hinter Brandmauern verstecken. Diskurse führen und nicht den Gegner für unwürdig erklären, an diesen teilnehmen zu dürfen. Intelligentere Analysen und Lösungen erweisen sich nur im direkten Vergleich. So, wie’s jetzt ist, kann dieser aber kaum stattfinden.
So laufen wir in ein Frankreich, -ohne Not.
zum Beitrag06.10.2025 , 11:54 Uhr
Ich finde die Initiative völlig richtig.
Was in diesem Land abläuft, kann man auch nur noch besoffen ertragen.
zum Beitrag05.10.2025 , 16:56 Uhr
Ohne jetzt Wahlwerbung für die AgD machen zu wollen: haben sich die Vorgängerinnenregierungen denn mit irgendwelchem Ruhm bekleckert? Haben sie irgendwas getan, um die Lebensverhältnisse derer, die das Gemeinwesen am k….en halten, zu verbessern? Haben sie irgendwas getan, um unter Beweis zu stellen, dass sie auch weiter das politische Maß aller Dinge sein sollten?
Man darf Angst vor dem Aufstieg der Rechten haben, -wundern sollte man sich seit Jahrzehnten nicht.
Regierungen ohne jeden Ansatz, mehr zu leisten, als den Regierten immer neue Narrative vorzulegen, die belegen sollen, dass Leben unvermeidbar immer schlechter werden muss, haben es nicht verdient, dauerhafte Allmachtsansprüche zu stellen.
Ihre viel gepriesene „Mitte“ haben sie seit Jahrzehnten verraten, vera…t und ausgemolken, sonst nichts.
zum Beitrag05.10.2025 , 16:23 Uhr
„Die Forderung nach Krankenhäusern ist etwas, das gerade Ältere mehr betrifft als Jüngere“
Eines vergessen die Jüngeren nur so gern: es dauert nur einen geschichtlichen Wimpernschlag, und es ist so weit: dann sind sie die Alten, Irrelevanten. Könnte sein, dass das „Neue“, dass sie selbst schufen, -die Geringschätzung ihrer Eltern und Großeltern-, dann auf sie zurückfällt.
Ob sie sich dann auch noch so „gerecht“ und „progressiv“ fühlen?
zum Beitrag05.10.2025 , 10:33 Uhr
Er hat von Beginn an ständig unter Beweis gestellt, dass ihm der Wählerwille schlicht sch…egal ist. Warum sollte sich das ändern und er sich daran ausrichten, was berechtigterweise von ihm und seinem Amt erwartet wird?
Ich befürchte, 2029 kommt die Quittung. In den letzten Jahren hat die deutsche Linke jedes Vertrauen verspielt, jetzt die Union. Was bleibt, ist der Horror.
zum Beitrag04.10.2025 , 19:07 Uhr
Bei „instinktiven menschlichen Verhaltensweisen“ hattest Du mich! 😂😉
zum Beitrag04.10.2025 , 16:56 Uhr
Was hätte der „einfache Boomer“, -also fast alle-, denn schon tun können? Privat vorsorgen? Ja, erledigt. So weit es ging. Ansonsten ist es billig, den Boomern pauschal das Versagen der Politik der letzten 40 Jahre vorzuwerfen. Es war auch meinerseits m.E. kein schuldhaftes Verhalten, sich in 1963 gebären zu lassen. Gefragt hat mich niemand.
Da die Boomer sich bald ja nicht mehr wehren können: Es wird Euch schon was einfallen. „Soylent green“ schonmal gesehen?
zum Beitrag04.10.2025 , 12:45 Uhr
Es wird immer sehr laute Stimmen geben, die aufheulen, wenn mal eine Vorschrift schlicht abgeschafft werden soll. Gab es schon vor Jahrzehnten. In meiner Jugend hörte ich immer zu jedem Thema, das nicht strikt geregelt war: „wo kämen wir denn da hin, wenn da jeder…“. Es hat sich nichts geändert. Es ist unsere Mentalität.
