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15.02.2026 , 12:08 Uhr
"Den Konflikt nicht verstanden?" Das unterstellen Sie vielen Kommentator-innen. "Die Basaris artkulieren die Misswirtschaft des Regimes, die Korruption und die Dominanz der Revolutionsgarden. Regimenahe Eliten profitieren von Sanktionsumgehungen während die traditionelle Mittelstand verarmt," Es sind primär die Sanktionen, die zu den hohen Nahrungsmittelpreisen geführt haben und Gegenmaßnahmen des Regimes haben die Situation für die Bevölkerung weiter verschärft. Regierungsnahe Eliten "profitieren" nicht von Sanktionsumgebungen, sondern können diese besser umgehen. Ohne Sanktionen ginge es allen wirtschaftlich besser im Iran und die Eliten würden noch mehr profitieren. Eben das möchte "der Westen" nicht. Ihr blinder Hass gegen ein ungerechtes Regime verhindert eine humanistische Betrachtung der Gesamtsituation.
zum Beitrag15.02.2026 , 10:18 Uhr
"was haben sie denn verstanden?" Sie scheinen mein Argument nicht verstanden zu haben und sich in ihrer Argumentation selbst zu widersprechen. Im Artikel wird von Ilkhanipour Herr Pahlevi als einzig mögliche Galleonsfigur dargestellt. Mit dem von ihnen zitierten Satz sollte ausgedrückt werden, dass weder sein Titel, der ihm ihrer Meinung "nach Geburt" eben einfach zusteht zu einer Galleonsfigur macht, noch die Tatsache, dass er sein Land nur von Aussen kennt. In ihrem Gegenargument führen sie nun auf, es gebe Alternativen, aber jede Opposition hat im Iran sowieso keine Chance? Und dann schafft das jemand, der nicht mal das Land kennt durch einen Titel, für den er nichts kann? Deutsche Demonstranten, die mit Hilfe eines Monarchen die Demokratie hier "wiederherstellen" möchten nennt man übrigens "Reichsbürger". Wären so ungefähr die Letzten, auf die ich ich mich bei einem Regimechange verlassen würde. Aber ehemalige iranische Monarchisten sind da sicher viel demokratischer/lol.
zum Beitrag13.02.2026 , 13:13 Uhr
"Ilkhanipour: Wir haben in Deutschland auf unterschiedlichen Ebenen ein verzerrtes Bild. Die Debatten sind häufig unterkomplex." Ich halte Ilkhanipours Analyse für unterkomplex. Besonderst seine Vorstellung wie Demokratie in einem Land gefördert werden kann und sollte. Er stellt einen selbsternannten Prinzen, der "sein" Land nur von Außen gesehen hat als einzige mögliche Gallionsfigur für eine demokratische Entwicklung des Iran dar. Wenn es tatsächlich keine fähigen Oppositionspolitiker im Iran gibt; wer soll dann bei demokratischen Wahlen vom Volk gewählt werden? Weiter glaubt Herr Ilkhanipour man könne durch Cyberattacken dem Iran Demokratie bringen: "damit sind übrigens keine breiten Angriffe gemeint, sondern etwa Cyberattacken, um Kommunikationskanäle des Regimes zu beschädigen oder um gezielt Regimekräfte zu zerschlagen, ähnlich wie beim 12-Tage-Krieg im Juni." Diese Macht haben Israel und die USA im Iran verlohren, da der Iran die eingeschmuggelten Starlink-Basisstationen ausgeschaltet hat. Die einzige Option für die USA sind derzeit Luftangriffe. Wie die, zusammen mit Herrn Pahlavi dem Iran Demokratie bringen sollen, halte ich für "unterkomplex" betrachtet.
zum Beitrag10.02.2026 , 15:06 Uhr
"Seit wan glauben Kumturanthropologen*innen, das Freiheit ein wert ist den nur im Westen beheimatet ist?". Ich weiß nicht was "Kumturanthropologen*innen" so glauben und seit wann. In der Universalienforschung der Kulturanthropologie ist "Freiheit" kein Kulturuniversal. Freiheit ist nicht einmal in westlichen Kulturen ein Kulturuniversal, höchstens die Freiheit etwas bestimmtes zu tun. Oder würden sie behaupten in westlichen Kulturen existiere die Freiheit sich beispielsweise unbekleidet in der Öffentlichkeit zu bewegen? Und um bei diesem Beispiel zu bleiben: wie lange muß denn unsere Kultur noch darauf warten, bis Nudismus endlich legalisiert wird? Freiheit?
