Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
26.08.2026 , 01:58 Uhr
Ich kann verstehen, dass du dich dann hilflos fühlst. Und so lese ich die Umfrageergebnisse. Klar, die Hälfte, die AfD wählt, sind Nazis da habe ich keinen Zweifel (das sind dann die 20 % der Bevölkerung, die Rechtsextremismus nicht eindeutig ablehnen), die andere Hälfte aber sind z. T. überforderte Menschen, die wollen, dass Ihnen endlich zugehört wird. Und die AfD tut so, als höre sie zu. Zumindest kann sie keine Politik machen, die das Gegenteil beweist, da sie ja auf Länder- und Bundesebene nicht regiert (was auch gut so ist)
zum Beitrag26.08.2026 , 01:58 Uhr
Mir ist dieser Kommentar zu pauschal. Natürlich gibt es in Ostdeutschland Nazis (wie in Westdeutschland auch), viele davon wählen AfD (wie in Westdeutschland auch), aber damit wegzuwischen, dass sich Menschen abgehängt fühlen, wird der Diskussion nicht gerecht. Mal abgesehen davon, dass wir mit der Diagnose "Die Selbstwahrnehmung vieler Ostdeutscher und deren AfD-Affinität ist so diffus wie verschroben" keinen Schritt weiterkommen.
Doch! Es geht darum nicht gesehen zu werden, sich benachteiligt zu fühlen und abgehängt. Wenn Daseinsfürsorge nicht mehr stattfindet, die letzte Bus- oder Zugverbindung gestrichen wird, das letzte Kulturzentrum oder Schwimmbad geschlossen wird oder die letzte Kneipe, Bäckerei oder der Tante-Emma-Laden schließt; Begegnungsräume. Da bringt es nichts zu sagen vor 30 Jahren war die Arbeitslosigkeit doppelt so hoch, wenn ich trotz Arbeit nicht mehr am sozialen Leben teilnehmen kann und einsam bin.
zum Beitrag26.08.2024 , 12:32 Uhr
Ich finde diesen Absatz auch höchst fragwürdig. Mehr oder weniger alle Religionen entstammen aus oder sind durch patriachiarle, autoritäre Strukturen geprägt. Selbst aus einer vermeintlich friedlichen Religion wie dem Buddhismus konnten die Nationalsozialisten Anleihen nehmen und auch radikale Buddhisten haben schon Menschen wegen ihrer Religion in Südostasien vertrieben und Progrome verübt (um mal nicht die belasteten, monotheistischen Religionen in und um Europa zu nehmen). Einfach mal googlen.
Wenn der Tenor "verhasste Vielfalt" ist, finde es höchst fragwürdig die Religion(en) auszuklammern und freizusprechen, denn gerade in unserem tatsächlich nicht sekulären Land, darf die Kirche Menschen diskriminieren, die nicht ihren Werten entsprechen und hat mit dem Kirchenrecht ein Mittel, dass bzgl. Diskrimierung sogar im Widerspruch zum Grundgesetz zu tun. Hier einfach mal die kirchliche Lehre bzgl. LGBTIQ+, Frauen, geschiedenen Personen etc. angucken oder im Kirchenrecht wer alles nicht in kirchlichen Einrichtungen eingestellt werden darf und wie das in Persönlichkeitsrecht von Menschen eingreift
zum Beitrag15.08.2023 , 19:27 Uhr
Ich feiere diesen Artikel gerade
zum Beitrag