Und das Merz nicht mehr zustande bekommt als Scholz? Natürlich nicht! Er hat mit ihm ja eines unbestreitbar gemein: er regiert mit der SPD! 😂
Und „Öffis nutzen“ kann wieder nur ein Vorschlag der linken, urbanen Akademikerelite sein. Bin selbst das beste Beispiel. Wohne auf dem Land. Arbeitsweg mit „Öffis“: ca. 3 Stunden. Einfache Fahrt. Arbeitsweg mit dem pöhsen Auto: ca. 45-50 Minuten. Noch Fragen?
Jetzt kommt bestimmt: „Haus verkaufen, umziehen“. Ja, neee, is klar. Nur, um der Doktrin zu entsprechen? Außerdem kostete das gleiche Objekt in der Stadt das 2-3 fache. Nur Lärm, Hektik und Aggressivität gibt es dort umsonst.
zum Beitrag04.10.2025 , 10:24 Uhr
Die globalen Proteste der Jungen haben m.E. mit der konkreten, scheinbaren Parallelbewegung in D nur wenig zu tun.
Weltweit geht es eher um Klimagerechtigkeit, um notwendigen Wandel.
In D geht es mehrheitlich ganz simpel um Widerstand gegen den Generationenvertrag, jetzt, da aus den vielen Millionen Boomern, die ein Leben lang fleißig arbeiteten, Rentenbezieher werden. Das Erbe möchte man natürlich trotzdem sehr gerne und möglichst bald.
zum Beitrag04.10.2025 , 09:45 Uhr
Was hat das mit „Boomer“ zu tun? Ist das Erarbeitete damit automatisch minderwertig? Ich „schaffe“ es seit gut 45 Jahren. Immer noch. Ich bin immer noch im Wettbewerb mit Jüngeren, mit Akademikern. Und bin bis heute gezwungen, besser zu sein, um zu behalten, was ich mir geschaffen habe. Das oft kolportierte, dämliche Klischee vom „satten Boomer“, dem alles in den Schoß gefallen ist, kann nur von Nicht-Zeitzeugen kommen.
Die allgemeine Lohn- und Inflationsentwicklung ist Kismet. Für alle normalen Menschen. Das relativiert gar nichts. Keine Lebensleistung, nichts Erarbeitetes. Und es legitimiert somit auch nicht die so oft geforderten Maßnahmen gegen Boomer. Wir sind mehrheitlich alles andere als mit dem goldenen Löffel im Mund zur Welt gekommen. Da geht es den nachfolgenden Generationen, die mit dem von uns geschaffenen Wohlstand aufwuchsen, deutlich besser. Jetzt aber, da wir mit unserer Lebensarbeitsleistung unseren Teil erbracht haben und vom Einzahler zum Bezieher werden, möchte man sich um den Generationenvertrag drücken.
zum Beitrag04.10.2025 , 07:33 Uhr
Was möchten Sie damit zum Ausdruck bringen?
Ich sprach von „erarbeiten“. Was hat das bitte mit dem Adel im Feudalismus zu tun?
Ich spreche von Menschen, die fleißig arbeiten und ihr Leben damit verbessern wollen. Die sich ein Häuschen bauen und ein klein wenig Wohlstand schaffen wollen.
Genau die sind den Übergriffigkeiten und Begehrlichkeiten der Politik, vor allem von linker und noch mehr grüner Seite, hilflos ausgeliefert, wenn sie sich nur etwas mehr als Billiglohn erarbeitet haben. Denn dann sind sie ja „Besserverdiener“ und „Klassenfeind“ und müssen dringend zurückgestutzt werden. Deren „Vermögen“ sind die ersten, die einkassiert werden würden, -wetten? Bei den Grünen würde man damit Jubelstürme erzeugen. Dort ist man ohnehin gegen Eigenheime, gegen Individualmobilität, etc.. Die Linke in Deutschland hat ein merkwürdiges Feindbild: den erfolgreicheren, abhängig Beschäftigten oder kleinen Selbstständigen.