zum Beitrag10.02.2026 , 11:42 Uhr
Ich halte es aus kulturanthropologischer Sicht für unsinnig Ethnozentrismus zu betreiben oder diesen zu unterstützen. Ist das links? Wir exportieren unsere westlichen Werte und halten diese für Kulturuniversalien, obwohl sie das nicht sind. Wenn ein Teil der Bevölkerung Interesse an diesen Werten zeigt, unterstützen wir das finanziell und logistisch. Wir forcieren also eine Anerkennung dieser Werte in der jeweiligen Kultur. Wir lassen damit der Kultur des Landes keine Zeit ihre Normen, Werte und Taboos selbsständig anzupassen. Wenn es dann zum Kulturkonflikt kommt, meinen wir zu wissen welche Partei Recht hat und unterstützen diese. Im Ergebnis hinterläßt das in Teilen der jeweiligen Bevölkerung den Eindruck, dass ihnen diese Werte von Außen aufgezwungen wurden. Ihrer Abwehr gegen die Werte kann dann auch nicht inhaltlich begegnet werden; nicht der Inhalt, sondern die Überzeugung es seien keine Werte der Kultur verhindern dann eine Entwicklung. Das verhindert eine nachhaltige Integration der Werte in die jeweilige Kultur. Den Menschen, denen wir damit helfen wollen, erweisen wir einen Bärendienst
zum Beitrag10.02.2026 , 10:34 Uhr
Ein kleiner Hinweis darauf, dass sie das ironisch meinen könnte nicht schaden. Es scheint hier einige Leser zu geben, die meinen dem Westen wäre es bei den zahlreichen Regime Changes um die Menschenrechte der jeweiligen Bevölkerungen gegangen. Im Artikel vermisse ich den Hinweis darauf, wie man es mit Luftangriffen schaffen möchte die Demonstrierenden zu unterstützen. Das einzige was man damit schaffen kann ist, dass der Iran neben einen durch Sanktionen verursachten wirtschaftlichen Bankrott auch noch einen völligen Kollaps der Infrastruktur erfährt. Wie das dem Recht der Bevölkerung auf Nahrung, Wasser und Medikamenten zu bezahlbaren Preisen verhelfen soll, verstehe ich nicht.
zum Beitrag19.01.2026 , 13:20 Uhr
"Dabei entsteht der Mehrwert in der Ökonomie nicht durch Geld, sondern allein durch Arbeit." Die Betriebswirtschaftslehre beschreibt das so: Ohne Fleiß (Leistungserbringung) keinen Preis (Entgeld für Leistungserbringung). Wenn ich Geld einem Unternehmen zur Verfügung stelle, ist das eine Leistung. Die Leistung besteht darin, daß ich das Risiko trage mein Geld zu verlieren. Um so höher das Risiko ist, desto höher ist der mögliche Gewinn (oder Verlust). Deshalb kann man mit riskante Aktienkäufe mehr Entgeld erwirtschaften als durch Festgeldkonten. Es ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht also nicht so, dass allein durch Arbeit ein Mehrwert entsteht, sondern eben auch durch das zur Verfügung stellen von Kapital und dem Risiko, das man dadurch trägt. Die Frage ist also mehr, wie gerecht die Gewinnverteilung ist.
zum Beitrag15.01.2026 , 12:06 Uhr
"Social Media Kampagne nahm seitdem zu (nachweislich zum großen Teil Bot-Acconts) und die pro-Israel Agenda in ihm nahm massiv zu und dann wurde er bei diesem Aufstand weiter gepuscht." Genau diese Möglichkeiten der Manipulation der öffentlichen Meinung macht mich besonderst skeptisch in der Annahme, daß das iranische Volk tatsächlich ihren Monarchen zurück haben will. Auch diese Aussage im Artikel deutet auf Medienmanipulation hin, wobei die Frage aufkommt, ob die Monarchisten bei der Manipulation und Verbreitung tatkräftige Unterstützung bekamen: "Zu Beginn der aktuellen Bewegung am 28. Dezember 2025 manipulierten Monarchisten etwa Parolen in Videos, die im Netz kursierten." Mich würden Nachweise für diese Behauptungen interessieren. Haben Sie Quellen?
