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23.02.2026 , 13:45 Uhr
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Mein Kritikpunkt ist klar: Wertung im Kommentar ist legitim – problematisch wird es, wenn sie durch verkürzende Rhetorik Komplexität ersetzt. Die Formulierung „die hat Khamenei auch – und nun?“ verwischt den entscheidenden Unterschied zwischen einem autoritären Machthaber und einem Exil-Oppositionellen und ersetzt differenzierte Kritik durch suggestive Gleichsetzung.
Es geht nicht darum, bestimmten Iranern vorzuschreiben, wer „legitim“ ist. Vielmehr sollte politische Unterstützung differenziert betrachtet werden: Rückhalt in der Bevölkerung ist kein automatischer Legitimationsbeweis – aber ihn pauschal abzuwerten, wie im Kommentar geschehen, verzerrt die Realität. Kritik muss sich an Positionen, Konzepten und realer Wirkungsmacht orientieren, nicht an rhetorischen Ablenkungen oder verkürzten Analogien.
zum Beitrag23.02.2026 , 10:14 Uhr
Das Argument läuft ins Leere. Ein Kommentar darf wertend sein – aber nicht manipulativ. Die rhetorische Konstruktion ‚Der hat auch Anhänger – und nun?‘ ist eine plumpe Gleichsetzung, die Unterschiede verwischt, statt sie zu analysieren. Kritik ist legitim. Aber solche Vergleiche sind keine Kritik, sondern intellektuelle Faulheit.
zum Beitrag22.02.2026 , 13:07 Uhr
Herr Bax, Die beiden Artikel der Die Tageszeitung – ‚Erster Paulskirchenpreis geht an Masih Alinejad‘ und ‚Der Schah-Sohn ist kein Hoffnungsträger‘ – wirken weniger wie ausgewogene Berichterstattung, sondern wie eine klare politische Wertung. Während Masih Alinejad positiv herausgestellt wird, wird Reza Pahlavi ohne differenzierte Auseinandersetzung abqualifiziert. Deutsche Medien sollten nicht entscheiden, wer für Iraner als legitime Stimme gilt und wer nicht. Tatsache ist: Viele Iraner – im Land wie in der Diaspora – bekunden offen ihre Unterstützung für Reza Pahlavi. Diese Realität zu relativieren oder kleinzuschreiben, ist keine kritische Analyse, sondern selektive Darstellung. Eine ernsthafte journalistische Auseinandersetzung müsste die Vielfalt der Opposition abbilden, statt einzelne Akteure aufzuwerten und andere pauschal zu delegitimieren. Über die politische Zukunft Irans entscheiden allein die Iraner – nicht deutsche Redaktionen. PS: Heute haben zahlreiche Studierende renommierter Elitehochschulen öffentlich ihre Unterstützung für Reza Pahlavi kundgetan. Auch diese Stimmen gehören zur Realität – und dürfen nicht ausgeblendet werden.
zum Beitrag22.02.2026 , 12:36 Uhr
Gerade weil es um die Lebenswirklichkeit der Iraner geht, ist die Debatte nicht „verkopft“, sondern politisch relevant. Die Frage nach der Rolle von Reza Pahlavi ist für viele Iraner keine nostalgische Spielerei, sondern Ausdruck der Suche nach einer Alternative zum bestehenden System. Man muss ihn nicht unterstützen, um anzuerkennen, dass sein Name für einen Teil der Bevölkerung symbolisch für eine andere politische Ordnung steht – sei es als konstitutionelle Monarchie oder als Übergangsfigur in einem möglichen Transformationsprozess. Das einfach als realitätsfern abzutun, blendet aus, dass viele Iraner im In- und Ausland aktiv über zukünftige Staatsformen diskutieren. Natürlich sind wirtschaftliche Not, Repression und soziale Fragen im Alltag der Menschen zentral. Aber genau deshalb gehört auch die Frage dazu, wer und wie politische Verantwortung in Zukunft übernommen werden könnte. Politische Debatten über Führung und Systemalternativen sind kein Luxusproblem – sie sind Teil jeder ernsthaften Auseinandersetzung mit der Zukunft eines Landes. Ob Reza Pahlavi am Ende eine Rolle spielt oder nicht, entscheiden ohnehin nicht Debatten im Ausland, sondern die Iraner selbst.
zum Beitrag22.02.2026 , 11:30 Uhr
Der Kommentar in taz stellt klar, dass Solidarität mit den Protestierenden im Iran nicht automatisch Unterstützung für Reza Pahlavi bedeutet. Das ist legitim – aber die Darstellung wirkt einseitig. Pahlavi wird dort vor allem durch die Brille seiner Herkunft betrachtet. Dabei wird ausgeblendet, dass er seit Jahren öffentlich für ein säkulares, demokratisches System eintritt und betont, dass allein das iranische Volk in einem Referendum über die Staatsform entscheiden soll. Er fordert keine „Rückkehr per Dekret“, sondern Selbstbestimmung. Gerade in einer fragmentierten Opposition kann eine bekannte, international vernetzte Persönlichkeit eine verbindende Rolle spielen. Ihn pauschal als nostalgisches Monarchie-Projekt darzustellen, ignoriert, dass viele Iraner in ihm eine Übergangsfigur sehen – nicht zwingend einen künftigen Monarchen. Solidarität mit den Protestierenden heißt auch, die Vielfalt ihrer Stimmen ernst zu nehmen. Und dazu gehört eben auch, dass ein großer Teil der Bewegung Pahlavi als legitime Option betrachtet.
zum Beitrag25.06.2025 , 23:55 Uhr
Mohammad Mossadegh war selbst ein Islamist und einer der Gründe, warum die Mullahs, an die Macht kamen, siehe Bazargan & Co.
zum Beitrag25.06.2025 , 15:27 Uhr
Haben Sie Hinweise darauf, dass der Kronprinz Minderheiten ausschließt?
zum Beitrag25.06.2025 , 10:06 Uhr
Seit 46 Jahren arbeiten Linke und Islamisten gegen den Willen des Volkes an der Zerstörung der iranischen Nation. Beide Gruppen haben nichts als Tod, Armut und Krieg erreicht. Das iranische Volk wünscht sich eine Rückkehr zur Monarchie und wird dieses Ziel bald erreichen.
zum Beitrag