Der „Adel“ von heute kommt dabei weitestgehend ungeschoren davon. Auf dem Auge sind in Berlin und Brüssel alle blind, da ist man sich einig. Und man ist ohnehin machtlos, das weiss man. Denn wer arbeitet, ist abhängig. Kapital aber ist mobil, und das wandert dann eben ab.
zum Beitrag04.10.2025 , 02:18 Uhr
Vielen Dank für diesen Beitrag, der mir aus der Seele spricht! Meine Vita ist ähnlich, -mit dem Unterschied, dass ein Studium nicht drin war und Fleiss in einem Handwerksberuf den Aufstieg alleine bewirken musste. Einen viel größeren Gefallen als mit einem Grunderbe oder anderen Umverteilungsideen würde man der Gesellschaft tun, wenn man wieder vermehrt Arbeit und Erarbeitetes respektieren würde. So, wie es heute ist, muss man sich nicht wundern, wenn viele keinen Sinn mehr in Leistung sehen. Denn was man auch immer geschaffen hat, es ist ständig vom Zugriff der „Umverteiler“ bedroht. Der Kampf der Linken gegen „Besserverdiener“ ist eine asoziale Nebelkerze gegen Facharbeiter, Ingenieure, Ärzte und andere, fleißige Menschen, während man die leistungslos an den oberen und unteren Rändern Lebenden belohnt.
zum Beitrag03.10.2025 , 14:41 Uhr
„Der Tradwife-Trend“ ist möglicherweise auch die bewusste, freie Entscheidung einiger Paare, eben nicht beiderseits die hehre Erwerbstätigkeit in den Lebensmittelpunkt zu stellen? Arbeit macht eben nicht frei, sondern nur von anderen Personen abhängig. So simpel, wie Linke und Rechte es in ihren konträren Klischees darzustellen versuchen, ist die Lebensrealität eben nicht. Wir leben mit ein paar kurzen Unterbrechungen seit Jahrzehnten im pöhsen, traditionellen Rollenbild. Meine Frau ist sicher alles Mögliche, aber ganz sicher nicht unfreier als ich. Sie entscheidet jeden Tag selbst, ob sie aufsteht, wann sie aufsteht, wenn sie aufsteht, mit wem sie was machen möchte oder auch nicht, mit wem sie was thematisiert oder es lässt. Das nennt sich Selbstbestimmung. Ich habe die seit Jahrzehnten nur sehr eingeschränkt in dem, was die abhängige Beschäftigung mir vom Leben lässt. Und dabei bin ich, sind wir, sogar noch privilegiert, weil mein Einkommen das ohne wirtschaftliche Sorgen zulässt. Dessen sind wir uns bewusst.
zum Beitrag03.10.2025 , 14:17 Uhr
Respekt für den Mut der Frau Balci, klarsichtig Erkanntes auch auszusprechen. In rechten Kreisen bedarf es dazu keines Mutes, in ihrem Umfeld sehr wohl!
Und bevor das „rechte Narrative“-Geheul wieder los geht: Das Richtige wird nicht falsch dadurch, dass die Falschen zustimmen! Genau dieser hysterische Automatismus führt immer mehr zur Spaltung und Handlungsunfähigkeit unseres Gemeinwesens.
„Hier ist Islam der Chef“ ist eben keine Integration. Und Integration ist keine einseitige Bringschuld der aufnehmenden Bevölkerung. Das festzustellen, mag von vielen Linken als „rechts“ gebrandmarkt werden, -richtig bleibt es dennoch.
zum Beitrag03.10.2025 , 14:08 Uhr
Man sollte bei alldem nicht vergessen: einer übergroßen Mehrheit war der schnelle Gebrauchtkadett zur D-Mark damals wichtiger als alles Andere. Es gab keine Mehrheit für ein Nachdenken, ein Abwägen, einen kreativen, dritten Weg. Nur Gier. Und zwar seitens der „Neubürger“ ganz genauso wie seitens der wenigen „Kriegsgewinnler“ aus dem Westen. Alle Anderen aus dem Westen hatten nur Maloche, Dienstreisen und Kosten zu tragen.