zum Beitrag02.01.2026 , 12:53 Uhr
"Denn bei den sogenannten Separatisten handelte es sich nicht um eine unabhängige Autonomiebewegung, sondern von Beginn an um von Russland gesteuerte und militärisch versorgte Gruppen" Hätten sie zu dieser Behauptung eine Quelle? Ich konnte bisher keine Beweise für diese Aussage finden und hielt es daher für Propaganda. Nach meinen Informationen gab es auch eine unabhänige Autonomiebewegung, die dann von Russland unterstützt wurde.
zum Beitrag31.12.2025 , 12:36 Uhr
Das ist ja Whataboutism vom Feinsten, geht aber an meinen Gedanken völlig vorbei. Natürlich können auch andere Länder durch ihre Handlungen Vorurteile bestätigen, die man gegen sie hat. Die von ihnen genannten Länder erwarten aber nicht, daß andere Staaten etwas gegen den Hass, der sich in den entsprechenden Bevölkerungen entwickelt, zu tun. Ich möchte mir auch kein Urteil darüber erlauben, ob die israelischen Soldaten in diesem Fall ein Kriegsverbrechen begangen haben. Es geht mir mehr um die Art und Weise, wie Israel kriegerische Handlungen durchführt und was die Berichterstattung über die Hintergründe aufdeckt. Da erfäht man dann, daß eine kriegerische Handlung, die wie eine spontane Reaktion Israels auf eine gegnerische Kriegshandlung wirkt, schon vor vielen Jahren vorgeplant wurde. Da werden frei erfundene 3D-Animationen verbreitet, um Angriffe auf Zivilisten zu rechtfertigen. Da wirken ausländische Vertreter, wie Herr Roy Schöndorf, wie israelische Staatsbedienstete, die im Interesse Israels handeln.
zum Beitrag30.12.2025 , 14:34 Uhr
Wie schaffen wir es Antisemetismus und antisemitische Verschwörungsideologien zu bekämpfen, wenn Israel selbst durch seine Handlungen immer wieder Teile dieser Verschwörungsideologien bestätigt und durch seine völkerrechtswidrigen Militäroperationen den Hass auch rechtschaffender Menschen auf sich zieht? Sicher ist es Unrecht, wenn sich dieser Hass und die vielen Vorurteile gegen jüdisches Leben im Allgemeinen richten. Doch ist das kein Einzelphänomen. Der "kleine" Faschismus, von Einzelfällen auf ganze Bevölkerungsgruppen und Religionen zu schließen ist doch sehr verbreitet. Aber sicher klärt mich jemand gleich auf, daß ich antisemitischer bin, als ich dachte.
zum Beitrag28.10.2025 , 16:53 Uhr
Völlige Zustimmung!
zum Beitrag28.10.2025 , 16:49 Uhr
Ich glaube du hast auch nicht richtig verstanden worum es geht. Durch das Bullshitting hat Trump eine Atmosphäre geschaffen, bei der sich Politik und Gesellschaft nur noch an den von ihm gesetzen Themen abarbeitet und die eigentlich wichtigen Themen nicht mehr adressiert. Wenn Merz das billig kopiert, kann Empörung durchaus das richtige Mittel sein. Du scheinst schon akzeptiert zu haben, dass wir ein Irgendwas-mit-Stadtbild-Problem in Deutschland haben und da unbedingt Lösungen für dieses undefinierte Problem nüchtern suchen müssen. Dabei bist du schon von rechts Außen geframed und deine irrationalen Ängste finden Bestätigung. Toller Tellerrand
zum Beitrag28.10.2025 , 16:10 Uhr
Was für eine Versachlichung der Debatte wünscht sich den der Autor, wenn er selbst so polarisiert. Wenn ich sachlich über das "Stadtbild" im Zusammenhang mit dem Thema Asylpolitik nachdenke, fallen mir bestenfalls manche Asylunterkünfte ein, die sich vermutlich aus Kostengründen nicht so gut in das Stadtbild einpassen. Das Wort "Stadtbild" mit den sich in einer Stadt aufhaltenden Menschen in Verbindung zu bringen, haben wir in Deutschland seit dem Ende des 3.Reichs aus guten Gründen aufgegeben. Und welche Kultur rechtskonservative Politiker meinen bewahren zu wollen, wenn sie Wörter der deutschen Sprache missbräuchlich falsch verwenden, ist mit ein Rätsel.
