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18.11.2025 , 02:28 Uhr
Vorab: ich bin kein Fan der Jungen Union.
Trotzdem stimme ich ihr zu, wenn es um die zukünftigen Zuschüsse für die Renten aus dem Bundeshaushalt geht. Unter Berücksichtigung aller Parameter, demographischer Wandel usw. kann rein mathematisch der „alte“ Generationenvertrag langfristig so nicht aufgehen. Während 1997 nur 1,3% des Bundeshaushaltes für Rentenzuschüsse ausgegeben wurden, sind es 2024 ca. 22,3 %, Tendenz weiter steigend. Diese Ausgabenexplosion kam unter anderem dadurch zustande, dass immer mehr „sachfremde“ Leistungen durch die Rentenkassen finanziert wurden / werden: Menschen Renten(Zuschüsse) erhalten, die wenig, oder oft kaum in die Kasse eingezahlt haben. Der ausgeweitete Niedriglohnbereich hat ebenfalls indirekt zur "Plünderung" der Rentenkassen beigetragen.
Was mich ärgert, dass die meisten Politiker:Innen aus Angst vor ihren Wählern:Innen nicht bereit sind, die Karten auf den Tisch zu legen.
Einfach mal über den Tellerrand schauen, wie andere Länder das besser hinbekommen. Mit Erstaunen habe ich gerade gelernt: in den USA ersetzen Renten laut Statistik in der Regel 70 bis 80 Prozent des vorherigen Einkommens. Kein Plädoye für USA-Verhältnisse!
zum Beitrag10.11.2025 , 05:12 Uhr
dem Kommentar von Hungerboomer kann ich nur zustimmen.
zum Beitrag13.10.2025 , 08:48 Uhr
"Dass Bundeskanzler Friedrich Merz Deutschland nun beim Wiederaufbau des zerbombten Gazastreifens mit in der Pflicht sieht, ist lobenswert." --- Sorry, Taz; was ist daran lobenswert? Als jemand, der seit mehr als 15 Jahre als unbezahlter Volontär "Straßenkindern" in Lateinamerika Basiswissen im Handwerksbereich vermittelt, würde ich frech von mir behaupten, dass frau / man mir nicht vorwerfen kann, keine Empathie für Menschen zu empfinden, die dringende Unterstützung benötigen. Dennoch fass ich mich vor den Kopf, wieso laut März Deutschland sich in der Pflicht sieht, Gelder für den Wiederaufbau im Gaza-Streifen zur Verfügung zu stellen. Wenn es nach mir ging: nicht einen einzigen Cent. Wer hat denn Abertausende von Häusern zerstört? Von Zehntausenden ermordeten unschuldigen Menschen ganz zu schweigen. Das hatte nichts mit Selbstverteidigung zu tun. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: das brutale Morden der Terrororganisation Hamas ist ebenso ein zu ächtendes Verbrechen. Isreal sollte für den Wiederaufbau zahlen, nicht deutsche Steuerzahler:Innen.
zum Beitrag12.10.2025 , 11:09 Uhr
Hallo, danke für den Beitrag. Schön würde ich es finden, wenn ihr diesen noch durch einen Link ergänzen würdet, wo solche "Reparatur-Vereine" in Berlin zu finden. Leider hat meines Wissens die BSR Berlin (Müllabfuhr Berlin) ihre Selbst-Reparatur-Werkstätten geschlossen. Ich habe zwar einige Vereine gefunden, aber keinen, wo frau / mann Mikrowellen reparieren kann. Danke Peter
zum Beitrag25.08.2025 , 05:47 Uhr
Hallo Jette, Respekt! Echt stark von dir! Du kannst dir locker selbst ein High Five geben!
Klar, Eltern sind manchmal echt peinlich – kann ich als 80-jähriger Opa bestätigen. Aber du hast Glück, dass sie dir echt die wichtigsten Werte fürs Leben beigebracht haben. Bleib weiter so cool und gib den „braunen Zecken“ in Brandenburg ordentlich Kontra! Deine Schlagfertigkeit ist einfach spitze!
Deinen Bericht hab ich übrigens als Mutmacher direkt an meine Enkelkinder weitergeleitet– die sollen sich mal eine Scheibe von dir abschneiden! Selbst im "woken" Berlin: ich bin fassungslos, was mir meine Enkelkinder von ihren Erfahrungen in der Schule berichten - Hetze von rechts bis zum erbrechen.
zum Beitrag20.07.2025 , 09:15 Uhr
taz.de/Richterinne.../!6099888/#kommune
Hallo, in der Kolumme heißtes: "Eine große Rolle dabei spielte wiederum die strategische Prozessführung einer international aktiven Organisation namens Alliance Defending Freedom (ADF), die auch vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof bereits mehr als 30 Fälle gegen sexuelle und reproduktive Rechte gewonnen hat."
Ich wäre der taz sehr dankbar, wenn sie über einige der 30 "gewonnenen" Prozesse berichten würde. Danke. Mit freundlichen Grüßen Peter Schild, El Salvador, z. Z. Berlin
zum Beitrag26.05.2025 , 03:11 Uhr
Hallo Sam, vielen Dank für deinen Beitrag.
Ich gehöre auch zu den Menschen, die inzwischen zunächst auch nicht an die Opfer denken, sondern zuerst nach der Nationalität des Täters, der Täterin fragen. Warum? Spätestens seit dem Attentat durch Amrin, Breitscheidplatz Berlin, 2016 hoffe ich jedes Mal inständig: Bitte! bitte! lass es kein Ausländer, Asylbewerber gewesen sein!
Jede dieser Taten, egal von wem begangen, sind für mich verabscheuungswürdig, eine Tragödie. Trotzdem: Es mag für dich absurd klingen; ich war "erleichtert", als ich nach Stunden gelesen habe, dass die Messerattacken in Hamburg von einem psychischen Kranken, deutschen Frau begangen wurde. Die zu erwartende Hetzjagd, sollte es ein Ausländer*In gewesen sein, ist einfach unerträglich; da hätte bei einer Immigrantin, eines Immigranten, Asylbewerberin, Asylbewerber die psychische Verfassung keine Rolle gespielt. Peter --- PS.: meine Befürchtung bezüglich zukünftig abgelehnter Asylbeweber*Innen ist: Verzweifelte "Racheakt".
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