Es heute so vereinfacht darzustellen, der „arme Osten“ wäre vom „pöhsen, kapitalistischen Westen“ gesellschaftlich und wirtschaftlich vergewaltigt worden, ist deutlich zu naiv und kurz gesprungen.
Es gab halt mehrheitlich im Osten die Erwartungshaltung an den Milch und den Honig, der von nun an fließen sollte, und zwar reichlich. Er ist dann ja auch geflossen. Wer es bezweifelt, darf sich gerne Bild- und Tonmaterial des Ostens 1988 und heute ansehen. Gerne danach zum Vergleich dann ebenso des Westens.
Dann wird vielleicht klar, dass diese gern kolportierten Klischees vor allem eines sind: undankbar und unverschämt! Der Osten hat zwar seine Mauer selbst friedlich überwunden, -wieder aufgebaut wurde das marode Land im Wesentlichen mit West-Mitteln!
zum Beitrag03.10.2025 , 09:03 Uhr
„Das Einzige, was Linke von Geld verstehen, ist, dass sie es von Anderen haben wollen“.
Ich muss zu unserer Schande gestehen, dass diese Aussage schlicht wahr ist.
Selber was erarbeiten und dann auch behalten dürfen ist das Motiv, das den Kapitalismus erfolgreicher machte als seine Wettbewerber. Darüber mag man laut aufheulen, -ändert aber nichts.
zum Beitrag02.10.2025 , 14:26 Uhr
Erfolg wird das Aufbäumen nur haben, wenn die Massen dahinter stehen. Da der Shutdown aber für viele persönliche Nachteile mit sich bringt und eine unerklärliche Mehrheit Trump immer noch stützt, wird leider fraglich sein, ob es echten Widerstand gäbe, setzte er sich auch hierüber mit Gewalt hinweg. Bananen scheint es in USA inzwischen genug zu geben…🧐
zum Beitrag27.09.2025 , 10:38 Uhr
Und was ändert sich dadurch? Straftaten werden weiter begangen, -unverändert. Egal, von welchen Nationalitäten. Die Ursachen bleiben auch die Gleichen.
Man stellt fest: es sind eben auch massenhaft deutsche Staatsbürger, -übrigens tatsächlich auch umso mehr, als im Schnellverfahren massenhaft eingebürgert wird. Das erkennen selbst Rechte und die ganze Diskussion dreht sich dann eben doch wieder um Vornamen, Ethnien, etc.. Wir brauchen weder Statistiken noch die dümmlichen Diskussionen darum, wir brauchen Engagement in der Prävention und Lösungen in der Gesellschaft. Egal, für welche Straftäter aus welcher Nationalität auch immer.
Und endlich sollte diese Gesellschaft die Opfer in den Fokus stellen und nicht die Täter. Auch egal, welcher Nationalität.
Die geradezu erleichterte Berichterstattung, wenn mal wieder junge Männer mit Migrationshintergrund Straftaten begangen haben und dann in den Medien oder sonstwo als „junge, deutsche Männer“ bezeichnet werden können, ist zwar juristisch korrekt, spielt aber im Endeffekt nur den Rechten in die Karten.
Man sollte sich da ehrlich machen, wo Probleme bestehen. Diese auszublenden oder zu verleugnen, wäre dumm.
zum Beitrag24.09.2025 , 19:38 Uhr
Erwischt! 😉 Ich habe tatsächlich keine Ahnung, ob ich hier korrekt irgendjemand zitiert habe oder nicht. Ich bin davon ausgegangen, dass die hier getätigten Kritiken auf irgendwas Belegbarem beruhen. War also Hörensagen. Immerhin: mir als einfachem Handwerker kann wegen dieses schwerwiegenden, akademischen Fehler kein solcher Titel aberkannt werden! 😂 Im Ernst: dieser Fall bliebe tatsächlich „dreckig“ für den NDR, oder besser dessen Belegschaft. Auf sowas würden wir als Handwerker spucken, die würden auf keiner Baustelle geduldet. Kollegen sehen anders aus. Immerhin wurde hier nicht in heroischer Weise AH abgewehrt, sondern eine unliebsame Kollegin mit eigener Meinung abserviert. Für mich persönlich bleibt das widerlich. In so einem Kollektiv wollte ich nicht arbeiten.