zum Beitrag30.01.2025 , 13:52 Uhr
Nur Trump allein weiß, ob er tatsächlich terretoriale Großmachtphantasien hat oder einfach mal wieder die Bannon'sch Methode des „Flood the zone with shit“ anwenden möchte. Ich glaube Trump macht es beim "Politik spielen" besonderst viel Spaß der Welt völlig absurde Forderungen hinzuwerfen und zu sehen, wie die Welt versucht sich diesem Unsinn rationell zu nähern. Und sich daran abarbeitet. Das ist von der "Energiebilanz" immer zum Vorteil des "Shitproduzenten". Den "Shit" zu produzieren braucht nicht viel Energie. Die Frage ist nur, was man diesem Bannon-Move sinnvollerweise entgegen setzt. Ignorieren ist keine Lösung und diskutieren irgentwie auch nicht. Das eine wäre unter Umständen ignorant, das andere verbraucht zu viel Energie, die für wichtigere Themen dann fehlt. Vielleicht ist "Gegenshitten" die Lösung. So reagierte beispielsweise die mexikanische Präsidentin bei Trumps Idee den Golf von Mexiko in "Golf von Amerika“umzubenenennen mit dem Vorschlag, man könne doch Nordamerika einfach in „América Mexicana“ umbenennen. Das kostet weniger Energie, als sich mit dem Thema ernst auseinander zu setzen und zeigt wie lächerlich der erste Vorschlag ist.
zum Beitrag29.01.2025 , 16:39 Uhr
Es ist immer wieder erstaunlich anzusehen, wie gut China auf der Klaviatur des westlichen Kapitalismus spielt und das zu seinem Vorteil nutzt. So gut, daß selbst Verfechter der freien Martwirtschaft plötzlich nach Regulierungen und Martabschottung schreien. Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich denke "geschiet denen ganz recht". Ist in Anbetracht dessen, daß ich selbst zu den Nutznießern dieser kapitalistischen Weltordnung gehöre, irgentwie schräg.
zum Beitrag28.01.2025 , 12:39 Uhr
Das eigentliche Problem ist der deutsche Michel, der nach Aschaffenburg von den Politikern verlangt etwas zu tun. Mit GEAS haben wir bereits deutliche Verschärfungen in der Asylpolitik. Es ist schon längst etwas getan worden. Mehr menschenverachtende Asylpolitik brauchen wir eigentlich nicht. Wie immer fehlt nur die Umsetzung. Herr Merz ist Populist und glaubt diese Stimmung für sich nutzen zu können und den Diskurs noch weiter nach rechts zu verschieben. Und der deutsche Michel glaubt ihm. Und da durch GEAS die Zahlen bereits zurück gehen werden, kann er dann den Erfolg für sich reklamieren.
zum Beitrag26.01.2025 , 12:21 Uhr
Die Überschrift passt nicht zum Text. "Remigration" oder ein "Bleiberecht für alle" bedürften einer Gesetzesänderung. Was der Autor beschreibt ist aber die schlichte Durchsetzung geltenden Rechts. Dennoch behauptet er ein "Mittelweg" sei nötig. Das ist Irreführend. Auch finde ich die Argumentation, man müsse konsequenter Abschieben wegen fehlender Therapieplätze beschämend. In einem Land, das Milliarden dafür übrig hat Halbleiterhersteller zu hofieren, sollte man genug Mittel haben um solche gesellschaftlichen Probleme zu lösen. Bei vielen Vorfällen dieser Art fehlt mir vor allem ein konsequenterer und erhlicherer Umgang mit den behördlichen Verantwortlichkeiten und Verfehlungen. Da ist noch viel Luft nach oben und wir müßten nicht ständig Debatten über Asylrechtverschärfungen führen, wenn der Staat seine Schutzpflicht einhalten würde.
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