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23.02.2026 , 12:53 Uhr
Es ist wirklich schlimm, diese Zustände werden seit Jahren (wenn nicht Jahrzehnten) angeprangert und es ändert sich nichts. Im Gegenteil, gefühlt wird es schlimmer. Regelmäßig sprechen Innenpolitiker die Polizeien bereits vor der Aufarbeiteung von jeglicher Verantwortung frei. Man fragt sich, ob sie wirklich einen Rechtsstaat wollen.
Und an die Fraktion "er war Polizeibekannt", "hat vorher XY getan" , usw: Das sind Dinge die in einem Verfahren Berücksichtigung finden, aber NICHTS DAVOn rechtfertigt Schüsse in den Rücken / Hinterkopf. Sowas klingt dann eher nach Hintichtung.
zum Beitrag12.02.2026 , 16:37 Uhr
Ich behauptet mal ganz frech, dass diese Menge pro Person auch in jedem anderen Club auffindbar wäre. Vom Berliner Technotempel Berghain über das Pacha auf Ibiza bis hin zur Münchner Schickeria im P1. Zumindest waren Partydrogen von Cannabis bis Kokain in meiner Adoleszenz in der Clubkultur allgegenwärtig.
Drogen werden und wurden immer von einem relevanten Querschnitt der Gesellschaft genommen. Nur unser Umgang damit ist in den letzen Jahrzehnten von ideologischer Repression geprägt. Ginge es um Gesundheit oder Prävention wäre das Oktoberfest verboten.
zum Beitrag31.03.2025 , 07:17 Uhr
Was aktuell, vermutlich aufgrund der Koalitionsverhandlungen, an Lügen zu diesem Thema verbreitet wird ist unglaublich.
Ein Beispiel von vielen: Da erzählt Innenminister Herrmann im BR, dass die Polizei aufgrund des Gesetzes komplett überlastet sei und sich der Schwarzmarkt nicht verkleinert. Wenige Tage zuvor präsentiert derselbe Innenminister die Kriminalstatistik, aus der hervorgeht, dass die Btm-Delikte um über 30% zurückgegangen sind und das obwohl Cannabis in den ersten Monaten 2024 sogar noch legal war. Gleichzeitig verhindert Bayern mit allen Mitteln die Bewilligung von Cannabis Clubs, um den Schwarzmarkt groß zu halten.
Selbiges beim Straßenverkehr, südliche Bundesländer erhöhen - mit öffentlicher Ansage - den Kontrolldruck, um dann zu behaupten, es gäbe mehr Rauschfahrten und dies liege am Cannabisgesetz. Dass es sich um reine Kontrolldelikte handelt und man die Kontrollen intensiviert hat wird verschwiegen.
Man fragt sich, wer diesen Quatsch glaubt und noch viel mehr, warum niemand von der Presse widerspricht und diese populistischen Falschdarstellungen aufdeckt.
zum Beitrag05.01.2025 , 09:10 Uhr
Wer die Gesetzgebung zu diesem Thema schon länger verfolgt, kann sich nur verwundert die Augen reiben.
Die EU hat 2014 unter Widerständen die Tabakproduktrichtline durchgedrückt. Ein Reglementierungsmonster, bei dem Experten und Anwender genau des jetzigen Zustand prophezeit haben. Insbesondere Martin Schulz, SPD und damals EU-Kommissionspräsident, hat gegen alle Mahnungen den Status Quo durchgedrückt, in dem Einwegprodukte von großen Konzernen bevorteilt und die klassischen, hochwertigen E-Zigaretten reglementiert werden.
Böse Zungen behaupteten damals, das Gesetz sei von der Tabaklobby diktiert.
zum Beitrag03.08.2024 , 13:00 Uhr
Die hast die Polizei vergessen, sie wird auch regelmäßig als "Experte" angepriesen, ohne den riesigen Interessenskonflikt zu erwähnen.
zum Beitrag03.08.2024 , 11:29 Uhr
Kann die Aufregung nicht ganz verstehen.
Klar, die Patienten mussten bis April einen sehr steinigen Weg auf sich nehmen um Cannabis auf Rezept zu bekommen. Aber deshalb gegen die schießen, die es jetzt leichter haben?
Cannabis ist ein Genussmittel und kann zudem bei diversen Leiden für Linderung sorgen. Es sterben mehr Menschen an Aspirin, Ibuprofen und Paracetamol im Jahr als an Cannabis in der gesamten Menschheitsgeschichte.
Zudem kann man in Ländern mit Legalisierung beobachten, dass der Konsum von Alkohol, Schmerz- sowie Schlafmitteln rückläufig ist. Vielleicht läuft ja deshalb aktuell die populistische Großkampagne von Merz, Söder, Reul und Konsorten....
zum Beitrag