zum Beitrag23.09.2025 , 18:21 Uhr
Dann sollte die Phalanx der „Mitarbeitenden“ allerdings auch in der Lage sein, ihre Kritik mit belastbaren Fakten zu belegen. Bisher gibt es nur Kritik in Form von „zu emotional“ oder „verkürzend“. Wie witzig! Wie war das mit dem Glashaus…?
zum Beitrag23.09.2025 , 18:18 Uhr
Einfach: danke! Genau, was ich meinte.
zum Beitrag23.09.2025 , 06:58 Uhr
Welche Neutralität gleich? Wer bitte betreibt im ÖRR neutralen, nicht belehrenden, „einordnenden“ Journalismus? Sie war nur nicht links bzw. grün genug. Ich teile nicht ihre Positionen. In einer Gesellschaft, in der es zur Entlassung führt, nichtlinke Positionen innerhalb der Grenzen geltender Gesetze zu vertreten, möchte ich allerdings ausdrücklich nicht leben.
zum Beitrag22.09.2025 , 16:32 Uhr
In Punkto Agrar gebe ich Ihnen Recht. Wenn wir Linke uns allerdings nicht langsam abgewöhnen, Andere von oben herab zu belehren, welche Probleme sie haben oder auch nur empfinden dürfen, werden die Rechten wohl immer mehr Zulauf bekommen. Man mag sich ja für den meisten, Anderen intellektuell haushoch überlegen halten, -vielleicht stimmt das im einen oder anderen Fall auch mal-, sympathisch und gewinnend ist dieses Selbstverständnis jedenfalls nicht. Das braucht es aber in einer demokratischen Gesellschaft, um einen Gestaltungsauftrag zu bekommen.
zum Beitrag22.09.2025 , 16:13 Uhr
Und was „false balance“ ist und was nicht, bestimmt gleich wer? Genau diese Klassifizierung in „meine Meinung und falsche Meinung“ ist ein Kernmerkmal autoritärer Systeme. Die freiheitlich-demokratische Grundordnung ist eben auch freiheitlich, nicht nur Grundordnung, -ganz egal, ob das einzelnen Gruppen passt oder auch nicht.
zum Beitrag22.09.2025 , 10:47 Uhr
Eigentlich ist es schon fast egal, wer in den Medien, vor allem den ÖRR, Gehör findet oder nicht.
Die Rechte Seite des Spektrums ist vollkommen zynisch Blackrock und Menschenfeindlichkeit pur.
Die linke und grüne Seite ist ein rein urbanes, durchakademisiertes Elitenprojekt geworden.
Eine Mitte gibt es nicht. Nur in einem sind sich die Lager mehr als ähnlich: ihre jeweilige Sprache entspricht nur ihrer eigenen Lebenswirklichkeit und wird auch nur noch dort verstanden. Spaltung durch Diskursunfähigkeit und „Lagerarroganz“.
Eines eint die Lager: die Lebenswirklichkeit ganz normaler Menschen ist ihnen vollkommen fremd.
Insofern ist es wirklich egal, wer welche Sendung moderiert, und ob dies ein ein wenig mehr rechts oder links praktiziert wird.
