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22.03.2026 , 09:38 Uhr
In Fernwärmenetzen gibt es inzwischen in Dänemark erste Wärmespeicher, die 90% effizient sind über 6 Monate. Diese werden im Sommer mit PV Überschuss gefüllt und sorgen dann im Winter für Wärmeversorgung.
Man gräbt dafür eine große Grube und legt sie mit Folie aus. Dann wird sie oben mit einer Isolierschicht bedeckt. Man nutzt dann sowohl das Speicherpotential des Wassers, als auch des umliegenden Bodens (von dort kommt nochmal 2-3mal so viel Speichekapazität, wie im Wasser vorhanden ist). Nach zwei bis drei Jahren erreichen die Anlagen dann den round-trip Wert von 90%.
Natürlich werden wir deutlich mehr als 100% Peak Kapazität aufbauen müssen und sollten den Wind in den Fokus nehmen. Aber es ist Platz genug, es ist nur eine Frage des Willens.
zum Beitrag22.03.2026 , 09:32 Uhr
Vielen Dank für den Artikel! Mittelfristig wird der allergrößte Teil der Energie erneuerbar sein. Wir werden zum Beispiel beim Lastenverkehr eine extrem dynamische Elektrifizierung sehen in den nächsten Jahren. Spediteure sorgen sich nicht um den „Sound“ ihrer LKW, sondern einzig um den Preis. Und der liegt elektrisch ca. bei 1/3 pro 100km. Hier ist auch die deutsche Industrie erstaunlich gut aufgestellt. Wenn wir jetzt noch Zellfertigung hinbekommen, wird das eine richtige Erfolgsgeschichte.
zum Beitrag22.03.2026 , 09:28 Uhr
China hat 2024 ca. 350 GW erneuerbare zugebaut. Die gesamte Planung für Nuklearenergie bis 2050 liegt bei max 120 GW. Was China also in den nächsten Jahrzehnten an Atomkraftwerken zubauen könnte ist eine Fußnote, wenn man es in den Kontext des Energiemixes setzt.
Kohle und Kernkraft sind teurer als Sonne und Wind. Das ist Fakt und sorgt für zwingende Konsequenzen. Weswegen viele Experten davon ausgehen, dass China beim Zubau auf einen großen Teil der geplanten Nuklear- und Kohlekapazität verzichten wird.
zum Beitrag05.06.2025 , 13:51 Uhr
Diese Überschrift ist verdreht: Das Netz (und die fehlende Speicherinfrastruktur) wird zum Problem für den Solarstrom.
Natürlich sollte das Instrument der Einspeisevergütung differenzierter sein. Aber das Hauptproblem ist ein Infrastrukturproblem.
Der Speicherausbau sollte im Fokus staatlicher Anreize stehen, gemeinsam mit der Dynamisierung des Verbrauchs.
zum Beitrag05.06.2025 , 08:58 Uhr
Mir wäre es lieber sie wären besser bezahlt und dafür würden die Lücken für Nebenbeschäftigung und die Drehtür Richtung Interessensverbänden und Unternehmen geschlossen.
zum Beitrag29.05.2025 , 12:42 Uhr
Zu glauben, dass Putin nach der einer durch einen Friedensvertrag besiegelten Annektion von Gebieten seine Kriegswirtschaft abwickelt und nicht in Georgien oder anderswo weiter macht ist naiv.
zum Beitrag19.05.2025 , 16:05 Uhr
Ein spannendes Projekt!
zum Beitrag12.05.2025 , 08:25 Uhr
Während das auf der Oberfläche korrekt ist, wäre folgendes wichtig zu ergänzen:
Die negativen Strompreise inzentivieren den Bau von netzdienlichen Batteriespeichern. Das Phänomen der negativen Strompreise wird mit zunehmendem Speicherausbau wieder verschwinden. Selbst wenn es nicht ganz verschwinden sollte, würden wir als Steuerzahler hier den Aufbau regenerativer Infrastruktur mitfinanzieren.
zum Beitrag