Also, Frau Ruhs, Frau Koch und wie sie alle heißen: weiter viel Spaß in Ihrer Welt.
zum Beitrag11.09.2025 , 20:33 Uhr
Hatte mir mal ein Angebot machen lassen, incl. großem Speicher, etc.. Sicher etwas überdimensioniert. Allerdings: möchte ich damit den Dienstwagen immer und kostenlos laden, muss sie auch so überdimensioniert sein. Denn Wallbox und Stromkosten zuhause übernimmt das Unternehmen nicht. Und ich bin doch nicht verrückt, auf meine Kosten Dienstfahrten aus dem normalen Netz zu laden, wenn ich eine Tankkarte habe! Bei über 5000km monatlich wäre das wohl etwas viel verlangt, oder?
zum Beitrag10.09.2025 , 20:11 Uhr
Ich habe so einen pöhsen Hybrid als Dienstwagen. Ja, und ich bin auch so ein für die Gesellschaft per se schädlicher Boomer. Meine Karre hat 306 PS. Hab ich mir nicht ausgesucht, hat die Firma bestimmt. Ich lade an der Firma. Fahre soviel E wie geht, verbrauche sonst rund 5,5 Liter, vorher mit reinem Verbrenner eher 8. Zu Hause für nen Dienstwagen, den ich noch 1 Jahr fahre, für 50T€ ne Solaranlage montieren? Bin ich verrückt? Öffentlich laden? Auf dem Land, in ner 2000 Seelen-Gemeinde? Auf welchem Planeten leben wir? Reines E-Auto ist damit auch raus. Denn wenn ich in Rente bin, fahren wir noch ca. 5000 km im Jahr, den Rest mit dem Rad. Das ist mal ein „Einzelschicksal“, das nicht alleine stehen dürfte. Der Rest ist Ideologie nach dem Prinzip „sollen DIE mal machen“.
zum Beitrag10.09.2025 , 20:04 Uhr
Danke!! Besser kann man es nicht ausdrücken.
zum Beitrag01.09.2025 , 20:35 Uhr
Einerseits Einzelschicksale. Berührend, betroffen machend, real, und es wäre sicher humanitär das Mindeste, die Menschen rauszuholen und ihnen eine Zukunft zu ermöglichen.
Andererseits eine völlig überforderte Zivilgesellschaft in D. Renten sollen gekürzt werden, Menschen sollen idealerweise bis zur Bahre arbeiten, das in einem langen Arbeitsleben Erarbeitete soll durch den Staat kassiert werden (Erbschaftssteuer), etc..
Wie soll das bitte vermittelt werden?
Dieser Staat braucht Lösungen nicht nur für das Elend der Welt, sondern auch für die eigene Bevölkerung. Es kann nicht sein, dass immer nur die Arbeitenden in diesem Gemeinwesen herangezogen werden. Es müssten auch mal die sein, die leistungslos leben. Oben und unten in der Gesellschaft.
Dann klappt es vielleicht auch mit der Bereitschaft zu Humanität. Weil es berechtigterweise als gerecht empfunden würde.
zum Beitrag31.08.2025 , 19:40 Uhr
Nix. Gar nix. Mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht.
zum Beitrag31.08.2025 , 19:34 Uhr
Klar, sehr gut erkannt.
Denn Grüne und Union haben eines gemeinsam: sie sind ein rücksichtsloses Elitenprojekt. Die Grünen mit einem linken Anstrich, der aber nichts zu sagen hat.
zum Beitrag30.08.2025 , 15:54 Uhr
Das Heizungsgesetz hat ihm das Genick gebrochen. Es war die Arroganz derer, die nicht betroffen waren, gegen die, die etwas zu verlieren hatten. So, wie wir. Haus weg. Grüne Seele zufrieden. Also doch alles in Ordnung. Oder?
zum Beitrag23.08.2025 , 17:27 Uhr
Fragen Sie mal die israelischen Angehörigen der Geiseln, was die unmenschlich finden.
Dieses dümmliche „Palätinenser gut, Israelis böse“ geht mir dermaßen auf den Keks.
Wenn ich Israeli wäre, und ein paar hundert Meter neben meinem Zuhause hasserfüllte Islamisten nur darauf warteten, meine Familie zu ermorden, wüsste ich, was ich zu tun hätte. Das nennt man Selbstverteidigungsrecht.
Ich frage mich mit Blick auf die Geschichte immer wieder, warum ausgerechnet Linke diese so undifferenziert betrachten, wie sie es andererseits Rechten immer vorwerfen.
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